Körper & Geist | 'Der Hund, die Krähe, das Om... und ich! Mein Yoga-Tagebuch' von Susanne Fröhlich

03 Oktober 2012 | 3 Kommentare

DATEN

Der Hund, die Krähe, das Om... und ich! von Susanne Fröhlich - Gräfe und Unzer - 160 Seiten - ISBN 978-3833824982 - Gebundene Ausgabe - 16,90 Euro - Hier kaufen

INHALT

Susanne Fröhlich, bekannt aus Funk und Fernsehen und aus den zahlreichen Moppel- und Diätbüchern, berichtet in diesem Werk von ihren Anfängen mit Yoga. Anfangs noch mit jeder Mengen Vorurteilen beladen, will sie sich hier selbst beweisen es hundert Tage durchzuhalten und jeden Tag Yoga zu praktizieren. Sie berichtet über den Kampf mit dem inneren Schweinehund und über ein neues Körpergefühl. Und das gewohnt locker und mit einer Prise Selbstironie. Das Buch zeigt aber auch, das Yoga für jede Kleidergröße etwas sein kann und macht Mut die innere Hemmschwelle zu überwinden.

MEINE MEINUNG

Mit Yoga hatte ich bisher nicht wirklich etwas zu tun, auch eines der zahlreichen Bücher von Frau Fröhlich habe ich bisher noch nicht gelesen. Und ich bin ehrlich, ich habe dieses Buch auf meinem Kindle gewählt, weil ich eines gesucht habe, das nicht allzu lang ist und das ich einschieben konnte.

Die Schreibweise von Frau Fröhlich ist witzig, amüsant und unterhält gut. Den Preis (ich habe das Buch bei einer Gratis-Aktion auf Amazon erstanden) finde ich allerdings nicht angemessen. Abgesehen von der geringen Seitenzahl ist das Buch mit zahlreichen Fotos und Illustrationen gespickt und mit sehr großem Zeilenabstand geschrieben um, so scheint es zumindest, Platz zu schinden. Verfasst ist es in Tagebuchform über die genannten hundert Tage und so berichtet sie in kurzen Abschnitten, was sie jeden Tag mit Yoga erlebt hat und wie die Fortschritte aussehen. Dazwischen findet man noch einige Zitate aus Wikipedia oder aus Zeitschriften. 

Wenn jemand ein Buch sucht in dem praktische Tipps oder sogar Positionen rund um Yoga gezeigt werden, dann ist er hier falsch. Es handelt sich dabei lediglich um eine Art Bericht wie man auch als Mensch mit Kleidergröße über 42 und scheinbar eher unsportlicher Verfassung Yoga machen und dabei Spaß haben kann. Ein Mutmacher für alle, die sich bisher nie getraut haben es einmal zu versuchen und ein Bericht, wie Yoga einen Menschen verändern kann.

Ich für meinen Teil wurde tatsächlich animiert das Programm von Frau Fröhlich einmal zu probieren, obwohl ich mit Yoga bisher nichts am Hut hatte. Ob es geklappt hat? Das verrate ich vielleicht ein andermal. Praktischerweise hat Frau Fröhlich die passende Yoga-DVD gleich mitproduziert, so fällt der Einstieg noch leichter.

FAZIT

Wer mit Yoga bisher nichts am Hut hatte und eine kleine Motivationshilfe sucht die Lust macht, das ganze zu probieren, sollte es einmal mit diesem Buch probieren. Für erfahrene Yogis ist dieses Buch eher nichts.

4/5 Punkte

Susanne Fröhlich - Yoga macht Fröhlich
DVD
Susannes Training besteht aus drei unterschiedlichen Übungsteilen und erleichtert Anfängern den Einstieg in die Yoga-Praxis. Andererseits wird es auch Fortgeschrittene überzeugen, weil die 20-Minuten-Sequenzen sehr abwechslungsreich sind und sich im Schwierigkeitsgrad steigern. Susanne ist begeistert vom Yoga-Training, was man ihr auch ansieht. Zudem hat Yoga beinahe unmerklich an ihrem Speck „geknabbert“ und ihre Figur verändert. Und wie ihr 13-jähriger Sohn bemerkt: Yoga hat sie noch fröhlicher gemacht. Quelle: Amazon

Kommentare:

  1. Ich hab das Buch auch gelesen, betreibe aber Yoga schon eine kleine Weile.

    Mir hat das Buch damals wirklich gefallen, weil man sich als Anfänger direkt wiederfindet.

    Trotz allem: schöne Rezension.

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    1. Danke für deine Meinung. :) Ich finde das Buch auch nicht schlecht und wäre auch beinahe bei 4 Punkten geblieben, habe mich dann aber auch wegen des Preises nochmal umentschieden. Für das finde ich es irgendwie zu teuer. Ich kann mir aber gut überlegen mir ihre DVD zu kaufen, weil diese doch auch sehr gut bewertet ist und sie mir mit ihren Berichten wirklich ein wenig Lust auf das Thema gemacht hat. :)

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  2. Ich hab das Buch noch auf meinem Reader. Ich hatte es mal angefangen, empfand den Schreibstil damals aber als etwas anstrengend.

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