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Rezension | 'Drei Meter unter Null' von Marina Heib

Essen & Trinken | 'Die Montag-bis-Freitag-Küche' aus dem GU Verlag

20 August 2017 | 1 Kommentar

Es gibt die Hochglanz-Kochbücher, die mich mit einer Vielzahl aufwendiger Rezepte begeistern. Die haben ihre Berechtigung, denn auch diese Kochbücher liebe ich abgöttisch. Dann gibt es aber die Momente, in denen ich keine Zeit habe aufwendige Gerichte zu kochen und eigentlich nur auf der Suche nach easy Rezepten bin, die schnellstmöglich serviert werden können. GU hat mit diesem großartigen Werk genau so ein Buch geschaffen, und als ich es neulich in der Buchhandlung entdeckt habe, war ich sofort verliebt und muss euch heute unbedingt davon erzählen.

Was gibt es heute bloß zu essen?

Wenn ihr auch zu denen gehört, die sich diese Frage öfter mal stellen und eigentlich gar nicht so viel Zeit in der Küche verbringen wollt, aber dennoch nicht ständig dasselbe essen wollt, dann solltet ihr euch dieses Buch unbedingt näher anschauen. Keines der vorgestellten Gerichte dauert länger als 30 Minuten und mit über 260 Rezepten ist die Auswahl ziemlich groß.


Was findet man im Buch?

Jeder Wochentag steht stellvertretend für ein Kapitel und umfasst Suppen, Pastagerichte, Fleisch, Vegetarische Rezepte, sowie Fisch und Süßspeisen. Die wichtigsten Kategorien sind damit enthalten und für jeden Geschmack sind garantiert Rezepte vorhanden. Rezepte wie Linsensalat mit Apfel, Linguine mit Spargel und Garnelen, Toskana-Gemüsetopf, Spinatnudeln mit Ziegenkäse, Steaks mit Espressopfeffer, Artischocken-Tortilla mit Zucchini und Schafskäse oder gefüllte Espresso-Crépes haben mich auf den ersten Blick begeistert und mich förmlich gezwungen, dieses Buch mitzunehmen.


Beschreibung & Zutaten

Die Rezepte sind in der Regel für zwei Personen konzipiert und mit Kalorienangaben pro Gericht versehen. Keines der aufgeführten Rezepte benötigt mehr als 30 Minuten und ist mit normalen Zutaten umsetzbar, die man in jedem Supermarkt bekommt. Die Zubereitungsanleitung ist einfach und verständlich verfasst und auch für Laien problemlos umsetzbar. Jedes Gericht ist mit einem Foodfoto versehen und zusätzlich finden sich unter vielen Gerichten noch nützliche Tipps, Tricks oder Infos zur passenden Beilage inkl. Rezept. Ein umfassendes Register am Ende erleichtert die Suche nach dem passenden Rezept. Jedes neue Kapitel beginnt zudem mit einer kleinen Einleitung und nützlichem Wissen zum jeweiligen Wochentag und einem Know-how zum Tagesthema. Auf über 300 Seiten bekommt man so eine große Bandbreite an Rezepten, die mich ziemlich begeistert haben. Kleiner Minuspunkt: Manche Rezepte (ich habe bisher zwei entdeckt) tauchen so auch schon in anderen GU-Kochbüchern auf. Schade, wenn man bereits einige GU-Kochbücher im Regal hat. Bei der Menge an Rezepten kann ich darüber aber noch hinwegsehen.

Das Probekochen


Ich habe aus diesem Buch in kurzer Zeit schon einige Rezepte nachgekocht und das ist immer ein gutes Zeichen. Manche Bücher haben ja nur ein paar Rezepte, die mich interessieren und die ich unbedingt probieren will. Dieses Buch möchte ich fast komplett nachkochen. Ausprobiert habe ich den 'Indischen Kokosfisch' von Seite 275, 'Schnelle Wraps mit Ziegenkäse-Füllung' von Seite 199 und auch den 'Italiano Burger' von Seite 161. Ausnahmslos alle Gerichte haben mich begeistert und äußerst lecker geschmeckt.

Fazit

Dieses Buch hat mich auf den ersten Blick in der Buchhandlung begeistert und ist genau das richtige Werk, wenn man ganz fix Inspiration für leckere und schnelle Gerichte sucht, die man abends nach dem Job noch schnell zaubern kann. Einfache Zutaten und Zubereitungsanleitungen erleichtern das Kochen und bringen am Ende ein perfektes Ergebnis. Absolute Empfehlung!

Die Montag-bis-Freitag-Küche - GU Verlag - 312 Seiten - ISBN 978 3 833 859 984 - Hardcover - 24,99 Euro - zur Leseprobe - bei Amazon kaufen*
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Körper & Geist | 'Goldene Massageregeln' von Kali Sylvia von Kalckreuth & Frank B. Leder

19 August 2017 | 0 Kommentare

Die beiden Autoren begründeten 1989 die ganzheitliche Methode der Touch-Life Massage und bilden seitdem jährlich Menschen in dieser fundierten Massageform aus. Die Wirksamkeit dieser Massagemethode wurde in mehreren Studien belegt und umfasst neben dem Punkt Massage auch Atem, Achtsamkeit, Energieausgleich und Gespräch.

Die Kraft der Berührung

Die meisten, die diesen Text jetzt lesen, werden wahrscheinlich im ersten Moment lachen. Ein Buch über Massage? Ernsthaft? Ja. Und ich kann euch auch genau erzählen, warum ich dieses Buch gelesen habe. Seit ich denken kann, massiere ich gerne. Früher wollte ich sogar mal einen Schönheitssalon eröffnen, weil ich mir das irgendwie toll vorgestellt habe. Den Plan habe ich verworfen, aber massieren mag ich immer noch gerne. Das hänge ich natürlich nicht an die große Glocke, aber hin und wieder kommen manche Menschen in den Genuss. Arbeitskollegen etwa, gute Freunde oder auch der Mann. Ausnahmslos alle sagen immer, dass ich es unglaublich gut kann und mich damit doch selbstständig machen soll. Ich bin sicherlich noch weit weg von professionell, aber ich habe zumindest ein gutes Händchen dafür. Was auch immer wieder gefragt wird: Wie hast du es gelernt? Und hier kann ich gar nicht sagen, weil ich tatsächlich noch nie ein Buch dazu gelesen habe oder mich irgendwie näher damit beschäftigt habe. Ich hab mir ein paar Tricks und Kniffe von denen abgeschaut, die mich massiert haben. Das war es auch. Als ich dann dieses Buch entdeckt habe, habe ich meine Chance genutzt und mir das ganze mal genauer angeschaut. Schaden kann es schließlich nicht und lernen kann man immer.


Goldene Massageregeln hören sich gut an und nach dem ersten durchlesen habe ich bereits gemerkt, dass ich instinktiv bereits einige Sachen richtig mache. Sich zum Beispiel Zeit nehmen und sich auf den Gegenüber einlassen. In fünf unterschiedlichen Kapiteln gehen die beiden Autoren auf verschiedene Bereiche der Massage ein. Dazu gibt es beispielsweise extra Kapitel zum Thema Massage während der Schwangerschaft, für ältere Menschen oder auch Babymassage. Sehr wichtig finde ich auch den Bereich, in dem die beiden ausführlich erklären, wann keinesfalls massiert werden darf. 


Hauptteil des Buches ist die Massage nach der TouchLife Variante, die von den beiden Autoren entwickelt wurde und die man lernen kann. Mehr als dreihundert Unterrichtsstunden sind dafür nötig. Dieses Buch fasst in kurzen Abschnitten wichtige Punkte zusammen, womit zumindest im privaten Bereich die richtige Umsetzung möglich ist. 

Im dritten Kapitel lernt man in bebilderten Schritt-für-Schritt Anleitungen die richtige Umsetzung der einzelnen Massagetechniken für unterschiedliche Körperbereiche. Sowohl die Bilder als auch die schriftliche Anleitung haben mich überzeugt und waren so verständlich verfasst, dass ich sofort wusste, was damit gemeint ist. Im letzten Abschnitt des Buches sind zudem tolle Musik – und Literaturempfehlungen aufgeführt, um sich weiter zu informieren und die Massage musikalisch zu untermalen. 


Fazit

Wer sich ernsthaft für Massage interessiert und sich in diesem Gebiet weiter informieren und fortbilden möchte, dem kann ich dieses Buch wirklich ans Herz legen. Es umfasst viele tolle Bestandteile und Informationen rund um das Thema ganzheitliche Massage und hat mich überzeugt.

Goldene Massageregeln von Kali Sylvia von Kalckreuth & Frank B. Leder - Naturaviva - 152 Seiten - ISBN 978-3-935407-33-5 - Flexcover - 18,- Euro - bei Amazon kaufen*
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Rezension | 'Das Mädchen aus Brooklyn' von Guillaume Musso

17 August 2017 | 4 Kommentare

Raphaël ist überglücklich, in wenigen Wochen wird er seine große Liebe Anna heiraten. Aber wieso weigert sie sich beharrlich, ihm von ihrer Vergangenheit zu erzählen? Während eines romantischen Wochenendes an der Côte d’Azur bringt Raphaël sie dazu, ihr Schweigen zu brechen. Was Anna dann offenbart, übersteigt alle seine Befürchtungen. Sie zeigt ihm das Foto dreier Leichen und gesteht: »Das habe ich getan.« Raphaël ist schockiert. Wer ist die Frau, in die er sich verliebt hat? Doch ehe Anna sich ihm erklären kann, verschwindet sie spurlos. Raphaël bittet seinen Freund Marc, einen ehemaligen Polizisten, um Hilfe. Gemeinsam setzen sie alles daran, seine Verlobte wiederzufinden – der Beginn einer dramatischen, atemlosen Suche nach der Wahrheit, die sie bis in die dunklen Straßen von Harlem und Brooklyn führt.

Die Suche nach der Wahrheit

Ich bin kein typischer Musso-Leser, der alle neuen Bücher mit Spannung erwartet. Ich habe allerdings auch schon mehrere von ihm gelesen, die mir mal ziemlich gut oder weniger gefallen haben. Die Kombination aus Krimi und Liebe macht es so besonders und gefällt mir persönlich gut. Sein neues Buch habe ich mit Spannung erwartet, war aber leider nicht das, worauf ich gehofft habe.

Raphael kann sein Glück kaum fassen, steht er doch kurz vor der Hochzeit mit seiner Traumfrau Anna. Als er sie dazu drängt, mehr aus ihrer Vergangenheit zu erzählen kommt es zum Streit und Raphael sucht aufgrund der Enthüllungen erst einmal Abstand. Als er in die Wohnung zurückkehrt, ist Anna verschwunden. Gemeinsam mit einem befreundeten pensionierten Polizisten macht er sich auf die Suche und entdeckt Stück für Stück mehr schockierende Tatsachen aus Annas Vergangenheit.

Der Einstieg in die Geschichte hat mich überzeugt. Musso fackelt nicht lange und kommt schnell zur Sache. Das Bild gleich nach wenigen Seiten ins Spiel zu bringen ist ein kluger Schachzug, da ich als Leser sofort gebannt in der Geschichte war und wissen wollte, wie es weitergeht. Seine Erzählungen haben mich überzeugt und der Schauplatz der Handlung war stimmig erzählt. Umso tiefer man jedoch in die Geschichte eintaucht, umso verworrener wird sie.

Einige grundsätzliche Tatsachen, auf die ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen kann, haben für mich sehr stimmig gewirkt. Statt es aber dabei zu belassen, hat der Autor den Eindruck erweckt, immer noch eines draufzusetzen. Er verrennt sich damit ein  bisschen und schafft es, dass ich am Ende nicht mehr voller Spannung vor der Geschichte sitze, sondern eher ein bisschen genervt ob der neuen Wendungen bin, die eigentlich nicht mehr hätten sein müssen. Ob die Präsidentschaftswahl der USA dann unbedingt noch unterkommen musste, sei dahingestellt. Am Ende war es aber auch egal.

Sprache und Schreibstil haben mich überzeugt, als Leser wird es einem leicht gemacht hier am Ball zu bleiben. Die überladene Geschichte mit einer Mischung unterschiedlichster Probleme hat mich jedoch weniger überzeugt. Hier hat Musso einfach eine Spur zu dick aufgetragen und zu viel auf einmal gewollt. Am Ball blieb ich, weil ich wissen wollte, wie es denn nun endet. Leider hat er auch hier kein besonders glückliches Händchen bewiesen. Der Autor kann das eindeutig besser, was er ja bereits in zahlreichen Büchern bewiesen hat.

Fazit

Für Musso-Fans ist dieses Buch sicherlich ein Muss. Liest man zum ersten Mal etwas von diesem Autor, sollte man besser mit einem anderen Buch beginnen. Schreibstil und Einstieg haben mich überzeugt, aber nach dem ersten Drittel hat der Autor sein Potenzial leider verspielt. Er wollte zu viel auf einmal und das ging leider nicht gut. Leider nur durchschnittlich.

3/5 Punkten

Das Mädchen aus Brooklyn von Guillaume Musso - aus dem Französischen von Eliane Hagedorn und Bettina Runge - Pendo - 496 Seiten - ISBN 978-3-86612-421-9 - Paperback - 16,99 Euro - bei Amazon kaufen*

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Die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2017 - Was davon will ich wirklich lesen?

15 August 2017 | 5 Kommentare
Jedes Jahr wieder wird sie mit großer Spannung erwartet - die Longlist zum Deutschen Buchpreis. Auch ich habe mir heute mit großer Neugier die zwanzig nominierten Titel angeschaut. Keines der Bücher habe ich bisher gelesen, manche sind sogar noch nicht einmal erschienen. Ein paar standen bereits auf meiner Liste, ein paar werden sicherlich noch hinzugefügt. Aber nicht jedes Buch interessiert mich wirklich. Welche Bücher für mich wirklich interessant sind, verrate ich euch hier.


Lichter als der Tag von Mirko Bonné (Schöffling & Co) - zur Leseprobe - Dieses Buch stand bereits auf meiner Wunschliste und wird nun bestimmt gelesen. Der Klappentext hat mich überzeugt.
Romeo oder Julia von Gerhard Falkner (Berlin Verlag) - erscheint am 1. September (die Leseprobe findet sich direkt auf der Homepage) - Hier bin ich noch zwiegespalten. Das Buch stand vor der Longlist überhaupt nicht im Fokus meines Interesses und momentan bin ich auch noch nicht sicher, ob ich es lesen werde. Hier warte ich ggf. auf erste Stimmen. 
Schlafende Sonne von Thomas Lehr (Hanser) - erscheint am 21. August - hier fehlt mir leider noch die Leseprobe, anhand derer ich entscheiden werde, ob mir der Stil des Autors zusagt. 
Nach Onkalo von Kerstin Preiwuß (Berlin Verlag) - die Leseprobe findet sich direkt auf der Homepage - Nach Onkalo stand bereits auf meiner Wunschliste, weil mich der Klappentext in der damaligen Vorschau schon überzeugte. Dieses Buch wird gelesen. 
Das Jahr der Frauen von Christoph Höhtker (weissbooks) - auf der Homepage keine Leseprobe verfügbar - Der Longlist verdanke ich, dass ich dieses Buch überhaupt auf dem Schirm habe. Sträflicherweise vernachlässige ich die kleineren Verlage viel zu oft und dabei verstecken sich dort solche Perlen. Bei diesem Buch bin ich zumindest der Meinung, dass es solch eine Perle sein könnte und deshalb will ich es unbedingt lesen. 
Die Hauptstadt von Robert Menasse (Suhrkamp) - zur Leseprobe - erscheint am 11. September - Auf den ersten Blick kein Buch, das mich reizt und das ich dringend lesen möchte. Auch hier warte ich erst einmal erste Stimmen ab.
Wiener Straße von Sven Regener (Galiani Berlin) - zur Leseprobe - erscheint am 7. September - Das Buch hatte ich schon vor der Longlist auf dem Schirm, war mir aber die ganze Zeit nicht sicher, ob ich es denn lesen muss. Auch hier warte ich erstmal ab.
Phantome von Robert Prosser (Ullstein fünf) - die Leseprobe findet sich direkt auf der Homepage - Dieses Buch werde ich lesen, denn ich habe es schon nach Sichtung des Ullstein fünf Programms für mich notiert und bin sehr gespannt darauf.
Außer sich von Sasha Marianna Salzmann (Suhrkamp) - zur Leseprobe - erscheint am 11. September - Auch dieses Buch möchte ich unbedingt lesen. Hier warte ich schon ganz gespannt auf den Erscheinungstermin. 
Evangelio von Feridun Zaimoglu (Kiepenheuer & Witsch) - zur Leseprobe - Es klingt auf den ersten Blick nicht nach einem Buch, das ich unbedingt lesen will. Auf den zweiten Blick wird es aber dennoch interessant. Nicht nur deshalb, weil ich früher sehr gerne historische Romane las und mich dieser ein Stück weit daran erinnert. Und da dieses Buch auch als "großer literarischer Wurf" betitelt wird, sollte man es sich vielleicht doch überlegen.


Das Floß der Medusa von Franzobel (Zsolnay) - auf der Homepage keine Leseprobe verfügbar - Eher kein Buch für mich, denn es spricht mit inhaltlich kaum an. Auch wenn die Kernfrage des Buches durchaus interessant ist, reizt mich die Geschichte weniger. 
Schau mich an, wenn ich mit dir rede von Monika Helfer (Jung & Jung) - die Leseprobe findet sich direkt auf der Homepage - Auf den ersten Blick ein ziemlich unscheinbares Buch, das ich deshalb auch überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Dennoch überzeugt mich der Klappentext und es rückt auf jeden Fall auf meine Leseliste. 
Kraft von Jonas Lüscher (C.H. Beck) - die Leseprobe findet sich direkt auf der Homepage - Kein Buch, das ich unbedingt lesen muss und deshalb erst einmal nur auf die "Vielleicht"-Liste rückt. Hat es denn schon jemand von euch gelesen?
Die Kieferninseln von Marion Poschmann (Suhrkamp) - zur Leseprobe - erscheint am 11. September - Spannend. Hier möchte ich tatsächlich erst die Meinungen anderer geschätzer Bloggerkollegen abwarten und dann entscheiden, ob ich es wirklich lesen muss.
Schreckliche Gewalten von Jakob Nolte (Matthes & Seitz) -  auf der Homepage keine Leseprobe verfügbar - Leider nichts für mich. Auch wenn es sich laut Mario Osterland um "durchweg hochunterhaltsamen Irrsinn" handelt, hat mich der Klappentext überhaupt nicht angesprochen. 
Katie von Christine Wunnicke (Berenberg Verlag) - auf der Homepage keine Leseprobe verfügbar - Leider fehlt mir auch hier das Interesse, diese Geschichte näher zu erkunden und herauszufinden, ob mir übersinnliche Geschichten nun plötzlich doch liegen.
Das Singen der Sirenen von Michael Wildenhain (Klett Cotta) - erscheint am 9. September - noch keine Leseprobe verfügbar - Dieses Buch reiht sich in die vorherigen beiden ein. Der Klappentext reizt mich leider überhaupt nicht. Auch hier bin ich gespannt, wie die Meinung bei anderen Lesern ausfallen wird.
Walter Nowak bleibt liegen von Julia Wolf (Frankfurter Verlagsanstalt) - Dieses Buch möchte ich dagegen sehr gerne lesen, denn zahlreiche Stimmen haben mich unglaublich neugierig auf diese Geschichte gemacht.
Peter Holtz von Ingo Schulze (Fischer Verlag) - zur Leseprobe - erscheint am 7. September - Auf den ersten Blick kein Buch, das ich unbedingt lesen muss. Auch hier werde ich erst einmal abwarten.
Flugschnee von Birgit Müller-Wieland (Otto Müller Verlag) - auf der Homepage keine Leseprobe verfügbar - Dieses Buch hatte ich vor der Longlist ebenfalls überhaupt nicht auf dem Schirm, dennoch werde ich hier erst noch überlegen, ob es mich wirklich reizt, dieses Buch zu lesen. Kennt es eventuell sogar jemand?

Die Jury wählt nun aus all diesen Titeln  sechs Romane aus, die auf die Shortlist gesetzt werden. Diese wird am 12. September veröffentlicht. Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse findet dann am 9. Oktober die Preisverleihung des Deutschen Buchpreises statt, bei der der diesjährige Gewinner bekanntgegeben wird. Ab kommender Woche gibt es wieder in vielen Buchhandlungen das Leseprobenheft, in dem zu allen nominierten Romanen Leseproben und Hintergrundinformationen veröffentlicht werden. In welchen Buchhandlungen man dieses Heft bekommt, kann man u.a. auf dieser interaktiven Karte herausfinden. Auch interessant dazu: Sechs Buchblogger/Booktuber schreiben auch in diesem Jahr wieder auf dem Buchpreis-Blog über die Longlist und lesen und diskutieren dort die zwanzig Longlist-Titel.

Habt ihr euch auf die Veröffentlichung der Longlist gefreut? Welches Buch fehlt euch ganz klar? Welche Bücher habt ihr schon gelesen? Was möchtet ihr noch lesen? Und was könnt ihr empfehlen? Ich bin, wie immer, sehr gespannt auf eure Meinungen.

Urlaubsgefühle - Zehn kroatische Autoren, die ich unbedingt entdecken möchte

13 August 2017 | 8 Kommentare

Vielleicht habt ihr es ja mitbekommen, aber im Juli war ich im Urlaub in Kroatien. Bereits zum zweiten Mal, weil der Kurzurlaub im letzten Jahr einfach zu kurz war und ich noch viel mehr von dem Land entdecken wollte. Eigentlich habe ich immer gesagt, dass Italien mein absolutes Lieblingsland ist. Das tolle Essen und dieses ganz besondere Lebensgefühl haben mich schon immer begeistert. Kroatien steht dem aber in nichts nach. Es ist ein unglaublich bezauberndes und schönes Land, in das ich mich bereits im letzten Jahr ein bisschen verliebt habe und das ich ganz sicher auch nicht zum letzten Mal besucht habe. Um mein Urlaubsgefühl ein bisschen zu verlängern, habe ich mich mal damit beschäftigt, was dieses Land überhaupt schriftstellerisch zu bieten hat. Zehn Bücher habe ich mal auf meine Liste gepackt, wobei ich zwei tatsächlich schon gelesen habe und euch unbedingt empfehlen kann. 


Die Farbe des Grantapfels von Anna Baar (Wallstein) - Als gäbe es mich nicht von Slavenka Drakulic (Aufbau) - Jeden Tag, jede Stunde von Natasa Dragnic (btb - Meine Rezension) - Freelander von Miljenko Jergovic (Schöffling & Co) - Sommer vorm Balkan von Danijela Pilic (Goldmann) - Restaurant Dalmatia von Jagoda Marinic (Atlantik) - Die Spieler von Edo Popovic (btb) - Als wäre es Liebe von Nicol Ljubic (Hoffmann und Campe) - Still von Zoran Drvenkar (Heyne - Meine Rezension) - Ich träumte von Elefanten von Ivica Djikic (Kunstmann)


Ich habe übrigens viele Talente, aber ganz sicher werde ich kein Reisefotograf. Ich bin immer viel zu faul meine gute Kamera mitzuschleppen und deshalb werden es immer nur Handyschnappschüsse, blöderweise meist im Hochformat. Da sind schon auch gute Bilder dabei, aber viel bessere Bilder hat zum Beispiel Tina gemacht, als sie in Kroatien war. Die könnt ihr HIER sehen. Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust auf Urlaub? Es lohnt sich auf jeden Fall. 

Kennt ihr schon eines der Bücher? Welches könnt ihr besonders empfehlen? Habt ihr noch andere tolle Werke von kroatischen Autoren, die ihr unbedingt empfehlen könnt? Ich bin gespannt.