A wie Arbeit - Das Blogger-Alphabet von neontrauma

11 Januar 2016 | 6 Kommentare
Ich liebe die sozialen Netzwerke. Gäbe es die nicht, dann würden mir täglich viele lesenswerte und interessante Postings und Dinge durch die Lappen gehen. So auch hier. Diese Aktion habe ich zufällig auf Facebook entdeckt und für gut befunden. Man muss als Buchblogger ja nicht nur von Büchern schreiben. Denke ich zumindest. Ich habe kurzzeitig überlegt, ob ich überhaupt mitmachen soll, denn ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich zu allen Themen etwas zu schreiben habe. Aber einen Versuch ist es wert und manche Buchstaben kann man ja auch auslassen. Ich versuch es also einfach mal.

Erster Buchstabe im Alphabet ist das A und Anne von Neontrauma verbindet dieses A mit Arbeit bzw. Ausbildung. Ich habe versucht, mich an den Fragen zu orientieren, und dennoch meinen eigenen Beitrag zu verfassen. Was fällt mir zum Thema Arbeit im Bezug auf Bloggen also ein?

A wie Arbeit
Leider bin ich nicht in der glücklichen Lage mit dem Bloggen meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich muss volle vierzig Stunden in der Woche arbeiten und habe daher nur begrenzt Zeit für diesen Blog. Diesen Blog, der aus einer Leidenschaft heraus entstanden ist und der auch immer noch voller Leidenschaft geführt wird. Ich verdiene (bisher) nichts damit und investiere dennoch mindestens an die zehn Stunden in der Woche, um andere Menschen von Büchern zu begeistern und sie bestenfalls zum Kauf zu animieren. Ich mache es gerne und ich liebe es, aber ich würde es dennoch auch als Arbeit bezeichnen. Gute Beiträge schreiben sich nämlich nicht in wenigen Minuten, ansprechende Fotos schießen sich nicht von alleine und auch hinter den Kulissen gibt es immer Arbeit, die man nicht außer Acht lassen sollte. Der feine Unterschied liegt einfach darin, dass dies keine Arbeit ist, die ich machen muss, sondern eine die ich machen will. Und Bloggen will ich mit ganzem Herzen und ich hoffe, dass man das auch immer merkt. Übrigens finde ich auch, dass sich Bloggen für das Leben 1.0 ebenso lohnt. Bloggen schenkt Kreativität, übt das Schreiben und die Ausdrucksweise und ist auch in ganz vielen anderen Ebenen für jeden normalen Brotberuf eine gute Grundlage. Auch wenn ich beruflich in einer komplett anderen Branche tätig bin, keinen Firmenblog führen muss und keine Social Media Arbeit leisten kann hat das Bloggen mich in meiner persönlichen Entwicklung sehr beeinflusst und war sicherlich für viele Dinge förderlich.

Worum geht es da eigentlich?
52 Wochen – 26 Buchstaben – 26 Themen. Alle 14 Tage steht ein neues Stichwort im Raum, von „A wie Arbeit / Ausbildung“ bis hin zu „Z wie Zeit“. Jedes Thema ist dabei mit dem Bloggen verknüpft – beispielsweise, inwiefern das Bloggen deinen Job beeinflusst und umgekehrt oder wie viel Zeit du in deinen Blog investierst. Du bist herzlich eingeladen, mit einem Beitrag zum jeweiligen Thema an diesem Projekt teilzunehmen. Nähere Infos auf Neontrauma.de

Und wer ist sonst noch dabei? 
Auch andere Buchblogger haben sich dem Projekt angeschlossen. Was haben die zu sagen? Klickt vorbei bei Philip von Book Walk, Melissa von Die Eulenpost und bald auch bei Alexandra von The Read Pack.

Und was meint ihr? Was fällt euch spontan zum Thema Arbeit/Ausbildung und Bloggen ein? Ihr könnt übrigens selber noch jederzeit in das Blogger-Alphabet einsteigen. Eure Meinung interessiert mich.

Kommentare:

  1. Liebe Petzi,

    Bei dir merkt man überall, dass du deinen Blog mit absoluter Liebe betreibst, denn du sprühst geradezu von Buchliebe. Ich bewundere dich und deine kreativen Ideen und komme mir manchmal daneben ziemlich klein vor ;-)
    Die Aktion finde ich super und ich bin schon gespannt was da noch so alles von dir zu lesen sein wird.
    Ein schön geschriebener Artikel, manchmal vergisst man als Leser, dass Bloggen eben auch Arbeit ist.

    Liebe Grüße
    Corinna

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  2. Huhu,
    danke dir für die Erinnerung. Ich wollte meinen Beitrag schon lange mal fertig schreiben dazu.
    Ich mache mir gleich mal einen Post-It an den Monitor. :D

    Ganz liebe Grüße
    Steffi

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  3. Hallöchen liebe Petzi,
    ich habe das Bloggeralphabet schon mal auf Twitter wahrgenommen, aber irgendwie mich dann doch nicht näher damit befasst. Jetzt finde ich es aber doch ziemlich interessant und überlege miteinzusteigen. Eigentlich eine ziemlich schöne Sache auch mal selber darüber nachzudenken, was man für seinen Blog auch alles leistet. Und wie man selbst das alles wahrnimmt. Ich schaue mal ob ich diese Woche noch einen Beitrag dazu hinbekomme, wenn ja, dann mache ich mit. :D

    Übrigens finde ich schon, dass man bei dir merkt, dass du mit Freunde und Herzenslust bloggst. Deine Beiträge sind immer von hoher Qualität und wirken gut durchdacht. Nicht nur vom Inhalt, sondern auch vom äußerlichen her. Seis der Aufbau oder die Bilder. Ich finde das fast genauso wichtig wie den Inhalt und es macht ebenso viel Arbeit.
    Mach weiter so, solange du Spaß daran hast! :)

    Liebst, Lotta

    Liebst, Lotta

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  4. Hallo Petzi,

    ein schöner Einstieg in das Thema! Ja Bloggen heißt Arbeit und zwar Arbeit zusätzlich zum eigentlichen Beruf. Das geht nur mit Leidenschaft - und dass Du die mitbringst, merkt man Deinen Beiträgen an. Immer. Ich jedenfalls lese sie SEHR gerne, auch wenn ich nicht immer kommentiere, da ich ganz gerne meine Mittagspause dazu nutze.

    Also bitte weitermachen so ;-) Es ist schon zu wissen und es herauszulesen, dass Du Spaß am Bloggen hast.

    Lieben Gruß,
    Kati

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  5. Huhu, ein wunderschöner Einstieg in die Aktion. Ich hab meinen Beitrag auch schon vorgelpant für Samstag :). Man merkt bei dir wirklich sehr, wie viel Herzblut und Leidenschaft in deinem Blog steckt, da kannst du einem so richtigen mit anstecken. Bin immer wieder gerne hier und genau, bei mir klingt es ähnlich mit neben den 40 Stunden noch viel Arbeit, die in den Blog fließt, aber Arbeit, die man eben sehr sehr gerne macht und mit viel Spaß :). glg Franzi

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  6. Huhu liebe Petzi,
    durch deinen Post bin ich erst auf das Blogger-Alphabet aufmerksam geworden. Daraufhin hab ich mir die Liste mal angeschaut und festgestellt, dass da doch recht kniffige Themen dabei sein werden.

    Ich kann Lotta nur zustimmen: man merkt deinem Blog in jedem Post und auf jeder Seite deine Liebe zur Sache an. Und jeder Blogger kann nachvollziehen, welche Arbeit das ist, doch bei dir macht alles den Anschein, als würde es dir locker von der Hand gehen und es wirkt niemals gezwungen.

    Ich freu mich schon auf deinen nächsten Posts zu dem Thema. Es ist schön, ein wenig Einblick in die "Hintergründe" zu erhaschen.

    Alles Liebe, Nelly

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