Post 1

Post 1
Wohnliebe | Ein neues Zuhause für meine Kochbücher

Post 2

Post 2
Körper & Geist | 'Naturalista' von Xochi Balfour

Post 3

Post 3
Kochliebe | One-Pot-Pasta alla Vesuviana

Post 4

Post 4
#bloggerempfehlen... Blogger Style - Die besten Lifestyle Bücher von Bloggern + 5 weitere Tipps

Post 5

Post 5
Wohnen & Leben | '365 Tage Natur' von Anna Carlile

Rezension | 'Verstecken gilt nicht!' von Melina Royer

08 Oktober 2017 | 4 Kommentare
Unsicher, verängstigt und von Selbstzweifeln geplagt – Melina Royer empfindet sich lange als schüchternsten Menschen auf dem Planeten. Bis sie eines Tages beschließt, sich nicht länger von ihrem Problem blockieren zu lassen, und sich eine Gegenstrategie verordnet: Raus dem Schattendasein, rein ins Leben. Sie beginnt auf Menschen zuzugehen, gründet ihren eigenen Blog zum Thema Selbstvertrauen, kündigt ihren ungeliebten Job, spricht öffentlich über ihre Schüchternheit. Stück für Stück kämpft sie sich aus ihrem Kokon hervor. Melina Royers Erfahrung: Wir müssen es nicht hinnehmen, dass unsere Ängste uns beherrschen. Es nicht versucht zu haben, tut viel mehr weh als zu scheitern.

Selbstbewusst statt unsichtbar

Als ich vor einigen Monaten auf den Blog "Vanilla Mind" aufmerksam wurde, war mein Interesse sofort geweckt. Melina schreibt so kluge Texte und so viele Dinge, in denen auch ich mich wiedererkannt habe. Als ich dann noch entdeckte, dass sie zudem ein Buch schreibt, war für mich sofort klar, dass ich es lesen muss. 

Auch ich kenne diese Probleme mit Schüchternheit, auch wenn es mich in meinem Leben bisher noch nicht allzu sehr eingeschränkt hat. Dennoch wollte ich natürlich mehr darüber wissen, erfahren, welche Tipps Melina bereit hält und wie ich meine Einstellung vielleicht doch ein wenig ändern kann. Bekommen habe ich all das in geballter Form, gelesen habe ich es wie einen Pageturner, begeistert war ich nach jeder Seite und gelernt habe ich so einiges. Immer wieder musste ich selbst mit dem Kopf nicken, weil es einfach so viele Punkte gab, die mich so perfekt beschrieben und deckungsgleich mit meinen eigenen Gedanken und Verhaltensweisen sind. 

Die Autorin schreibt in fünf Kapiteln plus Einleitung über unterschiedlichste Aspekte zum Thema, die alle irgendwie miteinander zu tun haben. Warum das so ist, erklärt sie auch immer ausführlich. Man merkt hier eindeutig, dass sie weiß, wovon sie schreibt und diese Probleme alle schon selbst durchlebt hat. Es werden Fragen thematisiert, die ich ziemlich spannend fand. Welche Ursachen hat Schüchternheit? Was ist der Unterschied zwischen Schüchternheit und Introversion? Was bedeutet es schüchtern zu sein? Zudem lässt sie auch andere Frauen mit ihren persönlichen Erfahrungen zu Wort kommen und geht auf Begleiterscheinungen von Schüchternheit ein. 

Negative Gedankenspiralen, Perfektionismus und Schwarz-Weiß-Denken kenne ich persönlich äußerst gut und habe mich an ziemlich vielen Punkten sehr verstanden gefühlt. Dass diese Punkte durchaus Begleiter von Schüchternheit sind, habe ich tatsächlich nie so gesehen. Ihre Ausführungen und Gedankengänge gaben aber ein stimmiges Bild und führten bei mir sehr häufig zu "Aha"-Effekten. Psychohygiene ist ebenso ein großes Thema. Ausführlich wird darauf eingegangen, was man tun kann, um sich selbst besser zu fühlen und sein Selbstwertgefühl zu steigern. Kurze To-Do bzw. Checklisten werden zwischendurch ebenfalls eingestreut und lockern das Buch immer wieder auf. Für Listenfans (wie mich!) ganz großartig. 

"Wer immer das macht, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." (Henry Ford)

Erwähnenswert ist auch das großartige Layout des Buches, das sich ein wenig auch am Design des Blogs orientiert und Melinas Stil ausgezeichnet wiedergibt. Für mich ein kleiner Eyecatcher unter den Sachbüchern. Wer Melinas Texte auf dem Blog bereits mag, der wird auch dieses Buch lieben. Sie kann schreiben und macht das Seite für Seite so eindringlich und intensiv, dass man dieses Buch eben genauso verschlingt, als wäre es ein spannender Thriller. Zahlreiche Stellen habe ich mir markiert, kluge Zitate gemerkt und notiert und war am Ende einfach nur glücklich, als ich dieses Buch zugeklappt habe. Ich mag Sachbücher grundsätzlich, aber dieses ist nach langer Zeit eindeutig mal wieder ein Highlight. 

Fazit 

Dieses Buch hat mich bereits während der Lektüre motiviert, wieder mehr an mir zu arbeiten. Für mich selbst und für mein Wohlbefinden. Melinas Worte haben mich gefesselt und ihre Ausführungen begeistert. Eine absolute Empfehlung fürs Sachbuchregal, die man auch lesen kann, wenn man primär gar nicht so schüchtern ist.

5/5 Punkten

Verstecken gilt nicht! - Wie man als Schüchterner die Welt erobert von Melina Royer -  Kailash - 223 Seiten - ISBN 978-3-424-63150-0 - Klappenbroschur - 12,- Euro - bei Amazon kaufen*
*Affiliate Links - Wenn du hierüber bestellst, dann erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich nichts.

Körper & Geist | 'Hygge' von Louisa Thomsen Brits

07 Oktober 2017 | 2 Kommentare

Hygge ist das Lebensgefühl der Dänen, das seit einer geraumen Zeit auch den deutschen Buchmarkt überflutet hat. Man ist dauerhaft auf der Suche nach dem Glück und verspricht sich von den Büchern vielleicht auch so etwas wie die Chance dieses besondere Gefühl zu lernen. Louisa Thomsen Brits ist halb Dänin und halb Engländerin und hat die dänische Lebensweise so sehr verinnerlicht, dass sie es sich überall hyggelig machen kann. Auch außerhalb von Dänemark.

Die dänische Art, glücklich zu leben

Bücher zum Thema 'Hygge' haben den deutschen Buchmarkt in den letzten Monaten regelrecht überschwemmt. Jeder hatte irgendwas dazu beizutragen und zu erzählen, weshalb die Dänen eigentlich schon die ganze Zeit so glücklich sind. Ein paar Bücher lesen, die Tipps verinnerlichen und so klappt es auch mit dem hyggeligen Gefühl, oder? Leider nicht. Was die Dänen da haben, was uns fehlt, ist einfach eine grundsätzliche Lebenseinstellung. Wobei ich der festen Überzeugung bin, dass die sich jeder aneignen kann, egal ob Däne oder nicht.


Autorin Thomsen Brits erzählt in diesem kleinen, feinen Büchlein von der Bedeutung und den Grundpfeilern von Hygge, zwischendurch finden sich immer wieder s/w-Fotografien. Achtsame Motive die dazu einalden inne zu halten, Abstand zu nehmen und zur Ruhe zu kommen. Themen- und Kapitelwahl sind klug gewählt, wobei man bei dem Thema auch nichts anderes schreiben kann. Das ist vielleicht auch so ein kleines bisschen das Problem. Man kann der Autorin nicht vorwerfen, dass sie hier kein gutes Buch geschrieben hat oder gar falsche Tipps gegeben hat. Wenn man jedoch ein Buch zum Thema gelesen hat, dann braucht man nicht unbedingt mehr. 'Hygge' von Meik Wiking habe ich zuerst für mich entdeckt, für wunderbar befunden und es gerne gelesen.

Irgendwann kann man zu diesem Thema nichts mehr schreiben und irgendwann will man auch gar nichts mehr dazu lesen. Dies ist jetzt aber vielleicht auch ein persönliches Problem, dass ich gar nicht wirklich als Grundlage für dieses Buch heranziehen möchte. Schreibstil und Themenwahl haben mir nämlich gefallen und damit deckt die Autorin alle relevanten Punkte ab, die dieses 'Hygge'-Gefühl so besonders machen. Mir persönlich gefiel oben verlinktes Buch aber um Welten besser, was vielleicht auch damit zu tun hat, dass ich kein großer Fan von s/w Fotografien auf Umweltpapier bin, die aufgrund des kleinen Formats dieses Buches gar nicht richtig zur Geltung kommen.

Ich habe dieses Buch gerne gelesen und wer noch kein Buch zum Thema 'Hygge' hat, der macht damit sicherlich nichts falsch. Ist man auf diesem Gebiet allerdings schon bewandert und hat gar schon Lektüre daheim, dann braucht man dieses Buch nicht zwangsläufig, um noch glücklicher zu werden. Das kann ich garantieren!

Fazit

Ein kleines und feines Büchlein mit allen wichtigen Eckpunkten und Grundpfeilern zum Thema 'Hygge'. Achtsame s/w-Fotografien laden dazu ein inne zu halten und abzuschalten. Wer jedoch bereits ein Buch zum Thema gelesen hat, der wird hier nicht viele neue Erkenntnisse entdecken. Kann man sich also besorgen, muss man aber nicht.

Hygge von Louisa Thomsen Brits - Aus dem Englischen von Leena Flegler - Mosaik - 192 Seiten - ISBN 978-3-442-39317-6 - Gebundenes Buch - 16,- Euro - bei Amazon kaufen*
*Affiliate Links - Wenn du hierüber bestellst, dann erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich nichts.

Frankfurter Buchmesse | Veranstaltungsübersicht und ein wenig Vorfreude

05 Oktober 2017 | 3 Kommentare

Manchmal tue ich verrückte Dinge. Die ganze Veranstaltungsübersicht zur Buchmesse zu drucken gehört hier auf jeden Fall dazu. Gefühlt sind es an die 400 Seiten, aber ich wollte unbedingt mal abends in Ruhe durch die Angebote stöbern und mir und euch notieren, was besonders interessant klingt. Nächste Woche um diese Zeit streife ich schon durch die Messehallen und ich bin bereits jetzt voller Vorfreude auf die Zeit, die mich erwartet. Messe ist ja jedes Jahr wieder heimkommen, sich treffen, vernetzten, austauschen und die Liebe zu Büchern feiern. Ich freu mich drauf und bin übrigens von Mittwoch bis Freitag vor Ort. Seid ihr auch dabei?

Auch wenn ich selbst ganz sicher nicht alle Veranstaltungen besuchen kann, ist ja vielleicht für euch was spannendes dabei. Was mich persönlich am meisten interessiert, habe ich euch hier kurz zusammengetragen. 

Mittwoch, 11. Oktober


10:30 - Wake up Slam mit Jey Jey Glünderlin und Julia Szymik, Halle 4.1, Stand D10
12:00 - Verführerische Gaumenwelten - Kochshow in der Gourmet Gallery mit dem Küchenteam El Tipico, Halle 3.1, Stand L99

12:00 - Frankreich muss man lieben, um es zu versehen. Autoren stellen ihre Neuerscheinungen vor. Mit Ulrich Wickert am Stand der Süddeutschen Zeitung, Halle 3.0, Stand C119

12:15 - Empfang zur Eröffnung des chinesischen Gourmet-Pavillion - Food-Autoren, Kochbuchverleger und ein chinesischer Nudelmeister, Halle 3.1, Stand L87

13:00 - Der Foodblog-Talk - Sophia Hoffmann von Sophias vegane Welt talkt mit anderen Gästen in der Gourmet Gallery, Halle 3.1, Stand L137

13:30 - Lesung mit Jana Hensel aus "Keinlad" auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage, Halle 4.1, Stand D36

15:00 - Lesung mit Kerstin Ehmer aus "Der weiße Affe" auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage, Halle 4.1, Stand D36

15:00 - Lit & Sit in - Litnity.com ist eine neue Literatur-Community, die zur Buchmesse online geht und in diesem Gespräch neu vorgestellt wird. Halle 4.1, Stand G69

19:30 - Buchpremiere zu "Syrien. Ein Land ohne Krieg" veranstaltet von Piper in der Deutschen Nationalbibliothek - Anmeldung erforderlich

Donnerstag, 12. Oktober


15:00 - Sven Regner mit "Wiener Straße" im Gespräch mit Spiegel-Autor Wolfgang Höbel, Halle 3.0, Stand D56

16:00 - Lesung mit Jürgen Bauer aus "Ein guter Mensch" bei literadio, Halle 4.1, Stand B33

16:00 - Curry - eine Reise um die Welt - Kochshow mit dem Küchenteam El Tipico in der Gourmet Gallery, Halle 3.1, Stand L137

16:00 - Literatur nach Terminplan? Vorteile von Lesekreisen. Lesekreise finden oder selbst gründen - Diskussion in Halle 3.1, Halle B143

Freitag, 13. Oktober


10:30 - Buchquiz "Liebe auf den ersten Blick". Die Messegruppe der Leipziger Buchmesse bietet ein spannendes Quiz mit tollen Gewinnmöglichkeiten, Halle 4.1, Stand B70

12:00 - Frau Fröhlich räumt auf. Lesung mit Susanne Fröhlich auf der Open Stage (Agora E1)

13:00 - Leila Slimani mit "Dann schlaf auch du" im Gespräch mit Sandra Kegel von der FAZ - Halle 3.1, Stand D106

13:00 - Der Foodblog-Talk - Sophia Hoffmann von Sophias vegane Welt talkt mit anderen Gästen in der Gourmet Gallery, Halle 3.1, Stand L137

13:00 - Blogger Future Place 2017 - Blogger-Barcamp mit Podiumsdiskussion im Orbanism Space, Halle 4.1, Stand B91

15:00 - Blogbuster - Preis der Literaturblogger - Preisverleihung des diesjährigen Gewinners und Vorstellung der neuen Bloggeraufstellung, Orbanism Space, Halle 4.1, Stand B91

17:30 - Udo Lindenberg & teNeues stellen den Bildband "Stärker als die Zeit" vor. Open Stage (Agora E1)


Samstag, 14. Oktober


11:00 - Signierstunde mit Tanja "Frau Hölle" Cappell zu ihrem Buch "Handlettering Alphabete" aus dem EMF Verlag, Halle 3.0, Stand D139

11:00 - Madame Missou - Der Ratgeber zum Verschenken - Präsentation der Buchreihe in der Gourmet Gallery, Halle 3.1, Stand L137

12:00 - Wie, wo, was, VLOG? Mehr Reichweite mit deinem Kanal, inkl. zwei Buchbloggern als Gäste. Halle 4.1, Stand B70

12:00 - Essen im Müll: Über die Folgen der Verschwendung. Valentin Thurn (taste the waste) und Daniel Anthes im Gespräch. Gourmet Gallery, Halle 3.1, Stand L137

12:00 - Brigitte live: Paula Hawkins interviewt von Chefredakteurin Brigitte Huber, Lesezelt (Agora B1)

14:00 - Deutscher Buchpreis 2017 - Die Preisträger im Gespräch, Halle 3.1, Stand H85

15:00 - Süß und sündig - Backen mit BLV und Tobias Müller in der Gourmet Gallery Showküche, Halle 3.1, Stand L99

16:00 - Suppen für Syrien - Rezepte aus aller Welt helfen zu helfen  - Vortrag und Präsentation im Buchhändlerzentrum, Halle 4.0, Stand J87

Sonntag, 15. Oktober


11:30 - Judith W. Taschler im Gespräch mit Evelyn Fischer vom Hessischen Rundfunk, ARD Bühne (Forum Ebene 0)

12:30 - Adele Neuhauser "Ich war mein größter Feind" - Gespräch mit Andrea Ballschuh, ARD Bühne (Forum Ebene 0)

Keine Messe für dich?

Dann musst du nicht traurig sein, denn auch in diesem Jahr starten wir wieder die Leseparty für euch. Genauere Informationen findest du in diesem ausführlichen Beitrag. Twittere mit #Leseparty oder melde dich in der Facebook-Veranstaltung an und sei dabei. Wir freuen uns auf dich.


Ich freu mich auf tolle Tage, tolle Treffen, wunderbare Gespräche, tolle Bücher und viel Literatur. Auf eine wundervolle Messe! Meldet euch, wenn ihr auch dort seid. :)

Buchblog-Juwelen | aufgeblättert

03 Oktober 2017 | 0 Kommentare

Luise gönnt sicht mit ihrem Blog 'aufgeblättert' zwar gerade eine kleine Blogpause, aber das ist kein Grund euch diesen Blog nicht dennoch zu empfehlen. Auch jetzt gibt es dort viel zu entdecken und spätestens nach der Pause geht es mit neuen Ideen wieder weiter. Die Bücher bilden natürlich den Schwerpunkt des Blogs, dennoch schreibt sie auch über Gesellschaft, Politik und Kultur. Eine wunderbare Mischung, wie ich finde und eine Empfehlung für euch.

Liebe Luise, dass Bücher einen ziemlich großen Platz in deinem Leben einnehmen ist allgemein bekannt. Schließlich bloggst du sogar darüber. Kannst du dich noch daran erinnern, welches Buch deine Liebe zur Literatur so richtig entfacht hat und seit wann du den Büchern verfallen bist? 
Als Kind habe ich vor allem die Astrid-Lindgren-Geschichten geliebt und alle nahezu verschlungen. Ich liebte die Welten von Michel, Pipi, Lotta oder Ronja. Die Figuren hatten ihren eigenen Kopf und ließen sich wenig von Erwachsenen sagen, was man zu tun oder zu lassen habe. Auch wenn einige Eltern diese Geschichten womöglich genau aus dem Grund weniger pädagogisch wertvoll finden, würde man als Kind die Protagonisten am liebsten als beste Freunde haben wollen. So ging es mir jedenfalls und hat mich schon als Kind zum Lesen gebracht. Um noch ein ganz anderes Werk zu nennen, was mir die Besonderheit von Büchern verdeutlichte: 1984 von George Orwell hat mich nachhaltig so fasziniert, dass es immer noch eines der beeindruckendsten Bücher ist, die ich je gelesen habe. Es zeigte mir, welche gesellschaftlichen Botschaften Bücher transportieren und zudem an moralischen Wert Bücher haben können. 

Du bloggst auf „aufgeblättert“ über Bücher. Wie kam es dazu? Und wann fiel die Entscheidung für einen eigenen Buchblog? Und warum? 
Die Entscheidung, einen Blog zu gründen, fiel schon vor einiger Zeit, vor ungefähr 2 ½ Jahren. Der Impuls dazu kam allerdings eher spontan. Ich hatte Lust über gesellschaftliche Themen zu schreiben und wollte mit anderen Interessierten meine Gedanken teilen und diskutieren. Ich gründete mein eigenes Feuilleton, in dem ich zu verschiedenen aktuellen Themen des Zeitgeschehens, Politik und Gesellschaft schrieb. Ich hatte auch eine Kategorie über Medien, in der ich den einen oder anderen Literaturtipp sowie Buchrezensionen veröffentlichte. Mit der Zeit merkte ich, dass ich darüber am liebsten schreibe – über Literatur und mein Hobby Lesen. Es war der Auslöser dafür, im März dieses Jahres meinen Blog „Luise blättert auf“ in den Literaturblog „aufgeblättert“ umzuwandeln. 

Hast du es jemals bereut mit dem Bloggen angefangen zu haben und was liebst du am Bloggen am meisten?
Bereuen? Ein klares NEIN! Im Gegenteil, ich hätte nie gedacht, dass mein Blog mal so eine wichtige Stellung in meinem Leben einnehmen würde. Anfangs dachte ich: Ohje, will ich wirklich „noch so einen Blog“ gründen? Ich dachte nicht, dass mal Leute meine Artikel zu kontroversen gesellschaftlichen Themen sowie gesellschaftskritische Bücher lesen würden. Mit der Zeit entdeckte ich die Buchbloggercommunity immer mehr für mich. Es gibt Leute wie mich, die auch lieber über Bücher schreiben? Ja! Es gibt ein bücheraffines Publikum, was meine Artikel zu Literatur und Gesellschaft liest? Ja – so überwältigend! 

Wie integrierst du den Blog in dein Leben? Gibt es feste Zeiten in denen du schreibst? Arbeitest du mit einem Redaktionsplan? Machst du dir viele Gedanken und Notizen? Oder legst du einfach los, wenn du Lust und Zeit hast? 
Ich muss zugeben, dass ich ein weniger durchorganisiertes Konzept verfolge. Mein Kopf ist vielmehr mein Redaktionsplan gespickt mit Ideen, Gedanken und Notizen. Sobald ich ein Buch beendet habe, schreibe ich so schnell wie möglich einen ersten Entwurf einer Rezension, sodass ich die Gedanken nicht vergesse und der Eindruck zum Buch frisch bleibt. Ich schreibe auch oft Ideen zu neuen Beiträgen oder Gedankenblitze zu Büchern sowie Leselisten in mein Blog-Notizbuch. Gerade wenn Artikel eine längere Recherchezeit benötigen und die Argumente besonders wohl durchdacht sein sollten, mache ich mir vorher Notizen. Da kann ich dann doch nicht alles in meinem virtuellen Redaktionsplan im Kopf behalten. 

Woher kommen die Ideen für deine Blogbeiträge? Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog? 
Ich lese gern andere Buchblogs sowie Magazine und Zeitschriften zu Buchthemen oder schaue in Buchläden. So lasse ich mich von neuen Büchern inspirieren, die ich lesen und auch darüber schreiben möchte. Ideen entstehen sonst bei mir oft aus dem Alltag heraus. Bücher, die ich lese, begleiten mich oft im Alltag und geben mir die Möglichkeit, die Welt anders zu sehen. Diese Art des veränderten Blickwinkels ist meine Inspirationsquelle. Ich muss feststellen, dass ich, seitdem ich blogge, auch anders lese. Ich denke oft „Oh das ist ein schönes Zitat, oder ein wundervoller Gedanke, welche ich in einem Artikel integrieren muss“. Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, früher entspannter gelesen zu haben, nehme ich die Geschichten der Bücher, seitdem ich blogge, bewusster wahr und behalte sie mehr in Erinnerung. So investiere ich unbewusst wohl schon mehr Zeit in meinem Blog, als ich manchmal glaube. An sich versuche ich mir aber immer mindestens ein bis zwei Mal die Woche bewusst Zeit für meinen Blog zu nehmen. – Mein Blog kann sich also nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beklagen. Die Zeit in den Blog zu investieren macht mir gleichzeitig unglaublich Spaß! 


Was bedeutet Lesen für dich und wie und wo liest du am liebsten? 
Für mich ist Lesen vor allem eine Reise, die mich überall hinbringen kann, sei es in andere Gedankenwelten, in das Reich der Fantasie oder in andere Zeiten und Länder. Man steigt dabei gedanklich in Flieger, Zeitmaschinen oder springt in andere Köpfe, um die Gedanken dieser zu lesen oder wird in aufregende Fantasiewelten entführt. Man erlebt die unglaublichsten Abenteuer und liegt dabei gemütlich auf dem Sofa. Darum ist Lesen so schön. In diesem Sinne lese ich gern am liebsten auf meinem Sofa, eingekuschelt in einer Decke mit einem Kaffee oder Tee. Ich setze mich auch gern im Sommer in den Park oder es zieht mich an kalten Tagen in ein Café zum Lesen (mit der Devise: „Ob ich nun allein mit einem Handy oder Buch da sitze…?“) - Außerdem habe ich eigentlich immer ein Buch dabei. Insofern ist Berlin die ideale Stadt für mich, in der ich öfter mal den einen oder anderen längeren Weg mit der U- oder S-Bahn zurücklegen muss und in Ruhe lesen kann. Gern nehme ich mir nämlich bewusst Zeit zum Lesen. 

Was sind Bücher für dich? 
Das Lesen bezeichnete ich als Reise. Bücher sind für mich die Boote, die mich zu all diesen Lesereisen in die Fantasie führen. Gleichzeitig sind Bücher wertvolle Schätze, da die schönsten und spannenden Geschichten in ihnen verborgen sind. Ich verbinde Erinnerungen mit den Geschichten, auf die ich später gern zurückblicke. Deshalb mag ich es auch, Bücher zu kaufen und sie danach in meinem Bücherregal als Andenken zu behalten. 

Genauso wichtig wie der Blog selbst, ist mittlerweile auch Social Media. Welche Plattformen nutzt du? Welche magst du am meisten? Und welche Erfahrungen hast du gemacht?
Ich tausche mich gerne mit meiner Buch-Community in den Social-Media-Kanälen aus. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass vor allem die Sozialen Medien uns die Möglichkeit geben, sich zu vernetzen. Man kann auf die eigenen Beiträge aufmerksam machen, aber genauso bei anderen Buchtipps und gleichzeitig Rezensionen dazu finden. Jedes soziale Netzwerk hat seine Besonderheiten. Persönlich nutze ich am liebsten Instagram, da Bücher so wundervolle Fotomodels sein können und man durch die Visualisierung schnell und leicht auf andere Buchtipps stößt. Allerdings merke ich, dass die Pflege der Social-Media-Kanäle oft unbewusst sehr viel Zeit einnehmen kann, sogar manchmal fast mehr als das Bloggen an sich. Da muss ich mich dann manchmal selbst zwingen, den Blick vom Handy zu nehmen beziehungsweise bewusst Social-Media-Pausen einzulegen. www.instagram.com/aufgeblaettert www.facebook.com/luiseblaettertauf www.twitter.com/luiseblaettert 

Liest du Bücher auch zweimal oder würde das für dich nicht in Frage kommen? 
Bei manchen Büchern denke ich mir, dass ich sie eigentlich mal wieder lesen könnte oder sollte beziehungsweise sie so beeindruckend finde, dass ich es mir vorstellen kann, sie ein zweites Mal zu verschlingen. Aber letztendlich muss ich zugeben, mache ich es eigentlich eher selten bis gar nicht. Es gibt so viele andere Bücher, denke ich mir dann immer. 

Rezensionen sind ja das Mittel der Wahl um andere von bestimmten Büchern zu überzeugen. Schreibst du sie gerne? Und wie sieht es mit Verrissen aus? Für dich ein notwendiges Übel oder lässt du diese gar ganz weg? 
Da mir Rezensionen selbst noch einmal die Möglichkeit geben, Gedanken und meine Ansichten zu einem Buch aufzuschreiben, verfasse ich sie gern. Es fällt mir dabei allerdings schon leichter, einen Kommentar über ein Buch zu schreiben, welches ich mochte oder sogar eines meiner Lieblingsbücher werden könnte. Da Geschmäcker aber nun mal verschieden sind, kann es auch vorkommen, dass Geschichten oder Schreibstile einem weniger zusagen. Ich schreibe daher auch mal Rezensionen über Bücher, die ich persönlich nicht so gelungen finde. Negative sowie positive Bewertungen gehören zu einer objektiven Haltung dazu, auf die ich als Buchblogger Wert lege. Ehrlichkeit ist mir wichtig, so kann sich jeder eine eigene Meinung bilden. Ich lese persönlich auch gern mal kritische Rezensionen. Sie beweisen Meinungsvielfalt, zumal Kritik sogar zum Lesen anregen kann. 


Wenn man sich mit Blogs und Literatur beschäftigt, dann stolpert man zwangsläufig auch überandere Buchblogs. Welche Buchblogs liest du persönlich am liebsten? Welche kannst du guten Gewissens empfehlen?
Ich lese eigentlich viele verschiedene Buchblogs oder schaue mir auch Booktuber an, selbst wenn diese eher andere Genres lesen. Manchmal ist dann doch eine Überraschung für mich dabei. Außerdem inspiriert mich ihre Begeisterung für das Lesen und Bloggen. Mir gefallen genauso Beiträge zu Lesungen, Blogaktionen oder zu Neuigkeiten aus der Medienwelt. Ich könnte wohl aber leider nicht alle Blogs aufzählen, die ich lese. Ich möchte daher, um ein paar wenige zu nennen, vor allem Kapriziös Blog, Brösel Bücherregal, Leselustbücher und Frühlingsmärchen empfehlen, von denen ich mich besonders gern inspirieren lasse. Sie lesen und besprechen viele Bücher der Gegenwartsliteratur und haben so einen ähnlichen Lesegeschmack wie ich. Wenn euch auch vor allem diese Art von Büchern anspricht, werdet ihr diese Buchblogs lieben.

Liest du auch gerne Blogs anderer Bereiche und wenn ja, welche wären das?
Ich mag es allgemein, mich von Blogs inspirieren zu lassen - auch mal für Reisen in Travelblogs, stoße auf ein Rezept in Foodblogs oder suche nach Bastelideen auf DIY-Seiten. In diesem Zusammenhang verfolge ich aber nur wenige Blogs konsequent und regelmäßig. Hier möchte ich dennoch Mein Feenstaub nennen, die immer tolle DIY-Tipps parat hat und sich auch für den Tierschutz engagiert. Außerdem gehört Briefkastenliebe zu meinen liebsten Blogs, die über Liebes- und witzige Tindergeschichten schreibt sowie in einer Kaffeekolumne Cafés und Kaffee-Hotspots in Berlin empfiehlt. 

Kannst du dein absolutes Lieblingsgenre und deinen Lieblingsautoren benennen? Und mit welchem Genre wirst du einfach nie wirklich warm werden, egal wie oft du es versuchst? 
Im Bereich Belletristik lese ich am liebsten Bücher des Genres "Literatur" beziehungsweise Gegenwartsliteratur. Ich mag Bücher, die auch einen kritischen Blick auf die Gesellschaft und das Leben nehmen und hinterfragen. Dabei können es mal "leichte" Geschichten über die Liebe und das Leben unserer Generation sein, wenn sie nicht zu kitschig daher kommen. Dann darf es aber auch mal wieder "schwere" Kost wie eine Dystopie sein oder auch Sachbücher. Dafür lese ich weniger Fantasy, Krimis oder Young Adult. Ich kann nicht sagen, dass ich diese Genres partout nicht mag, jedoch ich finde selten Zugang zu ihnen. Dennoch bin ich auch in den Bereichen immer offen für Vorschläge. Also immer her damit! 

Welche drei Bücher willst du schon lange lesen und hast es trotzdem bisher nie geschafft? 
Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien möchte ich schon seit Längerem lesen. Ich liebe die Filme und finde es faszinierend, welche Welt Tolkien so differenziert und fantastisch erschaffen konnte. Da ich jedoch glaube, dass sich Herr der Ringe nicht so einfach weglesen lassen und die drei Bände viel Zeit in Anspruch nehmen, bin ich noch nicht dazugekommen. Anna Karenina von Leo Tolstoy gehört zu der Kategorie Klassiker, die man einfach mal gelesen haben sollte, aber aus dem gleichen Grund gern vor sich herschiebt. Arbeit und Struktur von Wolfgang Herrendorf steht schon seit Längerem in meinem Bücherregal und wartet vom SuB genommen zu werden. Da das Buch die Blogbeiträge enthält, die Herrendorf begann zu schreiben, als er von seiner Krebserkrankung erfuhr, befürchte ich, so einige traurige Momente während des Lesens zu haben. Für die Thematik war ich daher irgendwie noch nicht bereit. 

Und welche drei Bücher sollte man in seinem Leben unbedingt mal gelesen haben? 
1984 George Orwell, eines der Bücher, die mich besonders prägten – Die Dystopie ist zeitlos und hält uns stetig den Spiegel der Realität vor. Die Welt von 1984 veranschaulicht uns, wie wichtig uns Freiheit und Demokratie sein sollten. Sie sind von ganz besonderem Wert. Alice im Wunderland zeigt, wie wichtig Fantasie ist und dass man ihr keine Grenzen setzen sollte. Es ist ein Kinderbuch mit intelligentem Witz und Ideenreichtum, was Fantasie und Kreativität fördert. Alice im Wunderland ist meiner Meinung nach allerdings nicht nur ein Buch für Kinder, sondern für jedes Alter eine unterhaltsame Lektüre. "Das Gegenteil von Einsamkeit“ von Marina Keegan ist eine Sammlung ihrer wundervoll geschriebenen Essays mit stilistischem Gehalt und Lebensfreude. Die lebensnahen Geschichten kommen in ihrer Emotionalität noch viel stärker zum Tragen, wenn man sie im Hinblick des traurigen Schicksals von Marina Keegan betrachtet - sie starb 2011 nach ihrem Masterabschluss bei einem Autounfall. 


Wenn man dich jetzt in deine Lieblingsbuchhandlung schickt und dir dazu 100 Euro in die Hand drücken würde, mit welchen Büchern würdest du wahrscheinlich wieder herauskommen? 
Gern würde ich mir aktuell das Buch „Außer sich“ von Sasha Marianna Salzmann kaufen, welches es auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2017 geschafft hat. Bereits bei der Sichtung der Longlist fiel es mir auf, da es mich mit seiner Thematik über Flucht und Asyl postsowjetischer Jahre unmittelbar ansprach. Außerdem würde ich Herr der Ringe als Reihe kaufen wollen, damit ich das Projekt "Herr der Ringe lesen" endlich in Angriff nehmen könnte… Für den Rest des Geldes würde ich mich inspirieren lassen. Ich liebe es einfach mal in Buchläden zu schmökern und so auch unbekanntere, aber vielversprechende Bücher zu entdecken. 

Wo siehst du die Buchbloggerwelt in zehn Jahren? 
Vor allem beobachte ich, dass die Buchbloggerwelt aktuell einen Aufschwung erlebt. Immer mehr Verlage arbeiten mit Buchbloggern zusammen, indem sie ihnen Rezensionsexemplare zuschicken und zu Events und Workshops einladen. Es zeigt es sich, dass Bücher ein Glück weiterhin viele Anhänger finden, die ihre Faszination sowie Wert erkennen. Dennoch sollten Bücher meiner Ansicht nach als eine von Aussterben bedrohte Art anerkannt sein. Insofern glaube ich, dass die Buchbloggerwelt in 10 Jahren immer mehr auch als Multiplikator für das Buch betrachtet werden sollte. Buchblogger zeigen der „Außenwelt“, dass es weiterhin viele Gründe gibt, Bücher zu lesen, über sie zu reden und sogar über sie zu bloggen. Sie sollten demzufolge noch mehr als Professionelle anerkannt werden. 

Wie gehst du mit Hypes um? Lässt du dich davon beeinflussen oder liest du grundsätzlich nur das, was dich interessiert, egal ob Hype oder nicht? 
Dazu möchte ich eine Anekdote erzählen: Mit 10 ungefähr wurde ich auf Harry Potter aufmerksam, wobei bereits drei Bände erschienen waren. Ich war unmittelbar von der Fantasie J.K. Rowlings und von der Welt Hogwarts‘ fasziniert. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich später vom Hype abschrecken ließ. Schande über mein Haupt: Ich habe nach dem vierten Band aufgehört zu lesen. Irgendwann will ich das aber auf jeden Fall nachholen. Ich vertrete zwar weiterhin die Ansicht, dass ich, allein weil ein Buch von der Masse gelesen wird, es noch lange nicht mögen muss. Doch sehe ich es mit Hypes dennoch gelassener als früher. Ich lese die Bücher, sobald sie mich ansprechen, Hype hin oder her. 

Abseits des Buchlebens: Für was kann man dich sonst noch begeistern? Was machst du, wenn du keine Bücher in der Hand hast? 
Eine weitere Leidenschaft und langjähriges Hobby von mir ist Tanzen. Da ich seit dem fünften Lebensjahr tanze, ist das Hobby wie Lesen ein fester Bestandteil meines Lebens. Modern, Jazz, früher sogar auch Stepptanz sind Tanzrichtungen, die für mich einen Ausgleich zum Alltag bilden. Tanzen bedeutet für mich sich künstlerisch ausdrücken zu können und gleichzeitig sportlich aktiv zu sein. Sonst arbeite im Bereich politische Bildung, da es mir besonders Spaß macht, mit Jugendlichen und Kindern zusammen zu arbeiten und ein kleines Stück zu ihrer Bildung beizutragen. Ein Wunsch von mir wäre mal ein Bildungsprojekt zu leiten, in dem ich die Aufgabe hätte Jugendliche für das Lesen und für Bücher zu begeistern. 

Und was wolltest du sonst schon immer mal sagen? 
Petzi, du machst das immer so schön mit deinem Blog, dass ich dich mit am liebsten unter den Buchblogs lese. 
Lest mehr Bücher! 
Ach ja und Weltfrieden ;-)... 

Wenn ihr jetzt neugierg geworden seid, dann schaut doch unbedingt mal bei aufgeblättert vorbei und lasst euch von den vielen tollen Beiträgen inspirieren. Ihr könnt auch hier folgen: 


>> Instagram 
>> Facebook 
>> Twitter 

Monatsrückblick | September 2017

01 Oktober 2017 | 2 Kommentare
Es ist September und damit ist der Herbst offiziell da. Man merkt es bereits. Die Natur wird bunt, die Abende kürzer, das Wetter kühler. Dennoch freue ich mich auf den Oktober, denn dies ist der Monat des gemeinsamen "Familientreffens", der Monat im Zeichen der Bücher und tollen Dinge. Die Buchmesse steht an, die #Leseparty steigt wieder auf allen Kanälen und auch sonst habe ich viel vor. Ich freu mich darauf. Der Lesemonat im September war dagegen geprägt von vielen Büchern, die ich an- aber nicht fertiggelesen habe und die mich am Ende eher weniger begeistern konnte. Zum Schluss blieb es bei zwei beendeten Büchern. Ich hab es akzeptiert. Das mit dem phänomenalen Lesejahr und mir wird 2017 nichts mehr. Im nächsten Jahr dann wieder.

Gelesenes


Eine Übersicht meiner Bücher findet ihr übrigens auch hier HIER. Sollte bereits eine Rezension geschrieben sein, dann ist sie dort verlinkt.

Gut & Schlecht

Ein paar Bücher liegen noch auf dem Stapel, die ich bereits angelesen habe. Fertig wurde ich in diesem Monat aber nur mit 'Was alles in einem Meschen sein kann' von Steffen Schroeder und 'Für immer und Amy' von Tim Sohr. Beide Bücher haben mich auf ihre Art übrigens ziemlich begeistert und beide Bücher hatte ich so direkt gar nicht auf dem Schirm. In den Besprechungen dazu werde ich euch demnächst auf jeden Fall mehr berichten.

Zusammengefasst

Im September habe ich meine Messe-Planung beendet und obwohl ich mir eigentlich viel Platz lassen wollte, ist der Kalender jetzt doch mit Terminen, Veranstaltungen und interessanten Treffen gefüllt. Ich freu mich drauf. Außerdem habe ich tolle neue Begegnungen gehabt, neue Nachbarn kennengelernt, die noch dazu super sympathisch sind, ein paar neue Bücher bekommen, die mich vom Hocker hauen und einen spannenden Kurztrip nach Düsseldorf hinter mir. Es war ein toller Monat. 

Postdschungel

Im September gab es auf dem Blog auch wieder einiges zu lesen. Gleich zu Beginn des Monats habe ich die beiden Mädels vom Blog Epilogues näher vorgestellt. Die MOKA erschien und darin zu finden ist auch meine Besprechung zum Buch 'Wie wir lieben: Vom Ende der Monogamie' von Friedemann Karig. Lesenswert! Auf dem Blog startete die Themenwoche zum Thema "bewusst & nachhaltig leben", in der ich fünf Bücher näher vorgestellt habe. Außerdem habe ich mir die Frage gestellt, ob ich wirklich übersättigt von Büchern bin oder einfach einen anderen Blickwinkel brauche, die #Leseparty angekündigt und über Lieblingsautoren geschrieben, die ich gar nicht habe. Alle Posts aus dem September findet ihr hier.

Monatsziele

Der Blick über den Tellerrand versammelt sich nun im Samstagskaffee. Ich verrate euch deshalb an dieser Stelle nun, was ich für den kommenden Monat so geplant habe. Ob ich mich immer strikt dran halte und alles umsetze steht noch auf einem anderen Stern, aber man kann es ja mal versuchen.

Im Oktober will ich tolle Tage in Frankfurt erleben, möglichst viele tolle Menschen treffen, gerne ein altes Buch (eventuell von Stephen King) lesen, Ordnung im Bücherzimmer machen und ein paar Projekte für den Blog angehen, die ich mir schon länger vorgenommen habe.

Im September habe ich die zwei neuen Kochbücher gekauft und mich darüber gefreut, ziemlich viel gekocht, aber leider kein altes Buch aus dem Regal gelesen. Dafür angefangen auszumisten, einige Dinge weggegeben und die Buchmesse geplant.
  

Monatsimpressionen

(mehr auf Instagram)

Wie war der September bei euch? Was war Gut? Was war Schlecht? Welche Bücher haben euch begeistert?