[Montagsfrage] Wie gehst du beim Schreiben einer Rezension vor?

09 Februar 2013 | 2 Kommentare
"Die Montagsfrage" ist ein von paperthin ins Leben gerufene Projekt, bei dem jede Woche montags eine neue Frage veröffentlicht wird und von den Buchbloggern beantwortet werden kann. 

Wie gehst du vor, wenn du eine Rezension schreibst? Fängst du sofort an, nachdem du das Buch beendet hast? Machst du Notizen oder markierst wichtige Stellen? Schreibst du besonders gerne zu einer bestimmten Tageszeit, hast du »Schreibrituale«?
Wenn ich ein Printbuch lese, dann trage ich ganz gern ein kleines Notizbuch mit mir herum, in das ich wichtige Notizen, Zitate und Eindrücke notieren kann. Manchmal brauche ich das für die spätere Rezension. Wenn ich mit dem Kindle lese, dann hat man ja die Möglichkeit Textpassagen zu markieren und zu speichern. Grundsätzlich mach ich mir aber nicht schon vorher oder während des Lesens all zu viele Gedanken. Wichtig ist für mich, erstmal unbefangen an das Buch heran zu gehen und nicht schon gedanklich den Text der Rezension zu erstellen. Auf kurz oder lang würde mir das irgendwann wohl auch keinen Spaß mehr machen. 

Wenn ich die Rezension dann schreibe, versuch ich das immer sofort nach dem Buch zu machen. Denn wenn die Eindrücke frisch sind und ich nicht bereits in der Geschichte eines anderen Buches gefangen bin, fällt mir das Schreiben am leichtesten. Manchmal klappt das natürlich nicht, aber mehr als eine Woche warte ich nie um den Text zu verfassen. Wenn ich schreibe, dann tippe ich auch erstmal drauf los und schreibe was mir in den Sinn kommt. Später gehe ich dann alles nochmal durch und ordne das Geschriebene zu einem sinnvollen Text zusammen. Wenn ich den Text für gut befinde und soweit alles in Ordnung ist, wird die Rezension auch gleich veröffentlicht. Bestimmte Schreibzeiten habe ich übrigens nicht. Da ich tagsüber aber in der Arbeit bin, trifft es meist das Wochenende oder den Abend. Und wie ist das bei Euch?

Kommentare:

  1. Hallo Petzi,

    am besten gleich nach dem Ende beginnen, denn dann vergisst man keine positiven oder auch mal mögliche negativen Punkte.

    Ganz wichtig immer nett und freundlich sein/bleiben und mögliche postitiv/negativ Punkte auch richtig begründen..ein gefällt mir nicht und weiter kommt nichts. Das bringt anderen Leuten auch nicht wirklich was, denn keiner weiß was nicht so gepasst hat....

    Vielleicht fällt anderen Leuten noch andere Punkte ein.

    Schönen Sonntag und LG..starone...

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  2. Hallo liebe Petzi,

    ein schöner Post. Ich finde es toll, dass wir so ein bisschen mehr von dir und deinen Schreibgewohnheiten erfahren konnten. Jeder schreibt/rezensiert anders, das ist total interessant.
    Vielen Dank für den schönen Einblick.

    Liebe Sonntagsstöbergrüße
    Anka

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