Rezension: "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes

25 April 2013 | 6 Kommentare
DATEN
Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes - Rowohlt Verlag - 512 Seiten - ISBN 978-3-499-26703-1- Paperback - 14,99 Euro - Hier kaufen

INHALT
Louisa Clark hat einen schrägen Modegeschmack, den die wenigsten mit ihr teilen. Sie arbeitet in einem kleinen Café und liebt ihren Job. Ihren Freund Patrick dagegen liebt sie eigentlich nicht. Dass sie schon bald ihren Job verlieren wird, weiß sie nicht. Danach fällt sie erst mal in ein tiefes Loch. Was soll sie denn sonst machen, wenn nicht im Café bedienen? Will Traynor dagegen muss damit leben, dass sein Leben nie wieder wie vor dem Unfall sein wird. Er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will und doch muss. Bald schon wird Will Lou begegnen. Eine Frau und ein Mann die sich treffen. Eine Liebesgeschichte die anders ist als andere. Die Liebesgeschichte von Will und Lou.
MEINE MEINUNG
Beworben wird dieses Buch als hinreißende Liebesgeschichte bei der man unbedingt auch Taschentücher bereit legen sollte. Dem kann ich nach dem lesen nun vollkommen zustimmen. 

Wer hier zuerst an "Ziemlich beste Freunde" erinnert wird, mag gar nicht so falsch liegen. Aber schon sehr schnell distanzieren sich beide Geschichten voneinander und "Ein ganzes halbes Jahr" entwickelt sich in eine ganz andere Richtung. 

Man lernt zwei völlig verschiedene Charaktere kennen, die auf dem ersten Blick nicht zueinander passen mögen bzw. die sich wohl unter anderen Umständen nicht begegnet wären. Will, der durch einen tragischen Unfall an den Rollstuhl gefesselt wurde und vom Kopf abwärts gelähmt ist, will sich mit seiner Situation nicht arrangieren. Es fällt ihm schwer sein Leben zu leben und sein auserwähltes Schicksal anzunehmen. Louisa wird als seine Pflegerin eingestellt, nachdem sie selbst ihren Job im Café verloren hat. Sie soll für Will sorgen und sich um ihn kümmern. 

Bald schon verstehen sich die beiden besser, können am Ende sogar voneinander lernen. Louisa zeigt Will, dass das Leben auch im Rollstuhl lebenswert sein kann. Will zeigt Louisa, welche Dinge sie in ihrem Leben unbedingt noch erleben muss. Die Frage ist nur, ob die beiden ihr Glück finden werden?

Sprachlich verzaubert Jojo Moyes den Leser auf ganz besondere Weise. Die Seiten fliegen nur so dahin und von Beginn an ist man in Will und Louisas Geschichte gefangen. Die Autorin zeichnet für mich als Außenstehende die wenig mit Behinderung zu tun hat, ein sehr klares und genaues Bild. Man kann sich in Will gut hineinversetzen, seine Resignation und seine Wut auf seinen Körper spüren. Oft habe ich mich gefragt, wie ich mich wohl fühlen würde, wenn es mir so ginge. Charakterlich ist Will eher pessimistisch, bei diesem Krankheitsbild aber nicht verwunderlich. Louisa kitzelt etwas Lebensfreude aus ihm heraus, behandelt ihn endlich nicht mehr wie einen Schwerkranken der nicht selbst entscheiden kann. So schafft sie es, Will Stück für Stück immer mehr zu begeistern.

Louisa ist anfangs vielleicht ein wenig tollpatschig, jedoch auch von Anfang an liebenswert und sympathisch. Man fühlt die ganze Zeit mit ihr mit, frägt sich warum sie an ihrem Freund Patrick festhält, der doch offensichtlich nicht der Mann ist, der wirklich zu ihr passt. Neben Louisa passen aber auch die anderen Protagonisten ins Bild, wie beispielsweise Louisas Schwester Treen oder Wills Eltern. 

Diese Geschichte besticht durch einen gut durchdachten Plot, viel Gefühl. einen wunderschönen Erzählstil, sowie tolle, lebhafte und sympathische Charaktere.
FAZIT
Die allgemeinen Stimmen zum Buch lügen nicht. Mit diesem Werk hat man ein Stück ganz besondere Geschichte in den Händen, die man von der ersten Seite an verschlingen wird und die wirklich zu Tränen rührt. Unbedingt lesen!

5/5 Punkte

Kommentare:

  1. Ich habe es mir gestern nun auch geholt und deine Rezi sagt mir, dass dies kein Fehler war.
    Bin schon richtig gespannt drauf und werde heute wohl auch mit dem Lesen beginnen.

    LG
    Iris

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  2. Ich bin schon seit längerem Unschlüssig ob ich das Buch nehmen soll oder nicht. Jetzt werde ich es wohl auch lesen, ich finde es klingt wirklich schön!

    LG Ines

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  3. Ich habe das Buch heute zuende gelesen, in der Uni-Bibliothek.
    Es ist das wundervollste Buch das ich gelesen habe, wie es geschrieben ist, die Wortwahl, die Geschichte.
    Das Buch hat mich über viele Dinge nachdenken lassen, und hat auch mich zum weinen gebracht, sodass ich als ich fertig war aufs Klo gerannt bin und mich dort versteckt hab, um meinen Emotionen freien Lauf zu lassen.
    Ich kann das Buch nur jedem empfehlen!

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  4. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen! WUNDERSCHÖN! <3

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    Einen schönen Tag noch.
    Mit freundlichen Grüßen,
    CEO.

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