Rezension: "Das Skript" von Arno Strobel

06 März 2012 | 0 Kommentare

Zum Buch

Das Skript von Arno Strobel - Fischer Tb - 382 Seiten - ISBN 978-3596191031 - Taschenbuch - 8,99 Euro 

Inhalt

Die Tochter des Herausgebers der Hamburger Allgemeinen Tageszeitung ist entführt worden. Kurz darauf bekommt eine Journalistin ein ominöses Paket. Der Inhalt ein mit Menschenhaut bespannter Rahmen, beschrieben mit einer Geschichte. Schnell hat die Polizei den Autor Christoph Jahn im Visier. In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf schreckliche Weise neu zu schreiben.Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der vor Jahren in Köln ebenfalls nach Vorlage einer seiner Romane gemordet haben soll, jedoch nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich nun zu wiederholen... 

Meine Meinung

Arno Strobel gehört nach seinen Büchern "Der Trakt" und "Das Wesen" bereits zu meinen Lieblingsautoren. Ich habe mich demnach riesig gefreut, als sein neustes Buch endlich auf den Markt kam und es nun auch gelesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. 

Das Ermittlerduo Stephan Erdmann und Andrea Matthiessen war mir Anfangs nicht sehr sympathisch. Zu groß die Spannungen zwischen den beiden. Der Autor schafft es aber, dafür plausible Gründe aufzuzeigen und die beiden zueinander zu führen, das man sich am Ende wünscht, es gäbe noch mehr Fälle mit den beiden.  In zwei verschiedenen Handlungssträngen wird der Leser durch die Geschichte geführt. Größtenteils aus der Sicht der Polizei und in kleinen Kapiteln auch immer wieder aus der Sicht des Opfers.  Der Kreis der Verdächtigen ist groß und keiner der in Frage kommenden wirkt wirklich unschuldig. Das macht die Suche nach dem Täter umso schwerer und am Schluss ist es Strobel gelungen mich zu überraschen. Damit hätte ich nicht gerechnet. Die Indizien sind alle schlüssig wurden jedoch so dezent in der Geschichte untergebracht, das man genau hinschauen muss um auf den Täter zu kommen. 

Fazit

Das Buch wartet mit einem kontinuierlich ansteigenden Spannungsbogen auf, der einen zum lesen zwingt und das Buch nur selten aus der Hand legen lässt. Flüssig und leicht lesbar geschrieben, mit authentischen Charakteren ist dieses Buch ein Muss.


5/5 Punkten

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