Rezension: "Freunde fürs Lieben" von Felicitas Pommerening

15 August 2015 | 2 Kommentare
Schon seit der Grundschule sind Marie und Fin beste Freunde. Marie kann sich bei Fin ausheulen, wenn wieder mal eine Beziehung missglückt ist und Fin kann bei Marie einfach er selbst sein und braucht sich fürs nichts rechtfertigen. Sie könnten sich nie ineinander verlieben und das macht die Freundschaft so perfekt. Doch Fin macht bald einen unglaublichen Vorschlag. Er will sein Single-Leben nicht aufgeben und hätte gerne ein Kind. Am liebsten mit Marie. Sie kann es zuerst gar nicht glauben und muss dann doch darüber nachdenken. Könnte diese ungewöhnliche Idee vielleicht doch funktionieren?

Mit ganz viel Liebe

Ich habe noch nie ein Buch von Felicitas Pommerening gelesen und weil Liebe und etwas fürs Herz auch manchmal einfach dazugehören, sehr auf diese Geschichte gefreut. 

Man muss schon sagen, dass ich das Buch für vorhersehbar gehalten habe. Das lege ich aber auch überhaupt nicht negativ aus, denn Bücher aus diesem Genre sind das ja meistens. Vielmehr hab ich mich gefreut, die beiden Protagonisten auf diesem Weg ans Ziel zu begleiten, und war gespannt, was in der Zeit denn alles so passieren wird. 

Gleich zu Beginn hatte ich noch ein paar Startschwierigkeiten und war nicht sofort von der Geschichte gefesselt. Relativ bald hat es die Autorin aber dann geschafft, mich von Marie und Fin zu überzeugen. Dass die beiden perfekt zusammenpassen weiß eigentlich mittlerweile auch schon jeder, nur die beiden selbst sehen das immer wieder anders. So gibt es auf dem Weg dorthin allerlei Missverständnisse und Verwicklungen und dennoch ein tolles Happy End.

"Freunde fürs Lieben" kann mit einer Fülle toller Charaktere aufwarten und hat mich allein dadurch begeistert. Es ist, als würde man die Geschichte von guten Freunden lesen und mit manchen Personen, hätte ich mich auch tatsächlich gerne getroffen. Dass das Buch dann überwiegend auch noch in München spielt, war ein weiterer toller Zusatzpunkt, weil ich mich dort einfach selbst auskenne und es sehr gerne mag, wenn bekannte Orte in Büchern zu entdecken sind. 

Der Schreibstil der Autorin ist, wie in diesem Genre häufig, ziemlich locker und wenig fordernd. Damit eben auch die perfekte Geschichte für zwischendurch, wenn man wenig mitdenken möchte und sich einfach nur gut unterhalten lassen will. Die Grundidee der Geschichte fand ich äußerst spannend, weil mir dieses Thema so noch in keinem Buch untergekommen ist. Allerdings ist diese Kindersache auch nicht wirklich Mittelpunkt der Handlung. Dieses Thema bringt nur ein weiteres ins Rollen und treibt die Handlung sozusagen voran. 

Fazit

Wenn man sich in eine Welt voller sympathischer Charaktere entführen lassen will, Marie und Fin auf ihrem Weg begleiten möchte und eine gut geschriebene Geschichte zum Abschalten sucht, dann sollte man tatsächlich dieses Buch lesen. Auch wenn man vielleicht schon weiß, wie es enden wird, ist der Weg dorthin einer voller Höhen und Tiefen, voller toller Momente und toller Menschen und damit absolut lesenswert. 

5/5 Punkten

Freunde fürs Lieben von Felicitas Pommerening - Berlin Verlag - 368 Seiten - ISBN 978-3-8333-0998-4 - Taschenbuch - 9,99 Euro

Kommentare:

  1. Hallo :)

    Ui, jetzt hast du mich neugierig gemacht! Die Geschichte hört sich sehr interessant an und wenn sie überwiegend in München spielt, ist das sowieso ein riesiges Plus!

    Danke für die tolle Rezension :)

    Liebe Grüße
    Lisa

    https://daskneipenkind.wordpress.com/

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  2. Huhu Petzi,

    finde es bei diesem Genre auch nicht schlimm, dass man das Ende schon vorhersehen kann, da es meist das Gleiche ist ;-) eine schöne Rezi!

    Liebe Grüße,
    Tanja

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