Kochliebe: Leckeres Curry mit Blumenkohl

26 Juni 2016 | 0 Kommentare

Ich bin ja großer Fan von simplen und einfachen Gerichten, die wenige Zutaten und wenig Zeit brauchen. Das ist besonders ideal, wenn man als berufstätiger Mensch spät nach Hause kommt und trotzdem was leckeres Essen möchte. Dieses leckere Blumenkohl-Curry erfüllt die Kriterien perfekt. Es schmeckt sehr lecker als Beilage zu Fleisch, funktioniert aber auch prima mit grünem Spargel und Cashewnüssen als vegetarisches Hauptgericht oder zusammen mit Reis.


Du brauchst für 2 Personen:

1 kleinen Blumenkohl | 1 Dose Kokosmilch | 4 EL rote Currypaste (nach Belieben mehr) | 1 EL Kurkuma | Pfeffer aus der Mühle | Salz

      So funktionierts:


      Den Blumenkohl waschen und in Röschen zerteilen, kurz in einem Topf anbraten und mit Kokosmilch auffüllen. Currypaste und Kurkuma zugeben und mit reichlich Pfeffer und etwas Salz würzen. Je nach Schärfewunsch kann bei der Currypaste variiert werden.
      Alles gut durchmischen und etwa 20 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis der Blumenkohl gar ist.

      Woher hab ich das?

      Dieses Rezept stammt aus dem Buch 'Pur genießen - Natürlich & Gesund' von Pascale Naessens aus dem Verlag Zabert Sandmann. Mehr Informationen dazu könnt ihr auch in meiner Buchvorstellung nachlesen.


      Rezension: "Ein Akt der Grausamkeit" von Patricia MacDonald

      24 Juni 2016 | 1 Kommentar















      Hannah, Adam und die kleine Sydney haben es geschafft, sich unter neuen Namen in Philadelphia ein zweites Leben aufzubauen. Doch die hart erarbeitete Sicherheit gerät ins Wanken, als durch einen Zufall das Medieninteresse an der Familie geweckt wird und die Gesichter der drei, die nie wieder auffindbar sein wollten, in allen Zeitungen auftauchen. Denn Hannah und ihre Familie teilen ein grausames Geheimnis, das nun ein weiteres Mal droht, ihr Leben in einen Albtraum zu verwandeln. Und ihr größter Feind ist jemand, den sie am meisten lieben …

      Familiendrama und Psychothriller in einem 

      Manchmal brauche ich Bücher, die mich mit ihrer Handlung sofort mitreißen und nicht mehr loslassen. Bücher, die durch ihre Schreibweise auch über Lücken in der Erzählung hinwegtäuschen und trotzdem begeistern. "Ein Akt der Grausamkeit" ist genau dieses. 

      Bereits nach wenigen Seiten wollte ich von dieser Geschichte mehr, weil der Patricia MacDonalds Schreibstil genau meinen Nerv getroffen hat. Der Leser befindet sich in der Gegenwart und erfährt aktuell noch nicht allzu viel. Hannah, Adam und die kleine Sydney führen ein verstecktes Leben und mussten untertauchen. Wovor und weshalb ist nicht gleich klar. Doch dann wird die Geschichte von hinten aufgerollt und die Autorin erzählt, wie es dazu gekommen ist. 

      Dieser Teil ist nicht wirklich ein Psychothriller, sondern vielmehr fast ein Familiendrama. Ein Drama aber, das deshalb nicht weniger fesselnd und schockierend ist und das den Leser dennoch an mancher Stelle fassungslos zurücklässt. 

      Die Thematik, die diesem Buch zugrunde liegt, ist bedrückend und schockierend zugleich, dennoch weltweit existent. Ich fand es daher gut, dass dieses schwierige Thema aufgegriffen wurde und man damit als Leser vielleicht auch ein Stück weit mehr sensibilisiert wird. Kindesmissbrauch findet häufiger statt, als man denken mag und nicht immer erfüllt der Täter die typischen Klischees. 

      Hannah und Adam sind seit zwanzig Jahren verheiratet, lieben ihre Tochter, vergöttern ihr Enkelkind und würden alles für die Familie tun. Man nimmt den beiden ihre Rolle vollkommen ab und merkt als Leser schnell, dass auch die beiden ihre Ecken und Kanten haben. Insgesamt sind die Charaktere sehr gut gelungen und fügen sich maßlos in die ihnen zugedachten Rollen ein. 

      Der Verlauf der Geschichte ist aber dann leider doch mit kleinen Mankos behaftet, die den ungetrübten Lesegenuss stellenweise ein wenig gestört haben. Da gibt es einige sehr langatmige Szenen, in denen man das Gefühl hat, überhaupt nicht mehr von der Stelle zu kommen. Vieles ist zudem sehr vorhersehbar, sehr klischeehaft und manches auch nicht wirklich plausibel. Insgesamt bekommt man mit „Ein Akt der Grausamkeit“ aber einen soliden Psychothriller serviert, den es sich durchaus zu lesen lohnt, wenn man ihn als leichte Unterhaltung betrachtet und über die kleinen Mankos hinwegsehen kann. 

      Die Grundidee der Geschichte hat mir gefallen, weil sich doch eine war, die ich bisher nicht schon in mehrfacher Ausfertigung und anderer Version irgendwo gelesen habe. Manchmal braucht man auch nur einen Thriller, in den man sich fallen und treiben lassen kann und der durchaus auch kleine Mankos aufweisen darf. Dieses Buch ist so eines. Nicht perfekt, aber durchaus gut lesbar. 

      Fazit 

      Ein Pageturner, der trotz kleiner Mankos und vorhersehbareren Momenten überzeugt hat. Für mich kein perfekter Thriller, aber manchmal muss es auch gar nicht so perfekt sein, sondern einfach funktionieren. Das ist hier der Fall. 

      4/5 Punkten

      Ein Akt der Grausamkeit von Patricia MacDonald - aus dem Amerikanischen von Karin Dufner - Piper - 400 Seiten - ISBN 978-3-492-30757-4 - Taschenbuch - 9,99 Euro | bei Amazon kaufen | im Buchhandel kaufen

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      TASCHEN Warehouse Sale und ihr könnt gewinnen

      22 Juni 2016 | 10 Kommentare
      © TASCHEN

      Der TASCHEN Warehouse Sale ist mittlerweile schon Tradition und Bildbandfans sollten sich diesen Termin dick im Kalender notieren. Ich  selbst bin ein großer Fan von Bildbänden und im Sortiment von TASCHEN werde ich immer fündig. Sechs Bücher, die gerade auf meiner Wunschliste stehen sind folgende:

      Das Sortiment ist allerdings so vielfältig, dass ich noch viel mehr gefunden habe. Und ihr doch sicher auch, oder nicht?

      Buchvorstellung: "Big Flavour" von Chris Honor & Laura Washburn Hutton

      19 Juni 2016 | 1 Kommentar

      Autor Chris Honor gründete im Jahr 2013 in Muswell Hill im Norden Londons das Chriskitch. Eine Art Café-Trattoria, dass nur tagsüber geöffnet hat, nur 18 Plätze bietet und keine Speisekarte hat. Es gibt das, was am Eingang zu sehen ist und das ist jeden Tag etwas anderes. Ein Erfolgsrezept, das funktioniert, denn zur Mittagszeit stehen die Gäste tatsächlich auch schon mal Schlange, um einen Platz zu ergattern und eine der neusten Kreationen zu probieren. Chris Honor kocht einfache Dinge, mit einfachen Zutaten und kombiniert interessante Aromen, die für das besondere Geschmackserlebnis sorgen. Dieses Buch zeigt eine Fülle seiner besten und leckersten Rezepte.

      Wir lesen die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson

      18 Juni 2016 | 5 Kommentare

      Als ich damals mit dem Bloggen angefangen habe, habe ich nicht im Traum daran gedacht, dass man dadurch so viele Menschen kennenlernen kann. Doch schon vier Monate nach meinem Start, habe ich Brösel von Brösels Bücherregal getroffen und gemeinsam haben wir damals über viele tolle Bücher philosophiert. Wie der Zufall es will, haben wir relativ gleichzeitig den ersten Band der Millennium Trilogie von Stieg Larsson gelesen und uns fest vorgenommen, dass die anderen beiden Bücher bald folgen. Das war vor vier Jahren!

      Gelesen haben wir mittlerweile ziemlich viel, die zwei Bände waren aber nicht dabei. Ich weiß, dass diese Reihe für Thriller-Fans eigentlich ein absolutes Muss ist und das ich sie schon längst hätte lesen sollen. Der erste Teil hat mich damals ja auch schon restlos begeistert. Irgendwie gab es aber immer andere Bücher und diese Reihe geriet immer mehr in Vergessenheit. Weil auch alte Vereinbarungen noch zählen, haben wir uns nun überlegt es endlich anzugehen und die Millennium Trilogie zu lesen. Das möchten wir aber nicht alleine tun, sondern unsere Eindrücke mit euch teilen. 

      Buchvorstellung: "Zuhause bei Audrey" von Luca Dotti

      13 Juni 2016 | 1 Kommentar

      Audrey Hepburn war zeitlebens eine schillernde Person, Stilikone und großartige Schauspielerin. Hinter der glamourösen Darstellerin verbirgt sich aber auch eine ganz normale Frau, die in erster Linie Ehefrau und Mutter war und der ihre Familie und das Familienleben über alles ging. Ihr Sohn Luca Dotti beschreibt in diesem Buch auf eindrucksvolle Weise den Lebensweg seiner Mutter und hat zudem zahlreiche Rezepte von Gerichten im Gepäck, die Audrey und ihre Familie gerne gekocht und gegessen haben. Eine echte Bereicherung für das Bücherregal.

      Eine Küchentisch-Biografie

      Das Buch ist in sechs verschiedene Kapitel unterteilt und beschreibt die einzelnen Stationen ihres Lebens und die Rezepte, die sie hier begleitet haben. Zudem sind die einzelnen Kapitel mit Geschichten und Anekdoten aus ihrem Leben und zahlreichen Fotoabbildungen gespickt. Von Anfang bis Ende begleitet man die Person Audrey Hepburn von ihrer Kindheit und Jugend bis zur Karriere als Schauspielerin und lernt sie Stück für Stück ein wenig mehr kennen und lieben.

      Buchvorstellung: "Meine jüdische Küche" von Florence Kahn

      09 Juni 2016 | 1 Kommentar

      Florence Kahn führt seit 1988 ein Spezialitätengeschäft in der Rue des Rosiers in Paris. Die La boutique Florence Kahn liegt im Herzen von Marais und ist eine der ältesten Feinkostläden von Paris. Das Geschäft, das sich hinter einer blauen, denkmalgeschützten Mosaikfassade verbirgt, ist berühmt für seine Spezialitäten aus der jüdischen Küche. Die Inhaberin und Autorin dieses Buches hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Kunden für die jüdisch-aschkenasische Esskultur zu begeistern und das gelingt ihr mit diesem Buch vorzüglich.

      Inhalt

      Dieses Buch ist in fünf Hauptkategorien eingeteilt, die sich in "Vorspeisen", "Hauptgerichte", "Feiertagsgerichte", "Bagels & anderes herzhaftes Gebäck" und "Süße Leckereien" unterteilen und mit einer Vielzahl an leckeren Rezepten aufwarten kann.