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#bloggerempfehlen... Blogger Style - Die besten Lifestyle Bücher von Bloggern + 5 weitere Tipps

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Wohnen & Leben | '365 Tage Natur' von Anna Carlile

Weihnachten steht vor der Tür: 33 tolle buchige Geschenkideen

17 Dezember 2017 | 1 Kommentar

Eigentlich stand dieser Post schon die ganze Zeit auf meiner To-Do-Liste und eigentlich sollte er auch schon längst geschrieben sein. Aber ihr kennt das mit der Vorweihnachtszeit und dem Stress. Ich habe es erst jetzt geschafft, rein theoretisch bleibt aber auch noch genug Zeit, um all die tollen Bücher in der Buchhandlung eures Vertrauens zu besorgen. Ich habe mich auf 33 Buchtipps beschränkt und dabei normale Romane bewusst weggelassen. Tipps für diese Bücher bekommt ihr aktuell überall zuhauf. Meine 33 Bücher sind aber auch für Nichtleser geeignet und machen sich ganz perfekt unter dem Weihnachtsbaum.

Essen & Trinken



Also wenn es um Kochbücher geht, dann bin ich eigentlich nicht zu bremsen. Ich könnte diese Liste hier auch noch um ein Vielfaches verlängern, aber das würde den Rahmen sprengen. Falls ihr noch Fragen zu einem ganz bestimmten Buch oder Bereich habt, dann schreibt mich auch gerne an. Ich versuche immer gerne zu helfen. Diese zehn Bücher hier wollte ich aber unbedingt mal erwähnt haben. 

Homemade Happiness von Chelsea Winter (Ars Vivendi) | Meine japanische Küche von Stevan Paul (Hölker) | Stay for Breakfast von Simone Hawlisch (gestalten) - Meine Rezension | Feel Good Kitchen von Georgina Hayden (DK) | Honig von Eva Derndorfer u.a. (Brandstätter) | Food Boom - Das neue Kochen (ZS Verlag) | Green Bonanza von Mia Frogner (Thorbecke) - Meine Rezension | Last Minute vegetarisch von Anne-Katrin Weber (Becker Joest Volk) - Meine Rezension | Zwei Pfannen on the road von Iwan Hediger und Yves Seeholzer (GU) | Gemüse als Hauptgericht von Anne-Katrin Weber (Becker Joest Volk)

Sachbuch & Ratgeber

 
Einer meiner Lieblingsgenres im Buchbereich. Ohne Sachbücher könnte ich nicht leben, weil ich mir aus diesen tollen Büchern immer wieder so viel Inspiration und Wissen hole, um meine eigene Denkweise ständig zu verändern. Acht tolle Bücher möchte ich euch hier besonders ans Herz legen.

Meine Work-Life Balance von Iris Warkus (Delphin) |  Selbstliebe macht stark von Stefanie Carla Schäfer (Scorpio) | Die Entdeckung des Glücks von Isabell Prophet (Mosaik) | Bauch über Kopf von Stefanie Wilhelm (kailash) | Verstecken gilt nicht! von Melina Royer (kailash) - Meine Rezension | Ab ins Bett! von Katharina Kunzmann (Goldmann) | Why not? von Lars Amend (GU) | Das 6-Minuten-Tagebuch von Dominik Spenst (Rowohlt)

DIY & Kreativität

 

Selber machen? Auf jeden Fall ein Trend und egal um welchen Bereich es geht, es gibt wahnsinnig viele und tolle Bücher dazu. Ob Handlettering, Beton oder Naturkosmetik selbst machen, hier ist alles dabei. Diese acht Bücher möchte ich euch besonders ans Herz legen.

Schönes aus Papier von (GU) | Naturliebe von Rebecca Wallenta (DVA) | The Glow Code von Anita Bechloch (GU) | Geschenke aus meinem Kräutergarten von Gabriele Bickel (Kosmos) | Hand Lettering Watercolor von Sue Hiepler und Yasmin Reddig (Topp Kreativ) | Das große Buch vom DIY von Emilie Guelpa (Umschau) | DIY im Handlettering-Style von Susanne Weidmann und Anna Ulrich (Topp Kreativ) | Handlettering Alphabete von Tanja Capell (EMF Verlag)

Wohnen & Leben



Wohnexperten unter den Beschenkten? Mit Büchern aus dem Bereich Wohnen & Leben kann man nie etwas falsch machen. Egal ob es um die Einrichtung oder den Urban Jungle Trend geht, diese Bücher sind auch einfach als Deko perfekt. Diese sieben Bücher finde ich besonders toll. 

Grüner Wohnen von Ulrike Herzog (Christian Verlag) - Meine Rezension | Wohnen in Grün von Igor Josifovic (Callwey) - Meine Rezension | Machs dir Hygge von Nicole Zweig (GU) | Best of Interior von Tanja Schneider-Rading (Callwey) | Evergreen - Living with plants (gestalten) | Das neue Wohnglück Hygge! von Marion Hellweg (DVA)  | Einfach leben! von Lina Jachmann (Knesebeck)

Und wie viele Bücher landen bei euch unter dem Weihnachtsbaum? Oder sind es doch nur Buchgutscheine? Welche Bücher könnt ihr noch unbedingt empfehlen? Immer her mit den guten Tipps.

Die 9. BuchSaiten Blogparade 2017 auf Die Liebe zu den Büchern

13 Dezember 2017 | 9 Kommentare


Die BuchSaiten Blogparade (= #BSBP) ist aus der Bloggerwelt mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Katrin von BuchSaiten hat diese bereits sieben Mal in Folge veranstaltet und immer mehr Blogger haben sich dieser angeschlossen. Im letzten Jahr war sie zum ersten Mal nicht bei Katrin, sondern stattdessen bei mir zu Gast. Katrin hat mich auch dieses Jahr wieder gefragt und ich habe liebend gerne ja gesagt und freue mich sehr, dass sie mir immer noch ihr Vertrauen schenkt. An der Blogparade wird sich deshalb nichts ändern, selbst der Name bleibt gleich.

Ich würde mich aber natürlich ebenso freuen, wenn ihr auch hier mit dabei seid und die altbewährten Fragen spätestens bis zum 06. Januar 2018 (um Mitternacht) auf euren Blogs beantwortet. Das Logo zur Aktion darf zu diesem Zweck gerne mitgenommen und verwendet werden. Ganz unten findet ihr ein Formular, in das ihr eure Beiträge gerne eintragen dürft. Ich veröffentliche dann gesammelt alle Beiträge hier unter dem Formular.

Die Fragen der BSBP



  • Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung) 
  • Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung) 
  • Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum? 
  • Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum? 
  • Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2018 lesen und warum?
     

Bücher, Hörbücher und E-Books aller Sprachen und Sparten sind erlaubt! Ihr könnt außerdem mit Blogs aller Art teilnehmen, es muss also kein reiner Buchblog sein!
Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele aus den vergangenen Jahren hier teilnehmen und natürlich sind auch Neulinge jederzeit willkommen. 

Ein kleiner Hinweis: Bitte kommentiert unter diesem Beitrag kurz, dass ihr hier teilnehmt. Es wäre schade, wenn euer Post irgendwo untergeht und dadurch im Abschlussposting nicht auftaucht. Teilt die Aktion gern auf den sozialen Netzwerken, damit möglichst viele mitmachen. Offizieller Hashtag ist #BSBP17. Fragen werden natürlich ebenfalls jederzeit gerne beantwortet.


Alle Teilnehmer


Kindheitserinnerungen, mein erster Besuch in der Buchhandlung, Buchtipps von der Backlist und die neue Karte fürs Lesen

10 Dezember 2017 | 1 Kommentar
©Schwitzke

Mein erster Besuch in der Buchhandlung

Werbung - Kurz vor Weihnachten werde ich immer ein wenig sentimental und erinnere mich an tolle Momente von früher, an die alten Zeiten. Ich bin ein Dorfkind. Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen und groß geworden und dort lebe ich immer noch. Da ich mittlerweile aber mitten in der Stadt arbeite, bin ich nun täglich dort. Eine Tatsache, die ich sehr zu schätzen weiß, da ich so das Beste der beiden Welten vereinen kann. Früher war das noch anders. Früher bin ich wenige Male im Jahr mit der Bahn in die Stadt gefahren. Jedes Mal war ich fasziniert von der Menge an Menschen, der Größe und den vielen Geschäften und jedes Mal war es etwas ganz Besonderes. Mitten am Marienplatz gab es ein ganz besonderes Geschäft, das ich heute noch mit vielen wunderbaren Erinnerungen verbinde - die Hugendubel Buchhandlung. Es war die erste Buchhandlung, die ich jemals besucht habe, die Buchhandlung, in der ich mich später bereits mehrere Male mit Büchermenschen verabredet habe, der Treffpunkt mit vielen Freunden und für mich ein ganz besonderes Haus. Auf vielen Stockwerken gab es damals eine riesige Auswahl an Büchern, eine faszinierende andere Welt, in der ich mich sofort wohlgefühlt habe.

Ein magischer Ort

Ich liebe lesen, seit ich es selbst gelernt habe, und tue es seitdem auch regelmäßig und ständig. Schon als Kind mochte ich die Leseinsel mit den roten Ledersitzen und konnte dort stundenlang sitzen und mich in eine andere Welt träumen. Vielleicht war es also eine magische Fügung, dass mein Arbeitsplatz direkt neben eben dieser Filiale ist. Ich habe schon einige Mittagspausen und Feierabende dort verbracht, aber ihr könnt das doch sicher verstehen, oder? Mittlerweile ist die riesige Buchhandlung einer kleineren Filiale gewichen, die jedoch nicht weniger schön ist. In modernem Glanz wurde sie in diesem Jahr neu eröffnet und meine Liebe wurde sofort wieder entfacht. Sobald ich durch diese Tür gehe, bin ich sofort wieder Kind, gefangen in einer anderen Welt, voller Vorfreude auf die Geschichten, die ich gleich entdecken werde. Einige Lesungen haben ich schon besucht, viele Bücher gekauft und wurde von eine meiner Lieblingsbuchhändlerinnen immer gut beraten.

Die neue Karte fürs Lesen

Es trifft sich richtig gut, dass es nun die Hugendubel-Kundenkarte 'Meines Karte fürs Lesen' gibt. Gratis in allen Filialen, online und als App. Ich hab sie mir natürlich schon geholt. Mit vielen gekauften Büchern kann ich Bonuspunkte sammeln, die ich später in Prämien einlösen kann. Weitere Bücher zum Beispiel. Und Bücher kann man ja nie genug haben, oder? Es gibt aber auch individualisierte Buchtipps, 30% Rabatt auf Veranstaltungen, wie zum Beispiel Lesungen und eine Geburtstagsüberraschung per Mail. Viele tolle Vorteile, die ich auf jeden Fall nutzen will.


Letzte Woche war ich wieder dort und habe mir natürlich selbst ein paar Bücher gekauft. Zusätzlich habe ich aber auch ein paar Buchempfehlungen mitgebracht. Ganz absichtlich aber nicht nur aktuelle Bücher, sondern einiges von der Backlist. Aber bei dem Thema waren wir ja schon. Die Backlist ist nicht weniger spannend und manchmal lohnt es sich ganz besonders, hier einen Blick drauf zu werfen. Vielleicht ist ja sogar etwas für euch dabei?


Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara (Hanser) - Die Buchhändlerin sagte, dass zwischen den Kollegen schon lange nicht mehr so kontrovers über ein Buch diskutiert wurde, wie es hier der Fall war. Auch wenn man beim Lesen durchaus an seine Grenzen stößt, sollte man diese Geschichte unbedingt lesen und dem Erzähltalent der Autorin verfallen. | Hotel Laguna von Alexander Gorkow (KiWi) Dieses Buch zu lesen ist viel schöner, als selbst nach Mallorca zu fliegen. Das sagt zumindest die Buchhändlerin und empfiehlt es besonders denen, die auch gerne Meyerhoff lesen. | Kind ohne Namen von Christoph Poschenrieder (Diogenes) Obwohl dieses Buch eine schwierige Thematik behandelt, beherrscht es der Autor mühelos mit einer großen Portion Sprachwitz zu schreiben. Man sollte dieses Buch unbedingt lesen. | Das Fundament der Ewigkeit von Ken Follett (Bastei Lübbe) Große europäische Geschichte wird hier auf ganz besondere Art und Weise dargeboten und Follett ist so gut wie schon lange nicht mehr. Das sagt zumindest die Buchhändlerin. | Sechzehn Wörter von Nava Ebrahimi (btb) Ein kluger, poetischer Roman, der zurück in die Vergangenheit zu den eigenen Wurzeln führt. Unbedingt lesenswert. | Wohin der Wind uns weht von Joao Ricardo Pedro (Suhrkamp) Sprachlich sehr variantenreich und poetisch entführt uns der Autor in die junge Geschichte Portugals. Man sollte es unbedingt lesen, wenn man sich dafür interessiert und eigentlich auch sonst. | Jürgen von Heinz Strunk (Rowohlt) Leider hat dieses Buch viel zu wenige Seiten, denn Jürgen Dose ist mir sofort ans Herz gewachsen und das hat sich bis zum Schluss auch nicht geändert. Eine große Empfehlung. | Gutes von Gestern von Elizabeth P. Archibald (Piper) Ein großer Lesespaß über interessante und lesenswerte Anekdoten aus den letzten 1000 Jahren.


Betty Blue von Philippe Djian (Diogenes) Dieses Buch ist ganz nah dran am Lebensgefühl junger Menschen. Eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht und noch dazu sehr cool, sehr sinnlich und auch ein wenig erotisch ist. Zum Weinen schön. | Eva schläft von Francesca Melandri (Heyne) Ein total spannender Roman, der nebenbei die Geschichte des Landes beleuchtet und den man nur empfehlen kann. | Die Erfindung des Lebens von Hanns-Josef Ortheil (btb) Eine unglaubliche Lebens- und Familiengeschichte, die in jeder Hinsicht einzigartig ist und den Leser nicht mehr loslassen wird. | Der Garten über dem Meer von Merce Rodoreda (Berlin) Ein verwunschener Garten voller Geschichte und Geheimnisse, in die man sofort abtaucht und nicht mehr gehen will. | Hundert Jahre Einsamkeit von Gabriel Garcia Marquez (KiWi) Ein Klassiker der Weltliteratur, der alles beinhaltet, was gute Bücher unbedingt brauchen. Bildhaft, opulent, reich an Handlung und so wunderschön, dass man gerne darin abtaucht, aber nie wieder auftauchen will. | Altes Land von Dörte Hansen (Penguin) Eine ungewöhnliche Handlung und ein besonderer Erzählstil vereinen sich hier und machen dieses Buch zur Empfehlung für jeden, egal ob jung oder alt. Pures Lesevergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte. | Vienna von Eva Menasse (KiWi) Ein höchst vergnügliches Leseerlebnis auf ganz hohem Niveau von der kleinen Schwester des diesjährigen Buchpreisgewinners. Eine rasante jüdisch-österreichische Familiengeschichte, die man lesen sollte. | Der Pfau von Isabel Bogdan (KiWi) Hier vereinen sich viele spannende Gegebenheiten zu einer ganz tollen Geschichte, die man besonders im Winter unbedingt lesen sollte. Very british und eine große Leseempfehlung. 

Verschenkt ihr denn auch Bücher zu Weihnachten? Und freut ihr euch über Bücher von der Backlist? Aber noch viel mehr interessiert mich, ob ihr auch noch eine Erinnerung an euren ersten Buchhandelsbesuch habt.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Hugendubel Buchhandlungen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beinflusst.

Buchblog-Juwelen | paper and poetry blog

09 Dezember 2017 | 4 Kommentare

Diese Onlinewelt ist groß und bunt und es tummeln sich dort so viele unterschiedliche tolle Menschen, dass ich manchmal ganz traurig bin, dass die nicht alle zufällig ums Eck wohnen und ich nicht einfach mal auf einen Kaffee vorbeischauen kann. Zum Glück gibt es da also dieses Internet, in dem man dann so tolle Menschen wie Mia entdecken kann, die mir dieses Jahr ganz besonders ans Herz gewachsen ist. Umso mehr freue ich mich, dass ich sie nun auf meinem Blog begrüßen darf.

Liebe Mia, dass Bücher einen ziemlich großen Platz in deinem Leben einnehmen ist allgemein bekannt. Schließlich bloggst du sogar darüber. Kannst du dich noch daran erinnern, welches Buch deine Liebe zur Literatur so richtig entfacht hat und seit wann du den Büchern verfallen bist?
Ich könnte dir jetzt zig Titel nennen, die meine Liebe zu Büchern entfacht und haben wachsen lassen, durch die ich viel über mich selbst und das Leben an sich gelernt habe oder die mir einfach etwas Bestimmtes gegeben haben, aber diese Liebe an sich, die war gefühlt schon immer da. Ehrlich, ich kann mich an keine Zeit ohne Bücher erinnern. Ob es Bilderbücher und vorgelesene Geschichten im Kleinkindalter waren - z.B. „Freunde“ von Helme Heine oder die „Geschichten vom Franz“ von Christine Nöstlinger, die „Tina und Tini“ Bände von Enid Blyton in der Grundschulzeit, später „Das Tagebuch der Anne Frank“ und „Harry Potter“ von J.K. Rowling bis „Die geheime Geschichte“ von Donna Tartt (ein Buch, das mich nächtelang wachgehalten hat) und Texte von Benjamin v. Stuckrad-Barre, der mich durch seine gezielten Alltagsbeobachtungen in treffsicheren Worten immer wieder erstaunt, alle tragen ein Stück dazu bei. Liebe klingt dabei irgendwie so pathetisch, aber irgendwie passt es doch. Zwischen Leser|in und Buch herrscht immer irgendwie eine ganz besondere Beziehung.

Du bloggst auf „paperandpoetryblog“ über Bücher. Wie kam es dazu? Und wann fiel die Entscheidung für einen eigenen Buchblog?
So genau weiß ich das gar nicht mehr. Irgendwann meldete ich mich auf Instagram an, folgte still ein paar Buchblogger|innen und dachte: das möchte ich auch, im Internet über Bücher schreiben und sprechen! Ja – und das machte ich dann, muss aber gestehen, dass das sehr planlos geschah (was es wohl auch immer noch ist), was ich aber gar nicht schlimm finde. Das einzige Ziel, das ich mit meinem Blog verfolge, ist zu zeigen, wie toll lesen sein kann und dass das nichts mit einem leicht angestaubten Image zu tun hat. Literatur kann, soll und darf Spaß machen!

Hast du es jemals bereut mit dem Bloggen angefangen zu haben und was liebst du am Bloggen am meisten?
Am Bloggen mag ich das Schreiben sehr, sehr gerne. In meinem Kopf sammeln sich immer so viele Gedanken an und ich finde es schön, sie halbwegs geordnet in einem kurzen Text zu finden. Oft wird mir während des Schreibens erst bewusst, was ich eigentlich denke und das finde ich enorm spannend (und manchmal auch kurios). Außerdem finde ich den Austausch mit anderen ganz, ganz toll und wichtig. Über Bücher zu sprechen macht so viel Spaß und eröffnet einem noch mal eine ganz andere Perspektive. Ich mag das sehr!

Wie integrierst du den Blog in dein Leben? Gibt es feste Zeiten in denen du schreibst? Arbeitest du mit einem Redaktionsplan? Machst du dir viele Gedanken und Notizen? Oder legst du einfach los, wenn du Lust und Zeit hast?
Ehrlich gesagt bin ich sehr unkoordiniert (man könnt es auch chaotisch nennen). Feste Zeiten oder einen Plan zu haben bedeutet für mich immer Stress und Druck – beides vermeide ich nach Möglichkeit, insbesondere, wenn es um mein Hobby geht, weil darunter meine Kreativität leidet. Von daher schreibe ich oft einfach drauf los, aber ich versuche schon in regelmäßigen Abständen neue Beiträge zu posten und Neuerscheinungen zeitnah zu besprechen.

Dein Blog lebt nicht nur von guten und ansprechenden Buchbesprechungen, sondern auch von tollen Texten. Woher kommen die Ideen? Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?
Die besten Ideen kommen aus dem Nichts. Einfach so, wenn ich gerade an etwas ganz Anderes denke. Dennoch ist das Bloggen eine sehr zeitintensive Angelegenheit und nicht immer sprudeln die Ideen, - aber wie viel Zeit genau ich in meinen Blog investiere kann ich gar nicht sagen, doch so lange es Spaß macht, darf es ruhig auch etwas mehr sein. Wenn ich merke, es stresst mich eher, als dass es Freude bringt, lege ich eine kleine Pause ein.


Was bedeutet Lesen für dich und wie und wo liest du am liebsten?
Lesen bedeutet für mich einzutauchen in eine andere Welt, den Alltag zu vergessen, aber gleichzeitig wachsam zu sein, neue Dinge zu lernen, die eigene Empathiefähigkeit zu stärken und einfach ganz viel Freude zu haben. Zum Lesen brauche ich keinen bestimmten Platz, ich lese wirklich überall. Besonders gerne aber bei mir zu Hause, ohne störende oder ablenkende Geräusche. Wobei ich das Lesen in Bus und Bahn auch toll finde, weil man so die Geschichte gleich mit rausnimmt und atmen lässt. Manchmal bekomme ich so das Gefühl, die Figuren seien lebendig. (Ich habe noch nicht erwähnt, dass ich ein Nerd bin? Ja gut, das wäre dann der Beweis.)

Was sind Bücher für dich?
Alles. – Wirklich, Bücher können so viel sein, wenn man es nur zulässt.

Bücher können so viel sein, wenn man es nur zulässt.

Genauso wichtig wie der Blog selbst, ist mittlerweile auch Social Media. Welche Plattformen nutzt du? Welche magst du am meisten? Und welche Erfahrungen hast du gemacht?
Das mag vielleicht überraschen, aber ich bin kein großer Social Media Fan. Daher bin ich lediglich auf Instagram zu finden, was irgendwie widersprüchlich ist, weil es das mitunter größte und ja, auch oberflächlichste Medium überhaupt ist. Dennoch bin ich froh, mich dort angemeldet zu haben, weil ich neben täglicher Inspiration, die ich dort mitnehme, auch viele tolle Leute kennengelernt habe, die ähnlich ticken wie ich und die Freunde geworden sind.

Liest du Bücher auch zweimal oder würde das für dich nicht in Frage kommen?
Absolut! Ich liebe es in bekannte Geschichten ein zweites oder gar drittes Mal einzutauchen, denn man entdeckt doch immer wieder neue Dinge.

Rezensionen sind ja das Mittel der Wahl um andere von bestimmten Büchern zu überzeugen. Schreibst du sie gerne? Und wie sieht es mit Verrissen aus? Für dich ein notwendiges Übel oder lässt du diese gar ganz weg?
Ich schreibe Rezensionen gerne, aber ich möchte nicht groß darüber nachdenken müssen, was ich da schreibe. Das heißt, meine Gedanken müssen aus mir herauswollen und ich möchte damit niemanden unbedingt überzeugen. Was nicht heißt, dass ich mich nicht freue, wenn jemand wegen mir ein bestimmtes Buch liest. (Im Gegenteil!) Ich gehe aber einfach von mir selbst aus: wenn mir jemand sagt, ich MUSS das und das lesen, tun oder machen, dann reagiere ich ein wenig mit Abwehr. Aber wenn ich merke, da hat jemand viel Freude gehabt oder das Buch hat dieser Person etwas Bestimmtes gegeben, dann schaue ich schon eher hin, darum beschreibe ich in meinen Buchbesprechungen oft meine eigenen Leseerlebnisse und was ich gefühlt habe während des Lesens. Es gibt aber auch Bücher, da möchte ich diese Gedanken für mich behalten, weil sie z.B. sehr persönlich sind und da schreibe ich ungerne Buchbesprechungen. Vor allem auch, wenn ich objektiv Schwächen in einem Buch erkenne, es aber subjektiv dennoch großartig finde. Verrisse schreibe ich in der Form eher selten, weil ich immer im Hinterkopf habe, wie viel Zeit und Energie in einem Text stecken und – ganz wichtig –, dass Geschmäcker verschieden sind. Man kann eine Buchbesprechung auch freundlich kritisch schreiben.


Wenn man sich mit Blogs und Literatur beschäftigt, dann stolpert man zwangsläufig auch über andere Buchblogs. Welche Buchblogs liest du persönlich am liebsten? Welche kannst du guten Gewissens empfehlen?
Na, selbstverständlich schaue ich bei dir sehr gerne vorbei (ganz besonders, wenn es um Kochbücher geht! :) )! Außerdem bei Linus von Buzzaldrins Bücher, Charlotte von Charlisabethsnivispluma, Liesa von Frühlingsmärchen, Flo bei Instagram unter @literarischernerd, Elif von The Written Word und Lotte bei Instagram unter @lottelikesbooks. Alphabetisch geordnet nach dem Blognamen bzw. Pseudonym, nicht nach Präferenz. Ich lese alle gleich gerne, weil jede|r über Bücher auf ihre oder seine eigene Art und Weise schreibt und andere Themengebiete anspricht, das mag ich so gerne am Internet bzw. am Bloggen: die Vielfalt!

Kannst du dein absolutes Lieblingsgenre und deinen Lieblingsautoren benennen? Und mit welchem Genre wirst du einfach nie wirklich warm werden, egal wie oft du es versuchst?
Puh, ich lege mich wirklich nicht fest, was das Genre angeht. Mir geht es vielmehr um die Geschichte und die Sprache, die müssen mich bewegen und irgendetwas in mir auslösen oder bewirken, das ist mir wichtig! Lieblingsautoren habe ich viele, u.a. Margaret Atwood, Astrid Lindgren, J.K. Rowling (ja, auch ihre anderen Werke finde ich großartig!), Benjamin v. Stuckrad-Barre, John Irving, Joachim Meyerhoff, Clemens Meyer (…), aber auch hier werde ich mich nie ganz festlegen können bzw. wollen.

Welche drei Bücher willst du schon lange lesen und hast es trotzdem bisher nie geschafft?
Tolkiens „Herr der Ringe“ Band zwei und drei. (Ja, ich weiß, ich schäme mich auch ein wenig dafür, dass ich es immer noch nicht beendet habe!) „Jenseits von Eden“ von Steinbeck und „Anna Karenina“ von Tolstoi.

Und welche drei Bücher sollte man in seinem Leben unbedingt mal gelesen haben?
Das finde ich schwierig. Bücher sind so persönlich und je nach Leser|in machen sie etwas ganz anderes mit einem. Ich kann also nur Empfehlungen aussprechen, die ich für mich selbst als „Muss“ benenne, weil ich sie so toll finde. Letztlich muss dieses Muss aber nicht jedem zusagen. Es folgen also drei Bücher, die mir sehr am Herzen liegen: 1) „Harry Potter“, da steckt so viel mehr drin als „bloß eine Zauberergeschichte“, 2) „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood und 3) „Woyzeck“ von Georg Büchner.

Wenn man dich jetzt in deine Lieblingsbuchhandlung schickt und dir dazu 100 Euro in die Hand drücken würde, mit welchen Büchern würdest du wahrscheinlich wieder herauskommen?
Wahrscheinlich mit dem neuen Meyerhoff („Die Zweisamkeit der Einzelgänger“), einer bebilderten Biografie von Prince („Prince 1958-2016“ von Mobeen Azhar), „Ehre“ von Elif Shafak, „Fuchsteufelsstill“ von Niah Finnik und einem Krimi für meine Mama – vielleicht „Selfie“ von Jussi Adler-Olsen.


Wo siehst du die Buchbloggerwelt in zehn Jahren?
Mein Gefühl sagt mir, dass Buchblogger an Aufmerksamkeit und auch an Seriosität gewinnen werden – mit Bestimmtheit kann ich das aber nicht sagen. Es kommt glaube ich sehr darauf an, ob sich in Zukunft für beide Seiten (Verlage und Blogger) eine erfolgreiche Zusammenarbeit ergeben wird. Blogger müssen dabei unbedingt ihre Authentizität behalten, sonst macht es in meinen Augen keinen Sinn.

Blogger müssen dabei unbedingt ihre Authentizität behalten, sonst macht es in meinen Augen keinen Sinn.

Wie gehst du mit Hypes um? Lässt du dich davon beeinflussen oder liest du grundsätzlich nur das, was dich interessiert, egal ob Hype oder nicht?
Ich finde Hypes gar nicht schlecht, denn damit ein solcher entsteht, muss ja irgendetwas vorhanden sein und so habe ich schon so manches Buch entdeckt, welches ich sonst nicht gelesen hätte. Mittlerweile kann ich aber sehr viel lockerer damit umgehen. Damit meine ich, dass ich nicht jedes Buch, das gehypt wird, unbedingt lesen muss. Wenn es mich interessiert: bitte, gerne! Wenn es mich nicht interessiert, dann interessiert es mich nicht. Zurzeit genieße ich es auch sehr in die Bibliothek zu gehen und mir dort Bücher auszuleihen, die mich spontan ansprechen – so lese ich Neuerscheinungen neben älteren, aber nicht weniger aktuellen Büchern und das macht mir mehr Spaß, als mich lediglich auf die Besprechung neu erschienener Titel zu fokussieren. Dieser Überfluss an neuen Reizen überfordert mich schnell und das ist genau das, was ich nicht in Büchern suche.

Abseits des Buchlebens: Für was kann man dich sonst noch begeistern? Was machst du, wenn du keine Bücher in der Hand hast?
Ich schreibe sehr gerne, aber das hat ja irgendwie auch etwas mit Büchern zu tun. Ansonsten höre ich Musik, kümmere mich um das ein oder andere DIY-Projekt, schaue liebend gerne Serien und Filme (aber mehr so aus den 80ern und 90ern) und esse Pommes.

Und was wolltest du sonst schon immer mal sagen?
Vielen lieben Dank, dass du mich gefragt hast, ob ich an einem Interview interessiert wäre. Ich mag dich und deinen Blog so gerne, es ist mir eine wahre Freude gewesen, deine Fragen zu beantworten! :)

Wenn ihr jetzt neugierg geworden seid, dann schaut doch unbedingt mal bei Mia von paperandpoetryblog vorbei und lasst euch von den vielen tollen Beiträgen inspirieren. Ihr könnt auch hier folgen: 

>> Instagram

Monatsrückblick | November 2017

02 Dezember 2017 | 3 Kommentare
Jetzt ist er also da, der letzte Monat im diesem Jahr. Irgendwie verging die Zeit wie im Flug und ist wahnsinnig schnell an mir vorbeigezogen. Obwohl ich den November ja nicht so gerne mag, hatte ich dennoch ein paar tolle Stunden und Momente, auch wenn ich wieder einmal ziemlich wenig gelesen habe. Aber dieses Thema habe ich 2017 für mich schon abgehakt, denn mein Lesejahr war es nicht. Dennoch kein Grund um sich zu beschweren, denn ich habe dafür viele andere Bücher "gelesen" und "bearbeitet", die ich hier im Rückblick gar nicht erwähne. Kochbücher zum Beispiel. Jetzt genieße ich die Vorweihnachtszeit, freu mich schon ein klein wenig auf Weihnachten und bin gespannt, was mich diesen Monat erwartet.

Gelesenes


Eine Übersicht meiner Bücher findet ihr übrigens auch hier HIER. Sollte bereits eine Rezension geschrieben sein, dann ist sie dort verlinkt.

Gut & Schlecht

Auch in diesem Monat habe ich wieder einige Bücher angelesen, die ich schon zur Hälfte fertig habe. Die zähle ich aber natürlich nicht dazu. Empfehlen kann ich euch stattdessen das tolle Buch 'Dann schlaf auch du' von Leila Slimani. Das war auch ganz sicher eines meiner Highlights in diesem Jahr. 'Flugangst 7A' von Sebastian Fitzek habe ich dagegen auf dem Reader gelesen und war ziemlich enttäuscht. Wahrscheinlich sollte ich das mit Fitzek einfach zukünftig lassen.

Zusammengefasst

Im November war ich auf der tollen "Lesung" der "New York Christmas"-Autoren in München und habe mir u.a. angehört, wie die Idee zur Reihe entstand, weshalb es zu Beginn gar keine Reihe werden sollte und wie hinter den Kulissen so gearbeitet wird. Alle Bücher habe ich hier bereits auf dem Blog besprochen. Außerdem war ich auch noch zusammen mit anderen Bloggern bei Ars Edition, habe über Trends diskutiert und Hand Lettering geübt. Nebenbei noch viele tolle Dinge vorbereitet und dann war der November auch schon schneller vorbei, als ich schauen konnte.

Postdschungel

Im November gab es auf dem Blog auch wieder einiges zu lesen. Gleich zu Beginn des Monats habe ich euch ein wunderbares Pflanzenbuch vorgestellt, das sich auch prima als Geschenk für Urban Jungle Liebhaber eignet. 'Grüner Wohnen' von Ulrike Herzog ist wirklich eine große Empfehlung. Kochbuch zum Träumen gesucht? Dann solltet ihr unbedingt einen Blick auf 'Stay for Breakfast' von Simone Hawlisch werfen. Auch dieses Buch ist eine echte Empfehlung. Und mit 'White Christmas' habe ich die inoffizielle Weihnachtswoche eingeläutet. Tolle Bücher zu diesem Thema könnt ihr hier finden.

Übrigens: Im Dezember könnt ihr jeden Tag etwas tolles gewinnen. Folgt mir einfach auf Instagram und seid dabei, wenn ich jeden Tag ein Türchen meines Adventskalenders öffne.

Monatsziele

Der Blick über den Tellerrand versammelt sich nun im Samstagskaffee. Ich verrate euch deshalb an dieser Stelle nun, was ich für den kommenden Monat so geplant habe. Ob ich mich immer strikt dran halte und alles umsetze steht noch auf einem anderen Stern, aber man kann es ja mal versuchen.

Im Dezember will ich die Vorweihnachtszeit ruhiger angehen, die Tage genießen, in ein paar spannende Bücher reinlesen und unbedingt auch mit ein paar Bloggerkollegen brainstormen. Ich habe da so ein paar Ideen. Achja und mindestens noch 3 Bücher kaufen (zwei hab ich mir gestern schon gegönnt).

Im November wollte ich einen möglichst tollen Buchmonat erleben, vielleicht doch noch ein älteres Buch lesen, tolle Veranstaltungen erleben, Cafés in München unsicher machen und unbedingt auch ein Buch shoppen. Das habe ich auch alles erreicht. Die Sache mit dem älteren Buch klammern wir einfach mal aus.

Monatsimpressionen

(mehr auf Instagram)

Wie war der November bei euch? Was war Gut? Was war Schlecht? Welche Bücher haben euch begeistert?