Themenwoche: Eine Woche für guten Schlaf, entspannten Umgang mit der Zeit und Achtsamkeit - Ein Fazit

13 Juni 2015 | 5 Kommentare
Eine Woche ist nun vorbei und damit auch meine aktuelle Themenwoche beendet. Es interessiert mich jetzt natürlich sehr, ob sie euch gefallen hat und ihr den ein oder anderen (Buch)-tipp für euch mitnehmen konntet? Falls ja, wird nämlich bald die nächste Themenwoche geplant.

Was gab es zu lesen?












Zur Rezension bitte Klick aufs Cover 

Was habe ich gelernt?

Ich selbst habe die Themenwoche zum Anlass genommen und mich sehr kritisch mit meinem eigenen Schlafrhythmus auseinandergesetzt. Meine Arbeitszeiten sind eindeutig die Falschen, denn für meinen Chronotyp "Eule" ist aufstehen in den frühsten Morgenstunden einfach nicht gemacht. Abends bin ich dagegen in der Regel fit und auch am kreativsten und produktivsten. Wenn man dann aber drei oder vier Nächte nacheinander nur sechs Stunden schläft, dann ist der Schlafmangel irgendwann so groß, dass man ihn spätestens Ende der Woche wieder nachholen muss. Bedingt dadurch, dass ich immer schon um 6:30 Uhr das Haus verlasse und die meiste Zeit der Woche erst um 19 Uhr wieder daheim ankomme, spare ich beim Schlaf sowieso immer, damit ich meine zahlreichen Freizeitaktivitäten noch irgendwie unterbekomme. Schlafprobleme habe ich aber glücklicherweise nicht. Die Nacht von Sonntag auf Montag ist mein einziges Laster, denn da lieg ich doch manchmal länger wach und kann einfach nicht schlafen. Geht es euch auch so? Eine Lösung dazu wird übrigens in keinem der Bücher beschrieben. 

Grundsätzlich wurden aber durch die Lektüre viele interessante Denkansätze geschaffen. Wusstet ihr zum Beispiel, dass nach der Umstellung auf die Sommerzeit statistisch gesehen die Anzahl der Herzinfarkte ansteigt? Wieder ein Argument mehr, mit dieser Umstellung endlich aufzuhören. Auch bei mir macht sich die fehlende Stunde in den ersten Wochen nämlich sehr bemerkbar. Sehr interessant war es auch zu lesen, wie die einzelnen Phasen des Schlafs ablaufen, wann wir träumen und wie sich unser Körper im Schlaf verhält.

Aber auch die Dinge bewusster wahrzunehmen und achtsamer zu sein, hat mir tatsächlich viel gebracht. Auch wenn ich jetzt nicht täglich meditiere (dafür bin ich einfach nicht der Typ), helfen manchmal auch schon kleine Veränderungen. Diesbezüglich werde ich auch sicher weiter daran festhalten und u.a. meine Schokolade und die kleinen Dinge jetzt mehr genießen und versuchen sie auch bewusster wahrzunehmen.

Wie könnt ihr denn eigentlich besonders gut entspannen und abschalten? Wie am besten schlafen? Mit speziellem Kissen? In kühlen oder warmen Räumen? Wacht ihr bei jedem Geräusch auf oder seid ihr eher unempfindlich und würdet ihr euch als die klassischen Frühaufsteher oder Langschläfer sehen oder doch eher ein Mittelding aus beidem?

Kommentare:

  1. Liebe Petzi,

    vielen Dank für diese interessante Themenwoche. Auch wenn ich erst am Ende der Woche dazu kam mich in deine Artikel zu vertiefen hat mir diese Themenwoche sehr gut gefallen und ich bewundere dich für diese tolle Idee und die Arbeitszeit, welche du investiert hast um uns solche tollen Sachen zu zeigen.
    Ich bin gerne an einer neuen Themenwoche interessiert und habe auch hier aus dieser Woche einige gute Ideen mit genommen und natürlich auch einige Bücher entdeckt, die mich interessieren würden.
    Das mit dem Abschalten und entspannen habe ich noch nicht so gut drauf, sagt auch immer wieder meine Physiotherapeutin. Viel zu angespannt. Ich muss entspannter und gelassener werden. Was mir bestimmt auch eine Menge Kopfschmerzen ersparen würde. Bisher habe ich noch nicht den ganz optimalen Weg dazu gefunden, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf ihn doch noch zu finden.

    Nochmals tolle Themenwoche, hat mir wirklich sehr gut gefallen.

    Liebe Grüße
    Corinna

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  2. Ich zelebriere das Zu-bett-gehen ein bisschen. Ich mache mich bewusst Bett fertig, ganz in ruhe und lege mich dann schlafen. In meinem Schlafzimmer gibt es dann nichts mehr: kein Buch und keine Musi, kein Fernseher, nichts. Das tut mir unheimlich gut und mein Bett ist so meine Erholungsoase. Wenn ich mich ins Bett lege, entspanne ich quasi sofort. Und ich habe mir auch angewöhnt, dann schlafen zu gehen, wenn ich müde bin. Egal, welche Uhrzeit das ist. Mein Schlaf ist mir wirklich heilig. Da werde ich gesund, komme seelisch und körperlich zur Ruhe.

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  3. Ein toller Blog! Folge dir sehr gerne :)
    Viele liebe Grüße
    http://buecherfunke.blogspot.de/

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  4. Huhu! Ich konnte jetzt erst die Beiträge zu deiner Themenwoche lesen - sehr interessant. Das Thema Schlaf wird denke ich zu wenig beachtet. Wie du bin ich erst am Nachmittag richtig aktiv und arbite am besten zwischen 15 und 22 Uhr. Leider lässt es die Gesellschaft in den wenigsten Fällen zu, dass wir so arbeiten und schlafen können, wie es für uns am besten wäre. Wenn ich mir vorstelle, dass du jeden Tag dermaßen früh raus musst... und vielleicht auch noch mit blöden Sprüchen klarkommen musst, wenn du noch nicht ganz wach bist. Ich kenne so was jedenfalls. Ein bisschen mehr Bewusstsein für das Thema tut auf jeden Fall gut.

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  5. Huhu liebe Petzi,
    ich fand deine Themenwoche super. Die meisten Leute beschäftigen sich irgendwie nie so ganz bewusst mit ihrem Schlaf. Ich steck momentan in den Vorbereitungen zu meinem Examen und hab daher wenig feste Termine in der Woche. Das verleitet jeden Tag dazu, bis in die Puppen im Bett zu liegen. Da ich auch eine passionierte Langschläferin bin, muss ich mich morgens wirklich zwingen, aufzustehen.

    Gott sei Dank habe ich, wie du, kaum Probleme mit dem Schlafen. Wenn ich schlafe, dann so fest, dass man mir das Bett unter dem Hinter klauen könnte, ohne dass ich es mitbekommen würde. Ich glaube, das würde mir schwer zum Schaffen machen, wenn ich wirklich Schlafprobleme hätte. Da wäre ich glaub nicht zum Ausstehen :D

    Viele liebe Grüße und nochmals großes Lob für deine gelungene Themenwoche
    Nelly von Nellys Leseecke

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