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Buchblog-Juwelen | lost pages

30 April 2017 | 2 Kommentare

lost pages von Jan gibt es schon so lange (okay, einen Monat länger), wie meinen Blog und deshalb kenne ich ihn quasi schon immer. Früher hat er hauptsächlich über Bücher gebloggt, die mich primär gar nicht so sehr interessiert haben. Mittlerweile hat sich das aber geändert, denn man entwickelt sich ja auch als Blogger weiter und entdeckt immer Neues. Das führt soweit, dass wir schon bald ein Buch zusammen lesen werden und darüber freue ich mich sehr. Ebenso über die Tatsache, dass er hier bei dieser Reihe mitmacht. Wer Jan nämlich noch nicht kennt, der sollte unbedingt auf seinem Blog und auch seinen Social Media Kanälen vorbeischauen. 

Lieber Jan, man könnte ja sagen, dass Bücher einen ziemlich großen Platz in deinem Leben einnehmen. Kannst du dich noch daran erinnern, welches Buch deine Liebe zur Literatur so richtig entfacht hat und seit wann du den Büchern verfallen bist? 
Mein erster "richtiger" Roman war damals 'Friedhof der Kuscheltiere' von Stephen King, da muss ich so ca. 12 oder 13 Jahre alt gewesen sein. Danach habe ich immer mal wieder ein Buch gelesen. So richtig besessen wurde ich dann aber nach dem ersten Harry Potter Band, den mein Bruder eines Tages aus der Bibliothek mitgebracht hatte. 

Du bloggst seit Januar 2012 auf "lost pages" über Bücher. Warum hast du dich entschieden über Bücher zu bloggen? Hast du es jemals bereut und was liebst du am Bloggen am meisten? 
Daran ist eine andere Bloggerin schuld. Durch Zufall bin ich mit Shanty (Teil von Influenca Bookosa) auf einer Facebookseite ins Gespräch gekommen. Thema war natürlich Literatur und ich war ganz begeistert von ihrem Blog und nach ein paar Tagen habe ich aus einer Laune heraus meinen eigenen Blog ins Leben gerufen. Da wusste ich ehrlich gesagt noch gar nicht, wie viel Freude es macht, seine Meinung über gelesene Bücher in die Welt hinauszuschreiben. Bereut habe ich es keinen Tag und das Bloggen gehört jetzt einfach zu meinem Leben dazu. Am meisten liebe ich daran, dass ich dadurch ganz tolle Menschen kennengelernt habe, die ich heute zu meinen Freunden zählen darf. 

Der Blog ist in erster Linie ja nur ein Hobby. Wie integrierst du ihn in dein Leben? Gibt es feste Zeiten in denen du schreibst? Machst du dir viele Gedanken und Notizen? Oder legst du einfach los, wenn du Lust und Zeit hast? 
Ich habe weder feste Zeit, noch mache ich mir ständig Gedanken darüber. Wenn ich Lust auf einen Beitrag habe, dann schreibe ich meist einfach darauf los. Dann mache ich mir natürlich Gedanken und evtl. werden ein paar Notizen gemacht. Aber die meisten Beiträge sind einfach aus dem Bauch heraus. So handhabe ich das auch mit den Rezensionen. Ich habe mal eine Zeit lang Notizen neben dem Lesen gemacht, empfand das aber nach kurzer Zeit als unheimlich störend. 


Gab es in all den Jahren auch mal den Gedanken das alles sein zu lassen? Und was macht dir am Bloggen allgemein weniger Spaß? 
Die Frage gefällt mir! Also ans komplette Aufhören habe ich niemals gedacht. Durch eine Zwangspause musste mein Blog mal für ein paar Wochen still gelegt werden und ich habe einfach gemerkt, wie mir das Bloggen dann doch irgendwie gefehlt hat. Was mir weniger Spaß macht? Hmmm … da fällt mir so spontan gar nichts ein. Wahrscheinlich gibt es da auch gar nicht wirklich was doofes, sonst würde ich es nicht machen. 

Was sind Bücher für dich? Was bedeutet Lesen für dich und wie und wo liest du am liebsten? 
Bücher sind in erster Linie eine Bereicherung für mich. Egal ob als Unterhaltung gedacht oder zur Übermittlung von Wissen. Lesen bedeutet für mich eine ständige Bereicherung meines Horizontes. Am liebsten lese ich auf meiner Couch oder im Bett. 

Genauso wichtig wie der Blog selbst, ist mittlerweile auch Social Media. Welche Plattformen nutzt du? Welche magst du am meisten? Und welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich LIEBE Instagram und Twitter und bin dort auch regelmäßig aktiv. Auf Twitter kann man sich wunderbar mit Gleichgesinnten austauschen und Instagram ist einfach was fürs Auge. Goodreads nutze ich gerne, weil ich dort einen guten Überblick habe, was ich schon alles gelesen habe und gerne noch lesen möchte. Auch auf Facebook ist mein Blog unterwegs, muss aber zugeben, dass ich dort eher sporadisch bin. Irgendwie ist da die Luft raus. Facebook Twitter Instagram 

Liest du Bücher auch zweimal oder würde das für dich nicht in Frage kommen? 
Meine Lieblingsbücher lese ich auch öfters, aber das letzte Mal ist schon eine Weile her. Bald muss unbedingt ein Harry Potter reread gemacht werden! :D 

Rezensionen sind ja das Mittel der Wahl um andere von bestimmten Büchern zu überzeugen. Schreibst du gerne Rezensionen? Oder lieber Verrisse? Und immer sofort nach dem Buch oder wenn du eben gerade Zeit hast? 
Ich schreibe gerne Rezensionen, allerdings nicht (mehr) über jedes Buch, das ich gelesen habe. Zu viel Zeit lasse ich dazwischen dann nicht verstreichen, damit mir die Geschichte noch gut im Gedächtnis liegt. Verrisse schreibe ich nur ganz selten, ich muss aber zugeben, dass ich es leichter finde über Bücher zu berichten, die mir überhaupt nicht gefallen haben, als über Bücher, die so im Mittelfeld liegen. 

Wenn man sich mit Blogs und Literatur beschäftigt, dann stolpert man zwangsläufig auch über andere Buchblogs. Welche Buchblogs liest du persönlich am liebsten? Welche kannst du empfehlen?
Da liste ich mal meine Top 5 auf (dich lasse ich jetzt einfach mal außen vor), die ich schon ewig lese. Daneben gibt es aber noch einige, die ich regelmäßig besuche. 
Tanjas Rezensionen
Damaris liest 
reading tidbits
Büchermonster
Herr Booknerd


Kannst du dein absolutes Lieblingsgenre und deinen Lieblingsautoren benennen? Und mit welchem Genre wirst du einfach nie wirklich warm werden? 
Früher waren es tatsächlich fast ausschließlich Jugendbücher im Bereich Fantasy/Dystopie. Mittlerweile lese ich aber fast alles querbeet, weil ich einfach die Abwechslung brauche. Besonders zeitgenössische Romane lese ich heute viel öfters, als es noch vor 2 Jahren der Fall war. Mit High Fantasy und historischen Romanen werde ich wahrscheinlich niemals so richtig warm werden. Mir liegt die Zeit einfach nicht. Meine Lieblingsautorin ist Ursula Poznanski, aber auch Leigh Bardugo hat sich mittlerweile in mein Leserherz geschlichen. 

Welche drei Bücher willst du schon lange lesen und hast es trotzdem bisher nie geschafft? 
"Der Jäger" von Julia Leigh, "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver und "Bienensterben" von Lisa O'Donnel 

Und welche drei Bücher sollte man in seinem Leben unbedingt mal gelesen haben? 
"Das also ist mein Leben" von Stephen Chbosky, "Six of Crows" von Leigh Bardugo und "The Hate U Give" von Angie Thomas 

Wenn man dir jetzt hundert Euro in die Hand drückt und dich in deine Lieblingsbuchhandlung schicken würde, mit welchen Büchern würdest du wahrscheinlich wieder herauskommen? 
"Der Club" von Takis Würger, "Eine englische Ehe" von Claire Fuller und "The Upside of Unrequited" von Becky Albertalli … und der Rest wird spontan gekauft! :D 

E-Books oder das gedruckte Buch? Welches Buch bekommt bei dir den Vorzug und warum entscheidest du so? 
Ich besitze zwar einen Kindle, lese aber lieber gedruckte Bücher. Es ist einfach ein schöneres Gefühl und ich mag es, wenn eine Wohnung voller Bücher ist. 


 Online-Shopping oder der stationäre Buchhandel? Wie kaufst du am liebsten und wo siehst du die Vorteile? 
Am liebsten kaufe ich im Buchladen, weil mir einfach schon das Stöbern so viel Spaß macht. Den Großteil meiner Bücher kaufe ich aber tatsächlich online, weil ich bei mir in der unmittelbaren Nähe keinen Buchladen habe. Und die kleinen Buchläden besitzen dann auch oft nicht das, was ich suche. Im Normalfall wäre die Bestellung dann zwar auch am nächsten Tag da, aber dann müsste ich extra nochmal den weiten Weg auf mich nehmen, um das Buch abzuholen. 

Was ist dein Blog für dich persönlich? Und was im besten Fall für andere? 
Für mich ist mein Blog ein Hobby, das ich jetzt schon über 5 Jahre betreibe und mir immer noch Spaß macht. Für andere evtl. eine Entscheidungshilfe. 

Abseits des Buchlebens: Für was kann man dich sonst noch begeistern? Was machst du, wenn du keine Bücher in der Hand hast? 
Ich versuche hin und wieder ein wenig Sport zu machen und probiere mich gerade an Yoga (bisher macht es mir noch Spaß). Dann bin ich froh über Netflix, weil ich sehr gerne Serien und Filme schaue, aber ich gehe auch immer noch unheimlich gerne ins Kino. Dann versuche ich mir immer wieder einzureden, dass ich einen grünen Daumen habe. Meine Wohnung wird jedenfalls immer grüner! :) 

Und was wolltest du sonst schon immer mal sagen? 
Schmetterlinge machen mir Angst und sind gruselig. 

Wenn ihr jetzt neugierg geworden seid, dann schaut doch unbedingt mal bei Jan von lost pages vorbei und lasst euch von den vielen tollen Beiträgen inspirieren. Ihr könnt auch hier folgen:

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Samstagskaffee #17 - Sonne dringend gesucht

29 April 2017 | 9 Kommentare

Ich hatte Urlaub, Geburtstag, war unterwegs und hatte deshalb viel zu wenig Zeit für Bücher, den Blog und andere Dinge. Aber das darf auch mal sein. Was das Wetter angeht, war die Woche ein Griff ins Klo. Außer Montag hat es hier wirklich jeden Tag geregnet oder sogar geschneit. Jetzt hoffe ich endlich, dass diese unschöne Episode zu Ende ist und der Frühling mit voller Kraft zurückkommt und sich die Sonne von ihrer besten Seite zeigt. Und wie ging es euch in dieser Woche? Und für alle, die nicht wissen was das Samstagskaffee überhaupt ist, einfach HIER klicken und alle letzten Folgen nachlesen.

HIER

THRILLER | Lust auf einen sehr guten skandinavischen Thriller? Dann klickt unbedingt mal bei der Rezension von 'Minus 18°C' von Stefan Ahnhem vorbei. Ein Blick auf dieses Buch lohnt sich tatsächlich sehr.

GEWINNEN | Lust auf Yoga? Vor einiger Zeit habe ich euch schon ein ganz tolles Buch dazu vorgestellt und mich nun mit der Autorin zum Gespräch getroffen. Herausgekommen ist ein spannendes Interview und ihr habt zusätzlich die Möglichkeit eine Ausgabe des Buches zu gewinnen. Noch kann man noch mitmachen!


WOANDERS

BLOGGER | Ela von Literaturliebe hat einen ganz tollen Beitrag darüber geschrieben, dass es viele Vorteile hat ein kleiner Blogger zu sein. Ich verlinke diesen Beitrag deshalb, weil ich persönlich genauso denke. Ich zähle mich nicht zu den großen Bloggern und mein Leben 1.0 ist mir am Ende immer am wichtigsten.

SACHBUCH | Es gibt ein ganz tolles Blogstöckchen zu Sachbuchthemen, dass auf dem Blog der GeschichtenAgentin seinen Ursprung hat. Das werde ich demnächst auch auf dem Blog aufgreifen. Vielleicht habt ihr auch Lust darauf?

AUFSCHUB | Ihr schiebt nervige und ungeliebte Aufgaben auch immer gerne vor euch her? Bei Alex von Pinkbiz gibt es einen tollen Artikel für 10 Tipps gegen Aufschieberitis. Da ich eindeutig daran erkrankt bin, musste ich den mit euch teilen.

SCHÖNHEIT | Berit von Marmeladekisses hat einen wundervollen Artikel über die Frage 'Bin ich eigentlich schön?' geschrieben. Sollte man sich mal durchlesen.

HOME OFFICE | Einer meiner liebsten Blogs ist ganz eindeutig der vom Hafenmädchen. Ich folge ihr schon lange und auch im Social Web ist sie super sympathisch, fröhlich und inspirierend. Ihr tolles Home Office ist der Knaller und auf dem Blog stellt sie es jetzt vor. Ich will alles genau so!

ORDNUNG | Seid ihr zufällig auch gerade mit dem Frühjahrputz beschäftigt und lest gerne Zeitschriften? Auf dem Blog Relleomein geht es um Ordnung im Zeitschriftenchaos und auf so einen Beitrag habe ich tatäschlich gewartet.

EIN BLICK ZURÜCK


KOCHBUCH | Ich liebe ja Brot und Sandwiches und kann damit gut und gerne auch auf warmes Abendessen verzichten. Wenn man das alles selbst macht, dann ist es aber gleich doppelt so lecker und in diesem Kochbuch findet man dazu super leckere Rezepte. Müsst ihr probieren >> Essen & Trinken | 'Brot & Aufstrich - Sandwich-Ideen für jede Gelegenheit' von Annelie Wagenstaller und Julia Waldmann

IN DER KÜCHE

PANCAKES | Sucht ihr noch ein tolles Rezept für das lange Wochenende? Wie wäre es mit den Zimt-Pancakes mit Himbeer-Curd von Tulpentag? Ich finde ja, dass das verdammt lecker aussieht und nach einem perfekten Frühstück schreit.

SPARGEL | Ich liebe Spargel und deshalb kann ich gar nicht genug von tollen Spargelrezepten bekommen. Bei Yvonne von Experimente aus meiner Küche gibt es ein Rezept für Frühlingspasta mit Spargel. Super lecker und wird gleich gespeichert.

CUPCAKES | Und auf dem Blog Herzfutter gibt es ein Rezept für Spicy Cupcakes mit Mango und White Tiger Garnelen. In dieser Variante habe ich tatsächlich noch nie Cupcakes gegessen und das muss dringend probiert werden.

SHOPPING

BUCH | Ich habe ja schon einmal drüber geredet, dass ich das Programm von Ullstein Fünf so ausnehmend toll finde. 'Fuchsteufelsstill' von Niah Finnik fehlt mir noch in meiner Sammlung und muss dringend gekauft werden.


Habt ein zauberhaftes Wochenende schönen Momenten und Zeit für Euch.

Yoga hat meine Achtsamkeit um ein Vielfaches verstärkt. Stefanie Arend im Gespräch (inkl. Gewinnspiel)

25 April 2017 | 16 Kommentare

Mitte des Monats habe ich euch das Buch "Gesund durch Yin Yoga" von Stefanie Arend bereits näher vorgestellt. Ich fand es unglaublich bereichernd und hatte deshalb auch das dringende Bedürfnis mich mit Autorin Stefanie Arend näher zu unterhalten. Und als besonderes Extra darf ich ein Buch auch an euch verlosen. Teilnahmebedingungen siehe unten. 

Liebe Stefanie, vielen Dank, dass du dir Zeit für mich genommen hast. Das wichtigste zuerst: Wer bist du und was machst du? 
Ich danke DIR für dein Interesse! ich hatte das große Glück, mein Hobby zu meinem Beruf machen zu dürfen. Ich praktiziere und unterrichte (Yin) Yoga, schreibe Bücher, produziere DVDs und bin Ernährungsberaterin. Das war allerdings der zweite Bildungsweg, ursprünglich habe ich Sprachen studiert. Aber die tägliche Büroarbeit hat mich irgendwann nicht mehr erfüllt, ich hatte das Bedürfnis, etwas mit Menschen zu machen. Ich wollte ihnen gerne in irgendeiner Art und Weise helfen und sie seelisch berühren können. 

Wie kamst du eigentlich zum Yoga? Was war dein erster Berührungspunkt und seit wann praktizierst du es? 
Meine Mutter hat mich jahrelang versucht, von Yoga zu überzeugen. Da ich damals noch fest im Kampfsport verankert war, hielt sich mein Interesse allerdings in Grenzen. Als ich selber Mama geworden bin, hat sich vieles verändert und ich habe mal einen Versuch gewagt. Ich war schon von der ersten Stunde an begeistert und wusste sehr schnell, dass ich es vertiefen möchte. Meine erste Yogastunde hatte ich in 2003, wobei ich im Kampfsport natürlich schon viele Jahre vorher die Kraft der Meditation und der Atmung kennenlernen durfte. 

Inzwischen werden viele unterschiedliche Yoga-Formen angeboten. Yin Yoga ist eine davon, mit dem sich auch dein aktuelles Buch beschäftigt. Wie kamst du dazu? 
Ich habe verschiedene Yoga-Ausbildungen gemacht, die ich auch toll fand, aber irgendetwas hat mir noch gefehlt. Über eine DVD von Paul Grilley bin ich auf Yin Yoga gestoßen. Ich war total glücklich, dass ich endlich das fehlende Puzzlestück für meine Praxis gefunden hatte und habe mich kurz darauf schon in der Ausbildung bei Paul wiedergefunden. 

Von dir sind mittlerweile mehrere Bücher und DVDs erschienen und auch dein aktuelles Buch hat mich total begeistert. Ist bereits ein neues Projekt in Planung? 
Das letzte Buch „Gesund durch Yin Yoga“ war sehr herausfordernd und zeitintensiv im Entstehungsprozess, deshalb brauche ich momentan noch eine kreative Pause, was das Schreiben angeht. Allerdings möchte ich das Buch gerne in englisch übersetzen lassen und habe schon die ersten Schritte dazu unternommen. 

Dein aktuelles Buch heißt "Gesund durch Yin Yoga" und zeigt auf, dass Yoga wirklich etwas mit dem Körper macht und Beschwerden unterschiedlichster Art sich dadurch bessern können. Das hat nichts mit dem Image "Trendsport" zu tun, den Yoga mittlerweile öfter mal bekommt. Wie findest du es, dass heutzutage quasi jeder von Yoga spricht und in den meisten Fällen gar keine Ahnung von der Thematik hat? 
Bewegung ist für jeden wichtig, von daher finde ich es super, dass der „Trendsport“ die Menschen zumindest dazu bringt, sich zu bewegen. Das wahre Interesse an Yoga kommt oft erst später, wenn man die Erfahrung gemacht hat, dass die Übungen tatsächlich einen Effekt auf den einzelnen haben und in der Tiefe wirken. Als Teilnehmer finde ich das total ok, für Lehrer allerdings finde ich es sehr traurig, dass immer mehr Crash-Ausbildungen angeboten und entsprechend auch genutzt werden. Ich glaube, viele sind sich nicht der Verantwortung bewusst, die man übernimmt, wenn man Yoga unterrichtet. 

Und was rätst du Einsteigern, die Yoga gerne einmal ausprobieren möchten und keinerlei Erfahrung damit haben? 
Die meisten Studios bieten Schnupperstunden an, bei denen man mal ausprobieren kann, ob Yoga einen anspricht oder nicht. Ich halte es gerade für Anfänger empfehlenswert, sich erstmal von einem Lehrer anleiten zu lassen bevor man später eventuell auch auf Bücher oder DVDs zurückgreift. 

Ist Yin Yoga, und speziell auch dein Buch, auch für Anfänger und weniger trainierte Personen geeignet? 
Ja, ich habe es berücksichtigt, dass auch Menschen, die vielleicht nicht so beweglich sind, gerne praktizieren möchten. Deshalb beschreibe oder zeige ich sehr oft leichtere Alternativen, die in der Regel gut ausführbar sind. Hilfsmittel sollten dazu aber auf jeden Fall zur Verfügung stehen. Da im Yin Yoga der eigene Körper die Grenzen aufzeigt und somit die Funktion des inneren Yogalehrers übernimmt, ist es wirklich für jeden geeignet, der seinen Leistungsanspruch auch mal außen vor lassen kann. Der hat in dieser Praxis nämlich überhaupt keinen Raum. 
© Forster & Martin Fotografie

Rätst du, neben der Yogamatte, generell zu weiterer Ausstattung? 
Gerade für die Yin-Yoga-Praxis sind Bolster (längliche Yogarollen) wunderbar unterstützend für die Praxis. Auch eine Decke und zwei Blöcke können sehr hilfreich sein. Zur Not kann man aber auch mit Sofakissen improvisieren. 

Du hattest früher ein eigenes Yogastudio, das du bedingt durch einen Umzug aufgegeben hast. Kann man aktuell dennoch Stunden bei dir buchen? 
Ich habe mich seit unserem Umzug nur noch auf die Ausbildungen fokussiert, was mich total erfüllt. Deshalb biete ich momentan keine laufenden Kurse mehr an. 

Wie oft praktizierst du selbst Yoga und was gibt es dir persönlich? 
Ich integriere Yoga täglich in meinen Alltag, auch abseits der Yogamatte. Die Praxis ist meine Kraftquelle und schenkt mir immer wieder die Verbindung zu mir selbst. Auf der körperlichen Ebene genieße ich es natürlich sehr, durch Yin Yoga so geschmeidig und schmerzfrei geworden zu sein. 

Was war deine inspirierendste und spannendste Erfahrung in Zusammenhang mit Yoga? 
Mein Lehrer Paul Grilley hat mich sehr dazu inspiriert, alles zu hinterfragen und eigene Erfahrungen zu machen. Dadurch hat meine Yogapraxis eine ganz neue Freiheit gewonnen und mir einen tiefen inneren Frieden geschenkt. Die spannendste Erfahrung war, dass ich mich als jahrelange Schmerzpatientin durch Yin Yoga von meinen chronischen Rücken- und Knieschmerzen verabschieden durfte. Und die Meditationspraxis bleibt nach wie vor spannend, da sich dadurch immer wieder neue Erkenntnisse auftun. 

Und hat dich Yoga persönlich verändert? 
Ja, definitiv. Ich war früher sehr stark im Yang verhaftet, habe vieles total übertrieben und bin kaum zur Ruhe gekommen. Die Yin-Yoga-Praxis hat den erschöpften Teil in mir genährt, sodass ich mich heute sehr ausgeglichen fühle. Außerdem hat Yoga meine Achtsamkeit um ein Vielfaches verstärkt. 

Kannst du mir sagen, welchen Vorteil Yin Yoga gegenüber anderen Yogaformen hat? 
Bedingt durch meinen Kampfsport hatte ich schon immer ein starkes Interesse an der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), die hier mit einfließt. Das Wissen um die Meridiane fasziniert mich und somit kann ich meine Yin-Yoga-Praxis entsprechend meinen Bedürfnissen wunderbar an diesen Hintergrund anpassen. Meinem Empfinden nach wirkt Yin Yoga körperlich und seelisch tiefer als viele andere Yogastile. Aber Yin Yoga sollte nicht ausschließlich praktiziert werden. Wir brauchen auch körperlich immer wieder Yang-Impulse, wie z. B. fordernde Yogastile oder andere Sportarten, die sich eher auf die Muskulatur und nicht so sehr auf die Faszien fokussieren. Von daher sollte es keine Konkurrenz untereinander sein, sondern ein Teil des großen Ganzen, sodass wir immer wieder sowohl Yin wie auch Yang nähren können. 

Und wie oft sollte man eigentlich Yoga praktizieren? Gibt es Empfehlungen oder richtet sich dies ganz nach der jeweiligen Person? 
Je häufiger man praktiziert, desto tiefer ist der Effekt, von daher wäre eine tägliche Praxis natürlich großartig. Aber wenn man nicht die Zeit dafür hat, sollte man sich keinen Druck machen. Sonst riskiert man es, dass man den Yogaweg vielleicht schnell wieder verlässt. Auch 10 Minuten pro Tag können schon viel bringen. Viele meiner Teilnehmer sind nur einmal pro Woche in die Kurse gekommen und konnten trotzdem positive Veränderungen an sich feststellen. 

Kennst du noch andere tolle Bücher, DVDs oder Videoanleitungen von anderen Yogalehrern, die du persönlich empfehlen kannst? 
Ich liebe die DVDs und Online-Kurse von Paul Grilley und die Bücher von Bernie Clark. Sie sind zwar auf englisch, aber sehr bereichernd, wenn man sein Yin-Yoga-Wissen vertiefen möchte. 

Hast du einen Rat, den du meinen Lesern mit auf den Weg geben kannst? 
Ich finde es ganz wichtig, dass sich jeder Mensch täglich eine kleine Auszeit für sich selber nimmt, um nach innen zu spüren und seiner Seele lauschen zu können. Dadurch kann sich unglaublich viel zum Positiven verändern und man bleibt sich selber treu. Ich DANKE dir, liebe Petzi! :-) 

Wer Lust bekommen hat sich nun auch mit Yin Yoga zu beschäftigen, der hat die Chance dieses Buch zu gewinnen. In Zusammenarbeit mit dem Südwest Verlag verlose ich hier eine Ausgabe von 'Gesund durch Yin Yoga' von Stefanie Arend. Teilnehmen könnt ihr bis Montag, den 1. Mai um Mitternacht, indem ihr einfach unter diesem Post kommentiert und ausdrücklich erwähnt, dass ihr dieses Buch gerne gewinnen wollt. Allen Teilnehmern wünsche ich viel Glück. 

Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier. Mit Teilnahme am Gewinnspiel bestätigt ihr diese gelesen und akzeptiert zu haben. 

Rezension | 'Minus 18°C' von Stefan Ahnhem

23 April 2017 | 3 Kommentare

In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Die Indizien lassen nur einen Schluss zu - es handelt sich um einen Mörder, der das Leben seiner Opfer komplett übernimmt. Er tötet sie, kleidet sich wie sie, spricht wie sie. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht sein erstes Opfer, und noch lange nicht sein letztes ...

Eiskalte Spannung bis zur letzten Seite

Fabian Risk und sein Team habe ich bereits in ‚Und morgen du‘ kennengelernt und sehr gerne mit seinem Team ermittelt. Unverständlicherweise ist ‚Und morgen du‘ bereits der zweite Teil der Reihe, obwohl als erstes Buch erschienen. Aus diesem Grund habe ich ‚Herzsammler‘ auch ausfallen lassen, da diese Geschichte vor ‚Und morgen du‘ ansetzt. Mit ‚Minus 18°C‘ liegt nun aber der dritte Teil der Reihe vor, in dem Fabian Risk und sein Team wieder einem perfiden Killer auf die Spur kommen müssen. 

Dieses Buch bietet die breite Palette an atemloser Spannung und lässt den Leser kaum zur Ruhe kommen. Risk und sein Team müssen unzählige Spuren verfolgen, wähnen sich am Ziel und müssen dann doch wieder feststellen, dass sie einer falschen Fährte gefolgt sind. Das alles hält den Spannungsbogen konsequent aufrecht und lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Man folgt gebannt den Ermittlungen, zieht eigene Schlüsse und muss auch diese immer wieder verwerfen. Stefan Anhem hat mit diesem Plot tatsächlich etwas geschaffen, dass ich so noch in keinem Thriller gelesen habe und mich positiv überrascht hat. 

Im zweiten Handlungsstrang ermittelt wieder die dänische Polizistin Dunja Hougaard, die ebenfalls an einem perfiden Fall dran ist und eine grausame Entdeckung macht, über die ich an dieser Stelle natürlich nichts verraten will. 

Anhem schreibt so fesselnd und einnehmend, dass man dieses Buch wirklich kaum zur Seite legen kann und es am besten nicht irgendwann nebenbei liest, sondern wenn man wirklich Zeit hat diesem Fall auch mit voller Aufmerksamkeit zu folgen. Man wird in jeder freien Minute weiterlesen wollen. Das ist garantiert. 

Auch für die privaten Geschichten der Familie ist in diesem Buch wieder Platz, was die Ermittler allesamt sympathischer erscheinen lässt und im Verlauf des Buches eine gewisse Verbundenheit suggeriert. Fabian kämpft um seine Ehe und Familie und Astrid Tuvesson kämpft mit einem großen Alkoholproblem. Am Ende der Handlung baut der Autor noch einen großen Cliffhanger ein, der wohl als Aufhänger für einen vierten Band dienen soll. Dieser war mir persönlich jedoch eine Spur zu viel, zu abgedreht und zu unrealistisch. Das ganze Buch hat zwei so starke und umfassende Handlungsstränge, dass der letzte Hinweis nun nicht mehr hätte sein müssen. 

Trotz des kleinen Dämpfers in der Geschichte habe ich mich mit ‚Minus 18°C‘ wieder sehr gut unterhalten gefühlt und kann dieses Buch absolut empfehlen. Besonders dann, wenn man gerne skandinavische Thriller liest. Tatsächlich würde ich dieses Buch auch als Thriller einstufen. Für einen Krimi passieren hier eindeutig zu viele brutale Morde. 

Fazit 

Wer Nervenkitzel, spannende Unterhaltung und einen tollen Plot sucht, der sollte unbedingt einmal einen Blick in ‚Minus 18°C‘ werfen. Stefan Anhem liefert hier wieder einen meisterhaft spannenden Thriller ab, der nur minimale Kritikpunkte aufweisen konnte und mich insgesamt begeistert zurückgelassen hat. 

5/5 Punkten

Minus 18°C von Stefan Anhem - aus dem Schwedischen von  Katrin Frey - List - 560 Seiten - ISBN 978-3471351246 - Paperback - 16,99 Euro - hier kaufen* 
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Samstagskaffee #16 - eine Woche Urlaub steht an

22 April 2017 | 2 Kommentare

Während ihr diese Ausagbe des Samstagskaffees lest, bin ich gerade weit hinter Berlin auf einem Schloss und feiere eine Hochzeit. Aus diesem Grund habe ich den Beitrag schon vorbereitet und nicht bis zuletzte alle tolle Links abgewartet. Aber seid unbesorgt, wenn irgendwas tolles in diesem Beitrag fehlt, dann wird es auf jeden Fall im nächsten Beitrag nachgereicht. Ich hoffe, dass ihr gut in dieses Wochenende gekommen seid und viel Zeit für euch und Bücher habt. Bei mir ist am Wochenende leider nicht so viel Zeit dafür, wird aber die kommende Woche nachgeholt. Ich habe nämlich Urlaub und darauf freu ich mich ganz besonders. Und für alle, die nicht wissen was das Samstagskaffee überhaupt ist, einfach HIER klicken und alle letzten Folgen nachlesen.

HIER

VERLAGE | An diesem Wochenende feiern wir den Welttag des Buches und viele Verlage feiern mit. Unter #verlagebesuchen öffnen viele Verlage in ganz Deutschland ihre Türen und bieten tolle Veranstaltungen. Ich habe 8 tolle Veranstaltungen herausgepickt und kann euch nur empfehlen irgendwo vorbeizuschauen, wenn ihr zufällig in der Nähe seid.

AUF EIS | Am Dienstag ging die Rezension zu 'Herz auf Eis' von Isabell Autissier aus dem mare Verlag online. Dort verrate ich euch, ob ihr das Buch ebenfalls unbedingt lesen solltet. Klickt vorbei.

AKTION | Ich stelle euch caseable auf dem Blog näher vor. Dort gibt es super schöne Cases für e-Reader und zum Welttag des Buches eine super Rabattaktion. Klickt vorbei.

nachgekocht aus 'Superfood: Natürlich. Heimisch.Regional.'

WOANDERS

URBAN JUNGLE | Ja, ich liebe Pflanzen. Mittlerweile hat das bestimmt schon jeder mitbekommen und deshalb bin ich auch immer ganz heiß auf tollen Urban Jungle Spam. Bei Vera von Nicest Things habe ich einen ganz tollen Post über Pflanzen im Home Office entdeckt. Das gefällt mir.

AMSTERDAM | Lust auf eine Reise nach Amsterdam? Auf dem Blog von magnoliaelectric gibt es einen ganz tollen Travelguide, den ihr euch unbedingt anschauen solltet. Ich will am liebsten sofort los.

NOTIZBUCHLIEBE | Wir lieben (fast) alle Notizbücher, zumindest geht es mir so. Ich kann nie genug von den tollen Teilen haben und habe jetzt bei Lisa von Mein Feenstaub ein tolles DIY entdeckt. Wie man Marmornotizbücher mit tollem Lettering selbst macht, kann man auf ihrem Blog nachlesen.

HERZENSDINGE | Bei Cora von Wortkulisse findet ihr einen tollen Beitrag über ganz unterschiedliche Dinge (inkl. Schokokuchen-Rezept!) und der hat mir so gut gefallen, dass ich euch diesen und den Blog unbedingt ans Herz legen möchte. Klickt mal bei ihr vorbei.

GRAPHIC NOVELS | Ich habe mich mit Graphic Novels noch nie beschäftigt, wie ich zu meiner Schande gestehen muss. In letzter Zeit steigt das Interesse aber immer mehr und da bietet sich der tolle Post von Sophie von Literaturen perfekt an. 10 Graphic Novel Tipps, die vielleicht auch was für euch sind?

WAS LIEST DU? | Sascha von Koreander hat auf seinem Blog den Fragenkatalog von Tobi von Lesestunden aufgegriffen (was ich selbst auch schon seit langer Zeit tun wollte) und herausgekommen sind tolle Antworten. Vielleicht sind die Fragen ja auch etwas für euch?

KLEIDERSCHRANK | Inga von schonhalbelf hat 'Das Kleiderschrank-Projekt' gelesen und darüber einen ganz tollen Post auf den Blog gestellt. Bei mir bekommt ihr dazu ebenfalls bald etwas zu lesen, aber zwischenzeitlich lohnt sich ein Blick.

EIN BLICK ZURÜCK


KOCHBUCH | Anfang des Jahres habe ich eine XXL Vorschau mit einer Menge Kochbüchern vorgestellt, die im Frühjahr erscheinen und auf die man durchaus mal einen Blick werfen sollte. Manche habe ich mittlerweile, andere will ich noch immer gern. Vielleicht sind auch welche für euch dabei? >> XXL-Vorschau | Kochbuch-Highlights im Frühjahrsprogramm

IN DER KÜCHE

KUCHEN | Eigentlich bin ich ja gar nicht so der Kuchen-Fan, aber wenn Kuchen, dann sehr gerne Guglhupf. Auf dem Blog von Tulpentag habe ich ein ganz leckeres Rezept für Schokoladen-Guglhupf mit Himbeeren gefunden. Das wird gleich gespeichert.

QUINOA | Bei Mia von Kochkarussell habe ich ein unglaublich spannendes Rezept entdeckt. Ich mag Quinoa ja total gerne, bin aber noch nie auf die Idee gekommen den mit grünem Spargel und Garnelen zu kombinieren. Sieht lecker aus und wird probiert.

LACHS | Räucherlachs und Waffeln? Was für eine geniale Kombi. Auf dem Blog von Foodlovin' gibt es ein unglaublich lecker aussehendes Rezept für Möhren-Waffeln mit Rauch-Lachs und ich möchte genau das jetzt haben. Solltet ihr euch mal anschauen, denn wenn ihr zufällig auch Lachs mögt, dann werdet ihr es ebenso toll finden.

SHOPPING

BUCH | Ich habe letztes mal ausführlich meine Wunschlisten durchstöbert und geschaut, was ich wirklich noch will und was nur irgendwie so darauf gelandet ist. Dabei ist mir 'Grünes Glück: Die schönsten Wohnideen mit Blumen & Pflanzen' über den Weg gelaufen und jetzt ist es wieder ganz hoch im Kurs.


Habt ein zauberhaftes Wochenende schönen Momenten und Zeit für Euch.