Autoreninterview mit Kirsten Slottke

28 Februar 2012 | 0 Kommentare
Die Idee Autoren ein paar Fragen zu stellen und zu erfahren wie ein gelesenes Buch zustande kam, finde ich sehr spannend. Deshalb werde ich jetzt versuchen ab und an einige interessante Autoren um ein kleines Interview zu bitten. Heute traf es Kirsten Slottke, deren Buch "Mörderische Pläne" ich vor kurzem gelesen habe. 

ZUR AUTORIN 
Kirsten Slottke arbeitet hauptberuflich als Ärztin. – Doch in Ihrer Fantasie erschafft sie durchaus mögliche Mordszenerien und glaubhafte Mörder. Nur aus Lust am Schreiben schrieb sie 2010 den Roman »Mörderische Pläne«. Sie werden es vielleicht gar nicht glauben, doch dieser rasante Roman, der sicher auch Ihnen den Angstschweiß auf die Stirn treiben wird, ist ihr Erstling als Autorin. Kirsten Slottke ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern«. Wir sind schon jetzt neugierig, was Kirsten Slottke nachlegen wird. Auch Sie dürfen gespannt sein, denn Katharina Bergen wird bald wieder ermitteln. Homepage: Kirsten Slottke


INTERVIEW 
Woher kam die Idee zu Mörderische Pläne? 
Die Idee, die meinem Roman zugrunde liegt, hat mich schon immer fasziniert. Mal etwas mehr, dann wieder weniger. Im Sommerurlaub 2010 hatte ich plötzlich diese Idee wieder in meinem Kopf, und ich dachte mir: was wäre wenn …? Dann habe ich begonnen, zu recherchieren und den Plot um meine Grundidee herum zu skizzieren. 

In welcher Umgebung schreiben Sie am liebsten? 
Ich kann eigentlich überall schreiben. Sei es auf der Terrasse, zuhause an meinem Schreibtisch oder im Wohnzimmer, oder im Urlaub. Doch aus praktischen Gründen (meine Kinder) schreibe ich meistens zuhause. 

Von der Idee bis zum fertigen Buch: Wie lange hat es gedauert Mörderische Pläne zu schreiben? 
Die erste Version hatte ich nach fünf Monaten, im Dezember 2010 beendet. Danach benötigte ich nochmal vier Monate zum Überarbeiten und Ausarbeiten der Charaktere. Anschließend konnte ich es zum Lektor schicken. 

Welche Figur aus Ihrem Buch ist Ihnen selbst am ähnlichsten und welche am sympathischsten? 
Die ermittelnde Kommissarin Katharina Bergen ist mir am ähnlichsten. Sie ist mir natürlich auch nicht unsympathisch. Besonders angetan hat es mir einer der Nebendarsteller, Rechtsmediziner Pohl. Und sehr sympathisch finde ich auch den Physiker Philipp Degen. 

Was ist das für ein Gefühl, das erste gedruckte Exemplar in den Händen zu halten? 
Wie Weihnachten und Geburtstag an einem Tag. 

Hatten Sie selbst Einfluss auf die Gestaltung des Covers? 
Ja. Der Verleger hat mir ein paar Coverideen zugesandt, von denen ich einige sofort ausschloss. In einem Gespräch zwischen Verleger, Lektor und mir haben wir uns auf das Cover geeinigt. 


Vielen herzlichen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.

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