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Wohnen & Leben | 'Herzlich Willkommen' von Stefanie Luxat

Yoga hat meine Achtsamkeit um ein Vielfaches verstärkt. Stefanie Arend im Gespräch (inkl. Gewinnspiel)

25 April 2017 | 15 Kommentare

Mitte des Monats habe ich euch das Buch "Gesund durch Yin Yoga" von Stefanie Arend bereits näher vorgestellt. Ich fand es unglaublich bereichernd und hatte deshalb auch das dringende Bedürfnis mich mit Autorin Stefanie Arend näher zu unterhalten. Und als besonderes Extra darf ich ein Buch auch an euch verlosen. Teilnahmebedingungen siehe unten. 

Liebe Stefanie, vielen Dank, dass du dir Zeit für mich genommen hast. Das wichtigste zuerst: Wer bist du und was machst du? 
Ich danke DIR für dein Interesse! ich hatte das große Glück, mein Hobby zu meinem Beruf machen zu dürfen. Ich praktiziere und unterrichte (Yin) Yoga, schreibe Bücher, produziere DVDs und bin Ernährungsberaterin. Das war allerdings der zweite Bildungsweg, ursprünglich habe ich Sprachen studiert. Aber die tägliche Büroarbeit hat mich irgendwann nicht mehr erfüllt, ich hatte das Bedürfnis, etwas mit Menschen zu machen. Ich wollte ihnen gerne in irgendeiner Art und Weise helfen und sie seelisch berühren können. 

Wie kamst du eigentlich zum Yoga? Was war dein erster Berührungspunkt und seit wann praktizierst du es? 
Meine Mutter hat mich jahrelang versucht, von Yoga zu überzeugen. Da ich damals noch fest im Kampfsport verankert war, hielt sich mein Interesse allerdings in Grenzen. Als ich selber Mama geworden bin, hat sich vieles verändert und ich habe mal einen Versuch gewagt. Ich war schon von der ersten Stunde an begeistert und wusste sehr schnell, dass ich es vertiefen möchte. Meine erste Yogastunde hatte ich in 2003, wobei ich im Kampfsport natürlich schon viele Jahre vorher die Kraft der Meditation und der Atmung kennenlernen durfte. 

Inzwischen werden viele unterschiedliche Yoga-Formen angeboten. Yin Yoga ist eine davon, mit dem sich auch dein aktuelles Buch beschäftigt. Wie kamst du dazu? 
Ich habe verschiedene Yoga-Ausbildungen gemacht, die ich auch toll fand, aber irgendetwas hat mir noch gefehlt. Über eine DVD von Paul Grilley bin ich auf Yin Yoga gestoßen. Ich war total glücklich, dass ich endlich das fehlende Puzzlestück für meine Praxis gefunden hatte und habe mich kurz darauf schon in der Ausbildung bei Paul wiedergefunden. 

Von dir sind mittlerweile mehrere Bücher und DVDs erschienen und auch dein aktuelles Buch hat mich total begeistert. Ist bereits ein neues Projekt in Planung? 
Das letzte Buch „Gesund durch Yin Yoga“ war sehr herausfordernd und zeitintensiv im Entstehungsprozess, deshalb brauche ich momentan noch eine kreative Pause, was das Schreiben angeht. Allerdings möchte ich das Buch gerne in englisch übersetzen lassen und habe schon die ersten Schritte dazu unternommen. 

Dein aktuelles Buch heißt "Gesund durch Yin Yoga" und zeigt auf, dass Yoga wirklich etwas mit dem Körper macht und Beschwerden unterschiedlichster Art sich dadurch bessern können. Das hat nichts mit dem Image "Trendsport" zu tun, den Yoga mittlerweile öfter mal bekommt. Wie findest du es, dass heutzutage quasi jeder von Yoga spricht und in den meisten Fällen gar keine Ahnung von der Thematik hat? 
Bewegung ist für jeden wichtig, von daher finde ich es super, dass der „Trendsport“ die Menschen zumindest dazu bringt, sich zu bewegen. Das wahre Interesse an Yoga kommt oft erst später, wenn man die Erfahrung gemacht hat, dass die Übungen tatsächlich einen Effekt auf den einzelnen haben und in der Tiefe wirken. Als Teilnehmer finde ich das total ok, für Lehrer allerdings finde ich es sehr traurig, dass immer mehr Crash-Ausbildungen angeboten und entsprechend auch genutzt werden. Ich glaube, viele sind sich nicht der Verantwortung bewusst, die man übernimmt, wenn man Yoga unterrichtet. 

Und was rätst du Einsteigern, die Yoga gerne einmal ausprobieren möchten und keinerlei Erfahrung damit haben? 
Die meisten Studios bieten Schnupperstunden an, bei denen man mal ausprobieren kann, ob Yoga einen anspricht oder nicht. Ich halte es gerade für Anfänger empfehlenswert, sich erstmal von einem Lehrer anleiten zu lassen bevor man später eventuell auch auf Bücher oder DVDs zurückgreift. 

Ist Yin Yoga, und speziell auch dein Buch, auch für Anfänger und weniger trainierte Personen geeignet? 
Ja, ich habe es berücksichtigt, dass auch Menschen, die vielleicht nicht so beweglich sind, gerne praktizieren möchten. Deshalb beschreibe oder zeige ich sehr oft leichtere Alternativen, die in der Regel gut ausführbar sind. Hilfsmittel sollten dazu aber auf jeden Fall zur Verfügung stehen. Da im Yin Yoga der eigene Körper die Grenzen aufzeigt und somit die Funktion des inneren Yogalehrers übernimmt, ist es wirklich für jeden geeignet, der seinen Leistungsanspruch auch mal außen vor lassen kann. Der hat in dieser Praxis nämlich überhaupt keinen Raum. 
© Forster & Martin Fotografie

Rätst du, neben der Yogamatte, generell zu weiterer Ausstattung? 
Gerade für die Yin-Yoga-Praxis sind Bolster (längliche Yogarollen) wunderbar unterstützend für die Praxis. Auch eine Decke und zwei Blöcke können sehr hilfreich sein. Zur Not kann man aber auch mit Sofakissen improvisieren. 

Du hattest früher ein eigenes Yogastudio, das du bedingt durch einen Umzug aufgegeben hast. Kann man aktuell dennoch Stunden bei dir buchen? 
Ich habe mich seit unserem Umzug nur noch auf die Ausbildungen fokussiert, was mich total erfüllt. Deshalb biete ich momentan keine laufenden Kurse mehr an. 

Wie oft praktizierst du selbst Yoga und was gibt es dir persönlich? 
Ich integriere Yoga täglich in meinen Alltag, auch abseits der Yogamatte. Die Praxis ist meine Kraftquelle und schenkt mir immer wieder die Verbindung zu mir selbst. Auf der körperlichen Ebene genieße ich es natürlich sehr, durch Yin Yoga so geschmeidig und schmerzfrei geworden zu sein. 

Was war deine inspirierendste und spannendste Erfahrung in Zusammenhang mit Yoga? 
Mein Lehrer Paul Grilley hat mich sehr dazu inspiriert, alles zu hinterfragen und eigene Erfahrungen zu machen. Dadurch hat meine Yogapraxis eine ganz neue Freiheit gewonnen und mir einen tiefen inneren Frieden geschenkt. Die spannendste Erfahrung war, dass ich mich als jahrelange Schmerzpatientin durch Yin Yoga von meinen chronischen Rücken- und Knieschmerzen verabschieden durfte. Und die Meditationspraxis bleibt nach wie vor spannend, da sich dadurch immer wieder neue Erkenntnisse auftun. 

Und hat dich Yoga persönlich verändert? 
Ja, definitiv. Ich war früher sehr stark im Yang verhaftet, habe vieles total übertrieben und bin kaum zur Ruhe gekommen. Die Yin-Yoga-Praxis hat den erschöpften Teil in mir genährt, sodass ich mich heute sehr ausgeglichen fühle. Außerdem hat Yoga meine Achtsamkeit um ein Vielfaches verstärkt. 

Kannst du mir sagen, welchen Vorteil Yin Yoga gegenüber anderen Yogaformen hat? 
Bedingt durch meinen Kampfsport hatte ich schon immer ein starkes Interesse an der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), die hier mit einfließt. Das Wissen um die Meridiane fasziniert mich und somit kann ich meine Yin-Yoga-Praxis entsprechend meinen Bedürfnissen wunderbar an diesen Hintergrund anpassen. Meinem Empfinden nach wirkt Yin Yoga körperlich und seelisch tiefer als viele andere Yogastile. Aber Yin Yoga sollte nicht ausschließlich praktiziert werden. Wir brauchen auch körperlich immer wieder Yang-Impulse, wie z. B. fordernde Yogastile oder andere Sportarten, die sich eher auf die Muskulatur und nicht so sehr auf die Faszien fokussieren. Von daher sollte es keine Konkurrenz untereinander sein, sondern ein Teil des großen Ganzen, sodass wir immer wieder sowohl Yin wie auch Yang nähren können. 

Und wie oft sollte man eigentlich Yoga praktizieren? Gibt es Empfehlungen oder richtet sich dies ganz nach der jeweiligen Person? 
Je häufiger man praktiziert, desto tiefer ist der Effekt, von daher wäre eine tägliche Praxis natürlich großartig. Aber wenn man nicht die Zeit dafür hat, sollte man sich keinen Druck machen. Sonst riskiert man es, dass man den Yogaweg vielleicht schnell wieder verlässt. Auch 10 Minuten pro Tag können schon viel bringen. Viele meiner Teilnehmer sind nur einmal pro Woche in die Kurse gekommen und konnten trotzdem positive Veränderungen an sich feststellen. 

Kennst du noch andere tolle Bücher, DVDs oder Videoanleitungen von anderen Yogalehrern, die du persönlich empfehlen kannst? 
Ich liebe die DVDs und Online-Kurse von Paul Grilley und die Bücher von Bernie Clark. Sie sind zwar auf englisch, aber sehr bereichernd, wenn man sein Yin-Yoga-Wissen vertiefen möchte. 

Hast du einen Rat, den du meinen Lesern mit auf den Weg geben kannst? 
Ich finde es ganz wichtig, dass sich jeder Mensch täglich eine kleine Auszeit für sich selber nimmt, um nach innen zu spüren und seiner Seele lauschen zu können. Dadurch kann sich unglaublich viel zum Positiven verändern und man bleibt sich selber treu. Ich DANKE dir, liebe Petzi! :-) 

Wer Lust bekommen hat sich nun auch mit Yin Yoga zu beschäftigen, der hat die Chance dieses Buch zu gewinnen. In Zusammenarbeit mit dem Südwest Verlag verlose ich hier eine Ausgabe von 'Gesund durch Yin Yoga' von Stefanie Arend. Teilnehmen könnt ihr bis Montag, den 1. Mai um Mitternacht, indem ihr einfach unter diesem Post kommentiert und ausdrücklich erwähnt, dass ihr dieses Buch gerne gewinnen wollt. Allen Teilnehmern wünsche ich viel Glück. 

Die Teilnahmebedingungen findet ihr hier. Mit Teilnahme am Gewinnspiel bestätigt ihr diese gelesen und akzeptiert zu haben. 

Rezension | 'Minus 18°C' von Stefan Ahnhem

23 April 2017 | 1 Kommentar

In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Die Indizien lassen nur einen Schluss zu - es handelt sich um einen Mörder, der das Leben seiner Opfer komplett übernimmt. Er tötet sie, kleidet sich wie sie, spricht wie sie. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht sein erstes Opfer, und noch lange nicht sein letztes ...

Eiskalte Spannung bis zur letzten Seite

Fabian Risk und sein Team habe ich bereits in ‚Und morgen du‘ kennengelernt und sehr gerne mit seinem Team ermittelt. Unverständlicherweise ist ‚Und morgen du‘ bereits der zweite Teil der Reihe, obwohl als erstes Buch erschienen. Aus diesem Grund habe ich ‚Herzsammler‘ auch ausfallen lassen, da diese Geschichte vor ‚Und morgen du‘ ansetzt. Mit ‚Minus 18°C‘ liegt nun aber der dritte Teil der Reihe vor, in dem Fabian Risk und sein Team wieder einem perfiden Killer auf die Spur kommen müssen. 

Dieses Buch bietet die breite Palette an atemloser Spannung und lässt den Leser kaum zur Ruhe kommen. Risk und sein Team müssen unzählige Spuren verfolgen, wähnen sich am Ziel und müssen dann doch wieder feststellen, dass sie einer falschen Fährte gefolgt sind. Das alles hält den Spannungsbogen konsequent aufrecht und lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Man folgt gebannt den Ermittlungen, zieht eigene Schlüsse und muss auch diese immer wieder verwerfen. Stefan Anhem hat mit diesem Plot tatsächlich etwas geschaffen, dass ich so noch in keinem Thriller gelesen habe und mich positiv überrascht hat. 

Im zweiten Handlungsstrang ermittelt wieder die dänische Polizistin Dunja Hougaard, die ebenfalls an einem perfiden Fall dran ist und eine grausame Entdeckung macht, über die ich an dieser Stelle natürlich nichts verraten will. 

Anhem schreibt so fesselnd und einnehmend, dass man dieses Buch wirklich kaum zur Seite legen kann und es am besten nicht irgendwann nebenbei liest, sondern wenn man wirklich Zeit hat diesem Fall auch mit voller Aufmerksamkeit zu folgen. Man wird in jeder freien Minute weiterlesen wollen. Das ist garantiert. 

Auch für die privaten Geschichten der Familie ist in diesem Buch wieder Platz, was die Ermittler allesamt sympathischer erscheinen lässt und im Verlauf des Buches eine gewisse Verbundenheit suggeriert. Fabian kämpft um seine Ehe und Familie und Astrid Tuvesson kämpft mit einem großen Alkoholproblem. Am Ende der Handlung baut der Autor noch einen großen Cliffhanger ein, der wohl als Aufhänger für einen vierten Band dienen soll. Dieser war mir persönlich jedoch eine Spur zu viel, zu abgedreht und zu unrealistisch. Das ganze Buch hat zwei so starke und umfassende Handlungsstränge, dass der letzte Hinweis nun nicht mehr hätte sein müssen. 

Trotz des kleinen Dämpfers in der Geschichte habe ich mich mit ‚Minus 18°C‘ wieder sehr gut unterhalten gefühlt und kann dieses Buch absolut empfehlen. Besonders dann, wenn man gerne skandinavische Thriller liest. Tatsächlich würde ich dieses Buch auch als Thriller einstufen. Für einen Krimi passieren hier eindeutig zu viele brutale Morde. 

Fazit 

Wer Nervenkitzel, spannende Unterhaltung und einen tollen Plot sucht, der sollte unbedingt einmal einen Blick in ‚Minus 18°C‘ werfen. Stefan Anhem liefert hier wieder einen meisterhaft spannenden Thriller ab, der nur minimale Kritikpunkte aufweisen konnte und mich insgesamt begeistert zurückgelassen hat. 

5/5 Punkten

Minus 18°C von Stefan Anhem - aus dem Schwedischen von  Katrin Frey - List - 560 Seiten - ISBN 978-3471351246 - Paperback - 16,99 Euro - hier kaufen* 
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Samstagskaffee #16 - eine Woche Urlaub steht an

22 April 2017 | 2 Kommentare

Während ihr diese Ausagbe des Samstagskaffees lest, bin ich gerade weit hinter Berlin auf einem Schloss und feiere eine Hochzeit. Aus diesem Grund habe ich den Beitrag schon vorbereitet und nicht bis zuletzte alle tolle Links abgewartet. Aber seid unbesorgt, wenn irgendwas tolles in diesem Beitrag fehlt, dann wird es auf jeden Fall im nächsten Beitrag nachgereicht. Ich hoffe, dass ihr gut in dieses Wochenende gekommen seid und viel Zeit für euch und Bücher habt. Bei mir ist am Wochenende leider nicht so viel Zeit dafür, wird aber die kommende Woche nachgeholt. Ich habe nämlich Urlaub und darauf freu ich mich ganz besonders. Und für alle, die nicht wissen was das Samstagskaffee überhaupt ist, einfach HIER klicken und alle letzten Folgen nachlesen.

HIER

VERLAGE | An diesem Wochenende feiern wir den Welttag des Buches und viele Verlage feiern mit. Unter #verlagebesuchen öffnen viele Verlage in ganz Deutschland ihre Türen und bieten tolle Veranstaltungen. Ich habe 8 tolle Veranstaltungen herausgepickt und kann euch nur empfehlen irgendwo vorbeizuschauen, wenn ihr zufällig in der Nähe seid.

AUF EIS | Am Dienstag ging die Rezension zu 'Herz auf Eis' von Isabell Autissier aus dem mare Verlag online. Dort verrate ich euch, ob ihr das Buch ebenfalls unbedingt lesen solltet. Klickt vorbei.

AKTION | Ich stelle euch caseable auf dem Blog näher vor. Dort gibt es super schöne Cases für e-Reader und zum Welttag des Buches eine super Rabattaktion. Klickt vorbei.

nachgekocht aus 'Superfood: Natürlich. Heimisch.Regional.'

WOANDERS

URBAN JUNGLE | Ja, ich liebe Pflanzen. Mittlerweile hat das bestimmt schon jeder mitbekommen und deshalb bin ich auch immer ganz heiß auf tollen Urban Jungle Spam. Bei Vera von Nicest Things habe ich einen ganz tollen Post über Pflanzen im Home Office entdeckt. Das gefällt mir.

AMSTERDAM | Lust auf eine Reise nach Amsterdam? Auf dem Blog von magnoliaelectric gibt es einen ganz tollen Travelguide, den ihr euch unbedingt anschauen solltet. Ich will am liebsten sofort los.

NOTIZBUCHLIEBE | Wir lieben (fast) alle Notizbücher, zumindest geht es mir so. Ich kann nie genug von den tollen Teilen haben und habe jetzt bei Lisa von Mein Feenstaub ein tolles DIY entdeckt. Wie man Marmornotizbücher mit tollem Lettering selbst macht, kann man auf ihrem Blog nachlesen.

HERZENSDINGE | Bei Cora von Wortkulisse findet ihr einen tollen Beitrag über ganz unterschiedliche Dinge (inkl. Schokokuchen-Rezept!) und der hat mir so gut gefallen, dass ich euch diesen und den Blog unbedingt ans Herz legen möchte. Klickt mal bei ihr vorbei.

GRAPHIC NOVELS | Ich habe mich mit Graphic Novels noch nie beschäftigt, wie ich zu meiner Schande gestehen muss. In letzter Zeit steigt das Interesse aber immer mehr und da bietet sich der tolle Post von Sophie von Literaturen perfekt an. 10 Graphic Novel Tipps, die vielleicht auch was für euch sind?

WAS LIEST DU? | Sascha von Koreander hat auf seinem Blog den Fragenkatalog von Tobi von Lesestunden aufgegriffen (was ich selbst auch schon seit langer Zeit tun wollte) und herausgekommen sind tolle Antworten. Vielleicht sind die Fragen ja auch etwas für euch?

KLEIDERSCHRANK | Inga von schonhalbelf hat 'Das Kleiderschrank-Projekt' gelesen und darüber einen ganz tollen Post auf den Blog gestellt. Bei mir bekommt ihr dazu ebenfalls bald etwas zu lesen, aber zwischenzeitlich lohnt sich ein Blick.

EIN BLICK ZURÜCK


KOCHBUCH | Anfang des Jahres habe ich eine XXL Vorschau mit einer Menge Kochbüchern vorgestellt, die im Frühjahr erscheinen und auf die man durchaus mal einen Blick werfen sollte. Manche habe ich mittlerweile, andere will ich noch immer gern. Vielleicht sind auch welche für euch dabei? >> XXL-Vorschau | Kochbuch-Highlights im Frühjahrsprogramm

IN DER KÜCHE

KUCHEN | Eigentlich bin ich ja gar nicht so der Kuchen-Fan, aber wenn Kuchen, dann sehr gerne Guglhupf. Auf dem Blog von Tulpentag habe ich ein ganz leckeres Rezept für Schokoladen-Guglhupf mit Himbeeren gefunden. Das wird gleich gespeichert.

QUINOA | Bei Mia von Kochkarussell habe ich ein unglaublich spannendes Rezept entdeckt. Ich mag Quinoa ja total gerne, bin aber noch nie auf die Idee gekommen den mit grünem Spargel und Garnelen zu kombinieren. Sieht lecker aus und wird probiert.

LACHS | Räucherlachs und Waffeln? Was für eine geniale Kombi. Auf dem Blog von Foodlovin' gibt es ein unglaublich lecker aussehendes Rezept für Möhren-Waffeln mit Rauch-Lachs und ich möchte genau das jetzt haben. Solltet ihr euch mal anschauen, denn wenn ihr zufällig auch Lachs mögt, dann werdet ihr es ebenso toll finden.

SHOPPING

BUCH | Ich habe letztes mal ausführlich meine Wunschlisten durchstöbert und geschaut, was ich wirklich noch will und was nur irgendwie so darauf gelandet ist. Dabei ist mir 'Grünes Glück: Die schönsten Wohnideen mit Blumen & Pflanzen' über den Weg gelaufen und jetzt ist es wieder ganz hoch im Kurs.


Habt ein zauberhaftes Wochenende schönen Momenten und Zeit für Euch.

Zum Welttag des Buches gibt es stylische e-Reader-Hüllen von caseable und ich bin ein bisschen verliebt

20 April 2017 | 3 Kommentare

Anzeige!
Ich liebe meinen Reader, denn es gibt wohl kaum einen bequemeren Weg eine Vielzahl an Büchern immer griffbereit in der Tasche zu haben. Urlaub ohne Reader ist für mich mittlerweile undenkbar. Genauso wichtig wie der Reader, ist aber auch die perfekte Hülle. Der Reader sollte super geschützt sein und idealerweise auch noch toll aussehen. Bei caseable wurde ich fündig. Neben einer Vielzahl an Schutzhüllen für Smartphone, Tablet und Laptop gibt es dort auch eine große Auswahl für e-Reader-Hüllen. Dabei ist es völlig egal, ob ihr einen Tolino, Kobo oder Kindle habt, denn hier werden auf jeden Fall alle e-Reader-Leser fündig. 

Der Shop bietet eine Vielzahl an Designs. Ihr habt die freie Wahl. Eine Hülle mit Bloglogo oder selbst gemachtem Bild ist ebenso denkbar, wie die Auswahl eines vorhandenen Designs. caseable arbeitet hier auch mit einer Vielzahl an Künstlern zusammen und die Auswahl ist so groß, dass ich mich selbst kaum entscheiden konnte. Meine Hülle ist übrigens mit einem Design von Graphikdesignerin Mareike Böhmer gestaltet, deren Drucke mir schon ziemlich lange gefallen.


Alle Hüllen werden in Handarbeit in Deutschland hergestellt und ein spezielles Druckverfahren schließt die Farben tief in das Material ein, sodass sie kratz- und wasserfest werden. Ideale Bedingungen für eine Schutzhülle.

Sale-Alarm

Zum Welttag des Buches hat sich caseable etwas ganz tolles einfallen lassen, denn mit dem Code BOOK17 spart ihr bei einer Bestellung eines Reader-Cases von Freitag bis Sonntag ganze 20%. Da lohnt es sich auf jeden Fall einmal dort vorbeizuschauen. Am Sonntag solltet ihr zudem ein Blick auf die Facebook-Seite von caseable werfen, denn da habt ihr die Chance ein Case im Wunschdesign zu gewinnen.


Wer von euch nutzt denn auch so gerne einen E-Reader? Und seid ihr bei caseable bereits fündig geworden?

Rezension | 'Herz auf Eis' von Isabelle Autissier

18 April 2017 | 2 Kommentare

Sie sind jung und verliebt und haben alles, was sie brauchen. Aber ihr Pariser Leben langweilt sie, also nehmen Louise und Ludovic ein Sabbatjahr und umsegeln die Welt. Bei einem Ausflug auf eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn reißt ein Sturm ihre Jacht und damit jegliche Verbindung zur Außenwelt mit sich fort. Was als kleiner Ausbruch aus dem Alltagsleben moderner Großstädter gedacht war, mündet urplötzlich in einen existenziellen Kampf gegen Hunger und Kälte. Nicht weniger aufreibend ist das psychologische Drama, das sich zwischen den Partnern entspinnt. Wer trägt die Schuld an der Misere? Wer behält die Nerven und trifft die richtigen Entscheidungen? Und was wird aus der Liebe, wenn es ums nackte Überleben geht? Herz auf Eis wagt sich an die Frage, was mit uns und unseren Beziehungen geschieht, wenn wir unsere Komfortzone verlassen.

Ein kluger Beziehungsroman

Selten hat mich ein Buch so zwiespältig zurückgelassen, wie es "Herz auf Eis" getan hat. Und das hat ganz unterschiedliche Gründe.

Louise und Ludovic sind ein Pariser Vorzeigepaar. Sie haben Erfolg im Beruf, sind glücklich miteinander und führen ein Vorzeigeleben. So entschließen sich die beiden, eine Auszeit zu nehmen und mit einem Schiff die Welt zu umsegeln. Ihr letztes Ziel – eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn – ändert jedoch alles. Während ihr Schiff bei einem Unwetter sinkt und sie gezwungen werden auf der einsamen Insel ums Überleben zu kämpfen, zeigt sich auf dramatische Weise wie sich die Beziehung in dieser Extremsituation verändert.

Autorin Isabelle Autissier hat selbst die Welt umsegelt und schreibt sicherlich mit einem reichen Erfahrungsschatz, was die Beschreibungen der Natur und Landschaft betrifft. Dies merkt man in diesem Buch auch auf jeder Seite. Dem gegenüber steht die nüchterne und protokollartige Erzählung der Ereignisse auf der Insel. Autissier hält Louise und Ludovic auf Distanz zum Leser, lässt sie sehr kühl und unnahbar erscheinen und gab mir trotz der dramatischen Ereignisse nie das Gefühl hier Zeuge eines schrecklichen Szenarios zu werden. Zugegeben hat mir das aber ein wenig gefehlt, denn ich war als Leser die ersten Seiten doch ziemlich teilnahmslos bei der Sache.

Während man aber immer mehr Seiten dieses Buches liest, wird man Zeuge einer langsamen Wandlung. Man beobachtet das Paar bei alltäglichen Arbeiten, Suche nach Nahrung und verfolgt verzweifelt ihren Versuch ein altes Schiff startklar zu bekommen, um von der Insel zu fliehen. Dieser Versuch scheitert und ist damit auch gleichzeitig eine Wendung in der Geschichte. Irgendwann geht es nämlich nur noch darum zu überleben und um dies zu schaffen, muss man sich entscheiden.

Hier startet ein neues Kapitel, das mich nun vollends gepackt hat. Die Autorin lässt ihre Charaktere nun nahbarer erscheinen, was auch mich als Leser nicht kaltgelassen hat. Während man diese Geschichte liest, kommt man nicht umhin sich zu fragen, wie man selbst in so einer Situation handeln würde und wie weit Liebe wirklich gehen kann. Ein interessanter Gedankengang, den Isabelle Autissier mit ihrem Buch damit aufgeworfen hat und der mich auch nach der Lektüre noch längere Zeit beschäftigt hat.

Fazit

"Herz auf Eis" ist ein Roman, der streckenweise so eisig ist, wie man es bereits im Titel zu lesen bekommt. Die Geschichte der beiden Protagonisten lässt den Leser dennoch nicht mehr so schnell los, zumal man sich selbst automatisch damit auseinandersetzt, wie man selbst in dieser Situation handeln würde. Lektüre, die auch später noch nachwirkt und die ich absolut empfehlen kann.

5/5 Punkten

Herz auf Eis von Isabell Autissier - aus dem Französischen von Kirsten Gleinig - Mare Verlag - 224 Seiten - ISBN 978-3866482562 - Gebundene Ausgabe - 22,- Euro - hier kaufen* 
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