Rezension: "Hoffnung ist ein weites Feld" von Kai Blum

03 Januar 2014 | 1 Kommentar

INFO

Hoffnung ist ein weites Feld von Kai Blum - Booquel - 176 Seiten - ISBN 978-3943176599 - Taschenbuch - 7,95 Euro - Bei glatteis kaufen

INHALT

Im Sommer 1881 wandern Marie und Hans Sievers in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Amerika aus. Sie gehören zu den vielen deutschen Auswanderern, die von der US-Regierung kostenloses Ackerland in Nord-Dakota erhalten. Doch der Anfang in Amerika ist schwerer, als von den beiden zuvor gedacht. Das Ackerland ist nicht leicht zu bewirtschaften und wird von Feuer oder einer Heuschreckenplage heimgesucht. Auch das Wetter ist unberechenbar. Einige andere Siedler schrecken zudem vor nichts zurück, um ihre Ziele zu erreichen oder alte Rechnungen zu begleichen. „Hoffnung ist ein weites Feld“ ist der erste Teil einer Reihe von Auswanderer-Krimis, die das Leben der Familie Sievers von den 1880er Jahren bis ans Ende des Zweiten Weltkriegs erzählen. 

MEINE MEINUNG

Gleich einmal vorneweg. Dieses Taschenbuch wird mit einem Code geliefert, das einen kostenlosen Download des E-Books möglich macht. Für E-Reader-Besitzer eine ganz tolle Sache.


Ich bin persönlich kein Fan von Reihen, weil die Bücher in der Geschichte immer abrupt enden und den Leser mit vielen Fragen zurück lassen. In Anbetracht des geringen Seitenumfangs hätte ich deswegen ein Buch, welches die komplette Geschichte erzählt, besser gefunden. Allerdings wusste ich von Beginn an, dass es sich hier um eine Reihe handelt. Diesen Aspekt werde ich deswegen nicht als Minuspunkt zählen.

Anfangs erinnert die Geschichte eher an einen Historischen Roman, als einen Krimi. Die Bezeichnung Historischer Krimi wäre daher angebracht. Da ich beide Genres gerne mag, hat mir dieses Buch auch sehr zugesagt, auch wenn mir der Krimiteil in diesem Buch noch ein wenig gefehlt hat. Der kommt aber vielleicht im nächsten Teil mehr zu Zug.

Die einzlenen Charaktere waren durchweg sympathisch und glaubhaft dargestellt und nahmen gedanklich schnell Form an. Die Seiten fliegen nur so dahin, da die Geschichte flüssung und einfach geschrieben ist. Man hat zu keiner Zeit Probleme ihr zu folgen. 

FAZIT

"Hoffnung ist ein weites Feld" ist ein Buch mit Potenzial, welches in einem Rutsch gelesen ist. Kleiner Minuspunkt ist der fehlende Krimianteil. Für meinen Geschmack war das zu wenig. Fans von Historischen Romanen werden allerdings bestimmt auch ihre Freude daran haben.

4/5 Punkten

"Man erntet, was man sät" ist Teil 2 der Reihe, der im Januar 2014 erscheint. 

Nord-Dakota,1883. Die Aufnahme des Dakota-Gebietes in die Vereinigten Staaten zeichnet sich ab und zur Geldgier in den jungen Präriestädten gesellt sich das Streben nach politischer Macht. Vor diesem Hintergrund sieht sich Sheriff Jack Hunhoff mit einem Doppelmord konfrontiert. Verdächtige gibt es viele, konkrete Anhaltspunkte jedoch keine. Nur eines weiß der Sheriff, der sich in Kürze selbst zur Wahl stellen muss, mit Sicherheit: Sollte er diesen Fall nicht umgehend aufklären, stehen sowohl seine berufliche Existenz als auch sein persönliches Glück auf dem Spiel. Mit "Man erntet, was man sät" setzt Kai Blum seine Reihe von Auswanderer-Krimis fort, die die mecklenburgische Familie Sievers und deren Verwandte, Freunde und Nachbarn von den 1880er-Jahren bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs begleiten.

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für die nette Rezension! Ich habe mich sehr darüber gefreut. Du vermutest übrigens ganz richtig: der zweite Teil ist durch und durch ein Krimi. :-)
    Liebe Grüße aus Michigan,
    Kai

    AntwortenLöschen