Montagsfrage: Hattet ihr schon mal eine Leseflaute?

23 Juni 2014 | 7 Kommentare
Die Montagsfrage gibt es immer montags bei Nina von Libromanie. Jeder der zur gestellten Frage etwas beitragen kann, hat die Chance dies eine Woche lang zu tun.


Eine? Mehrere trifft es wohl ganz gut. Auch vor dem Blog gab es Zeiten, in denen ich einfach weniger oder auch mal nicht gelesen habe. Jetzt mit dem Blog fallen diese Zeiten für mich aber stärker ins Gewicht. Besonders schwer fällt es mir, wenn ich ein grandioses Buch gelesen habe. Danach eines zu finden, welches mich genauso begeistern kann, ist nicht immer leicht. Manchmal fange ich dann auch mehrere Bücher gleichzeitig an und hänge überall fest. Hat mich eine Leseflaute vor einem Jahr aber noch extrem gestört, bin ich mittlerweile gelassener. Einfach mal etwas komplett anderes lesen oder abwarten und am Ende läuft alles wieder von allein.

Wie ist das bei euch? Kommen Leseflauten öfter als euch lieb ist oder kennt ihr das eigentlich nicht?

Kommentare:

  1. So eine Leseflaute sollte einen wirklich nicht fertig machen, schließlich muss man ja kein "Soll" erfüllen. Und manchmal sind andere Dinge auch einfach wichtiger, es ist nur immer schade um die verlorene Lesezeit. Aber die Geschichten laufen einem ja auch nicht weg, es werden nur immer mehr! ;D

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    1. Da hast du wohl recht. Fertig machen lass ich mich davon nicht, aber wenn ich halt weiß, wie viele tolle Bücher ich im Regal habe, dann werd ich schon ganz traurig, wenn ich auf so gar keines Lust hab. :-)

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  2. Ich hatte während meines Studiums quasi jahrelang eine Leseflaute... Ich musste viel Fachliteratur lesen, und darunter hat das Lesen aus Spaß und Genuss total gelitten. Ich glaube, ich habe so gut wie nie außerhalb der Uni freiwillig zu einem Buch gegriffen, obwohl ich immer eine Leseratte war. Nach dem Studium hat sich das dann wieder geändert. Ab und zu lese ich auch eher weniger, oder ich hab einfach keine rechte Lust auf ein Buch, das ich rezensieren muss. Dann ist das natürlich doof, andererseits ist das immer noch ein freiwilliger Spaß, der nicht zum Zwang ausarten sollte. Wenn ich mir so manche Blogs angucke, wo die Leute wirklich von früh bis spät jeden Tag am Lesen sind, dann wäre das auch nichts für mich. Bücher sind mir unheimlich wichtig und ich führe meinen Blog sehr gerne, aber es gibt auch noch andere Dinge im Leben, für die ich dann auch gerne mal meine Nase aus einem Buch hervorstecke.

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    1. P.S.: Ich hab auch noch nie bei Challenges mitgemacht. Das klingt so nach Wettbewerb und Arbeit. ;-)

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    2. Hallo Bianca,

      ich geb dir da absolut recht. Zwang ist mein Blog für mich auch in keiner Weise. Ich lese sehr wenige Rezensionsexemplare und ich mache zwar bei Challenges mit, gewinne aber nie eine, weil es für mich nicht wichtig ist. Habe ich nämlich keine Lust ein bestimmtes Buch zu lesen, dann tu ich es nicht. Genau dieser Zwang macht ja auch ganz oft Leseflauten aus. Man sollte es einfach ganz locker sehen und dann klappt es wohl von ganz allein. :)

      Liebe Grüße
      Petzi

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  3. Ich glaub, vor dem Bloggen sind mir meine Flauten nie so aufgefallen. Da reflektiert man das ja auch nicht so, weil man keine Rezensionen schreiben "muss". :-)

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  4. Besonders schwierig wird es nach einem sehr guten Buch, dass mich sehr gefesselt hat und eventuell noch nachbrennt, dann wird es problematisch sich mit der Geschichte eines neuen Romans oder mit dem Thema eines Sachbuchs auseinander zu setzten. Es kann dann gelegentlich passieren, dass zwei oder drei Tage vergehen müssen, bis ich in der Lage bin, mich auf ein neues Buch einzulassen.

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