Rezension: "Leg dich nicht mit Mutti an" von Eva Völler

06 April 2012 | 1 Kommentar

DATEN

Leg dich nicht mit Mutti an von Eva Völler - Bastei Lübbe - 333 Seiten - ISBN 978-3404166480 - Taschenbuch - 8,99 Euro - Hier kaufen 

INHALT

Annabell Wingenfeld ist bald 45 und alleinerziehende Mutter von drei chaotischen Kindern, Teilzeitjournalistin, Hobbyautorin und hat einige Probleme. Beispielsweise ihr geliebtes, altes und auch sehr marodes Haus. Nach langem überlegen beschließt sie, einen Kredit in ihrer Hausbank zur Sanierung zu beantragen und gerät dabei mitten in einen Banküberfall. Im ganzen Tumult wird sie angeschossen, was später ihr Glück sein soll. Denn die Bank zeigt sich von ihrer besten Seite und genehmigt plötzlich den gewünschten Kredit. Doch der Stress fängt damit erst richtig an. Nicht nur, das unfähige Handwerker das Haus in Beschlag nehmen und Annabell mit einem ungedeckten Dach sitzen lassen, auch ihre Hippi-Mutter taucht plötzlich unangekündet auf und will Annabells Leben umkrempeln und den Haushalt schmeißen. Doch schon der erste Kochversuch endet im Desaster. Wäre das alles nicht schon genug, steht dann plötzlich auch noch ihre Schwiegermutter vor der Tür um zu zeigen, wie ein Haushalt richtig geführt wird.

MEINE MEINUNG

Wer hier ein literarisches Meisterwerk erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein. Es ist aber auch schon von Anfang an klar, dass dies hier ein typischer Unterhaltungsroman ist, der sich perfekt zwischendurch oder beispielsweise im Urlaub lesen lässt. Kurzweilige Unterhaltung die einen bestens unterhält und wie in diesem Fall auch noch ziemlich zum lachen bringt.

Wer andere Bücher von Eva Völler kennt, weiß das die Autorin es bestens versteht eine gut durchdachte Geschichte zu konstruieren, in der man sich selbst oft wiederfindet bzw. sich die Geschehnisse bestens vorstellen kann. Genau das ist auch hier der Fall.

Geschrieben ist das Buch in der Ich-Form aus Sicht von Annabell Wingenfeld, was ein flüssiges und leichtes lesen möglich macht. Hinzu kommen durchweg sympathische Charaktere, die alle auf ihre Weise etwas besonderes an sich haben. Besonders gut gefallen haben mir die etwas ausgeflippte Hippi-Mutter Lieselotte und auch der kleine Sohn Timo. Nach den ersten Seiten war dann auch schon der erste Lacher fällig und das hat sich so konsequent durch das Buch gezogen. Natürlich kommt am Ende auch noch eine kleine Liebesgeschichte. Aber seien wir mal ehrlich, bei dieser Art Buch ist das ja fast Pflicht.

FAZIT 

Ein locker, leichtes Leservergüngen für Zwischendurch, das bestens unterhält und mit vielen Lachern aufwarten kann. Für jeden zu empfehlen der typische Frauenromane liest oder mal wieder ein Buch braucht, ohne große Ansprüche zu haben.

4/5 Punkte





Mein herzlicher Dank gilt der Bastei Lübbe Lesejury für das zur Verfügung gestellte
Rezensionsexemplar.

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