Bin ich wirklich übersättigt von Büchern? Oder muss ich nur meinen Blickwinkel ändern?

24 September 2017 | 20 Kommentare

Direkt neben meiner Arbeit befindet sich ein Buchladen und das ist Segen und Fluch zugleich. Selbstverständlich gehe ich dort häufiger hin und in der Regel auch mit einer eindeutigen Absicht. Eigentlich bin ich kein gezielter Käufer, denn an der Buchhandlung finde ich genau das ja so besonders. Sich treiben lassen, Bücher entdecken und ganz spontan entscheiden, welches nun mit darf. Eigentlich.

Früher war alles anders. Jetzt komme ich mit diesem klischeebehafteten Spruch daher, aber es ist in diesem Fall leider wirklich so. Früher ging ich in den Buchladen, stöberte, entdeckte, las Klappentexte und was mir gefiel, das kam mit. Heute ist das anders. Ich bin wohl mittlerweile ein extrem kritischer Leser. Sicherlich hängt das auch mit dem Blog zusammen, denn früher hatte ich diese zahlreichen Neuerscheinungen gar nicht auf dem Schirm. Viele Bücher hätte ich gar nicht gekannt. Ich kannte das, was in der Buchhandlung lag und das genügte. 

Zweimal war ich jetzt in der Buchhandlung und hatte keine klaren Kaufabsichten. Ich wollte wieder einmal etwas entdecken. Ich ging durch die Regale, las Klappentexte, nahm Bücher zur Hand. Und dann fing es an. Hat zu diesem Buch nicht Blogger x letztens einen Verriss geschrieben? Ist das wirklich gut? Moment, ich muss erst mal nach Rezensionen googeln! Und dieser Klappentext - kommt mir der nicht bekannt vor? Habe ich so was nicht schon gelesen? 

Überfordert von den Möglichkeiten

Letzten Endes verließ ich die Buchhandlung ohne ein Buch. Ich war unsicher und ich wusste nicht, wonach ich eigentlich genau suchte. Ich hatte keine Ideen, ich war überfordert von den Möglichkeiten, überladen von Informationen. Was war hier gerade passiert? 

Bin ich nun ein extrem kritischer Leser geworden? Eigentlich will ich ja genau das nicht. Ich will nicht nur diese Bücher kaufen, die jeder gerade liest, die überall erscheinen, die jeder kennt. Ich möchte Schätze entdecken, Autoren, die fast keiner kennt, aber jeder kennen sollte. Ich möchte Neues finden, über den Tellerrand blicken. Nur leider sind auch im Buchhandel oft nur die Bücher vertreten, die ich ständig überall sehe, die für mich scheinbar gar nicht mehr neu und besonders sind. Ist es am Ende der Fluch eines Bloggers?


Offen sein - ohne Vorurteile

Wahrscheinlich macht man sich die Probleme aber auch selbst. Man sollte seinen Kopf viel öfter mal ausschalten, das Buch anlesen und auf seine eigene Kenntnis vertrauen. Neuen Büchern Chancen geben, keine Vorurteile mitbringen und offen sein. Dann klappt es vielleicht auch wieder mit neuen Geschichten. 

Wie geht es euch dabei? Habt ihr solche beschriebenen Situationen selbst schon erlebt? Verändert euer Leben als Blogger die Sicht auf Bücher? Oder kennen dieses Problem auch "normale" Leser? 

Bilder: Kaboompics

Kommentare:

  1. Hey Petzi! Ich kenne das leider auch. Nicht nur das überkritische Lesen kann mir den Weg zu einem vermutlich schönen Leseerlebnis verbauen, sondern auch, dass ich ständig denke, ich müsste über ein Buch erst von einem anderen Blogger oder auf Goodreads gesehen haben, um es gut finden zu können. Quasi fühle ich mich beim Stöbern im Buchladen immer mehr wie gestrandet und aufgerieben. "Sicher, dass mir das Buch gefallen wird?", dass es kein Fehlkauf ist, lauter solche Fragen stellen sich mir da - und das ist für mich auch ein echtes Problem.
    Lieber will ich offen sein und mich darauf einlassen können. Das geht aber nur noch sehr selten, wobei es mich dadurch am Heftigsten trifft, wenn ich wirklich eine Buchentdeckung mache, ohne Empfehlung, wenn ich einmal auf mein Bauchgefühl höre, das doch von Rezensionen und Empfehlungen und Medien-Tam-Tam immer stärker überlagert wird.
    Ich finde auch, wir sollten uns das zurückholen, wir sollten weniger auf andere Stimmen achten und lieber unsere eigene finden - wenn es nur so leicht wäre, was? :D

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    1. Liebe Julia,

      ich gebe dir zu 100% recht. Deine Worte treffen genau das, was ich ja auch oben geschrieben habe bzw. sagen will. Ich weiß genau was ich will, aber es ist schwierig wieder dorthin zu kommen.

      Liebe Grüße
      Petzi

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  2. Hallo Petzi,

    das was du beschreibst, hat mich erst kürzlich vor die Frage gestellt, ob kaum noch ein Buch (für mich) gut genug ist ;-)

    Ich denke, dadurch dass wir Buchblogger tagtäglich von so vielen Büchern umgeben sind, haben wir eine andere Perspektive, können uns vor allem bei Neuerscheinungen nicht mehr so treiben lassen wie andere Leser, weil wir einfach "tiefer in der Materie" stecken und mehr Bücher (genauer) kennenlernen. Es ist oft nicht mehr so, dass wir in den Buchladen gehen können und erst mal begeistert sind von den vielen neuen, unbekannten Büchern.

    Ich hab für mich rausgefunden, dass es mir hilft, zwischendurch mal Abstand vom deutschen Buchmarkt zu nehmen, und bei englischen Büchern zu stöbern. Dazu stöbere ich gern in Restbeständen und auf Flohmärkten u.ä., einfach um den überall präsenten Büchern eine Zeit lang aus dem Weg zu gehen. Bisher funktioniert das ziemlich gut :D

    Liebe Grüße
    Sarah

    https://pergamentfalter.blogspot.de

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    1. Liebe Sarah,

      vielen Dank für deine Worte. Das ist ein guter Anreiz, den ich unbedingt auch einmal testen muss. Die Masse an Büchern überfordert mich manchmal und als Blogger hat man tatsächlich ständig viel mehr auf dem Schirm, als es als "normaler" Leser der Fall ist.

      Liebe Grüße
      Petzi

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  3. Huhu Petzi,

    auch ich bin mit im Team. Bei mir allerdings glücklicherweise nicht wegen anderer Blogger. Ich les wenig Neuerscheinungen und die wenigen sind (durch Glück?) gerade die, die dann durchweg positiv beschrieben werden.

    Aber diese Zurückhaltung bei Büchern, dieses Gefühl, dass keines mehr gut genug ist, habe ich in den letzten Monaten auch. Da das anfing als ich meinen eigenen Roman überarbeitet habe, schätze ich, dass das eher an der Autorin in mir liegt, die jetzt alles mit diesem unglaublich albernen Blick sieht, der jede Wortwiederholung, jedes altbekannte Trope, jede kleine Inkonsistenz gleich mit Rotstift anmalt. Und diese kritische Haltung beim Lesen breitet sich auch aus, dass ich nur noch wenig Bücher kaufen will. Alle klingen altbekannt, nicht richtig durchdacht, und überhaupt sind doch alle Klappentexte nur Lügen (tatsächlich hatte von meinen letzten gelesenen Romanen jeder einzelne einen in die Irre führenden Klappentext, der gar nicht oder nur partiell zum Inhalt passte).

    ABER ich glaube, dass das Problem nicht unbedingt an uns liegt. Wir sind sensibler für Bücher und lesen mehr, sehen daher also auch mehr Parallelen zwischen Büchern. Aber in Autorenforen werden Arbeiten in Grund und Boden kritisiert, die nicht nach Schema F geschrieben sind. Jede schöne sprachliche Konstruktion, jeder etwas anders wirkende Charakter werden als nicht massenmarkttauglich bezeichnet.
    Daher würde ich annehmen, dass das Problem eher im System selbst liegt. Unveröffentlichte Autoren werden von ihren Kollegen in diese Schablone gepresst, so kriegen die Verlage immer nur Einheitsbrei angeboten, (dadurch, dass er angenommen wird, werden die Autoren wieder in diesem Denken gestützt, dass nur Schema F verlegt wird) und so entsteht ein Teufelskreis und viele Möglichkeiten für neue Ideen werden schon im Keim erstickt.

    Bei mir hilft, dass ich eben jetzt vor allem ältere Bücher lese, und teilweise auch welche, die 'nur' 10 Jahre alt sind, aber eben nie ins Deutsche übersetzt wurden. Einfach etwas Abstand gewinnen, ohne das Lesen schleifen zu lassen und einzurosten.

    Liebe Grüße
    Taaya

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    1. Liebe Taaya,

      da muss ich dir recht geben. Verlage wagen viel zu wenig, weil es aber wohl auch schlechter gekauft wird, wenn es nicht der breiten Masse entspricht. Schade. Wenn jemand so viele Bücher liest wie wir, dann hat man den xten Krimi nach dem gleichen Schema eben irgendwann mal satt.

      Ich sollte auch mal wieder dringend zu älteren Büchern greifen.

      Liebe Grüße
      Petzi

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  4. Wir Autorinnen (Autoren ;-) mitgemeint) würden ja gern mal was Anderes schreiben - allein, es fehlt der Mutda draußen, neue Stoffe auszuprobieren. Damit meine ich vor allem Verlagskontakte, die das aber wohl aus dem Verkauf haben ...

    Als Leserin gehe ich nie nach Kritiken, ich lasse mich überraschen, merke aber auch, dass mich phasenweise nichts anspricht. Nach einer Weile gehts wieder. Ich leihe viel aus den Bibliotheken, das heißt, ich bin nicht auf die eingeengte Auswahl der Buchhandlungen angewiesen - Bibliotheken haben meiner Erfahrung nach ein viel breiteres Spektrum.

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    1. Liebe Anni,
      das glaube ich gerne. Am Ende wird immer so veröffentlicht, wie man scheinbar gut verkaufen kann. Dann gibt es wieder die Trends, die massenweise bedient werden, weil es einmal gut funktioniert hat.

      Bibliotheken finde ich auch eine super Sache, nur ist die im Ort relativ klein und zu sehr ungünstigen Zeiten geöffnet. Vielleicht muss ich mir doch mal weiter weg einen Ausweis besorgen.

      Liebe Grüße
      Petzi

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  5. Liebe Petzi,
    Einen sehr schönen Beitrag hast du da geschrieben. Und ich kann mich da sehr gut wiederfinden. Eigentlich würde ich auch gern mal wieder mehr abseits des Mainstream lesen und "Schätze entdecken", wie du sagst. Aber ich mache mir so viel Stress, weil ich mich mit anderen Bloggern vergleiche und wenn alle von der Neuerscheinung X schwärmen, dann habe ich Angst, etwas zu verpassen. Aber weil es so viele tolle Neuerscheinungen gibt, gerate ich in einen Lesestress und komme für meinen Geschmack viel zu wenig dazu, spontan zu lesen und auch "schlecht bewerteten Büchern" eine Chance zu geben. Da muss ich dann manchmal einen Schritt zurück machen und mich erinnern, dass ich das so eigentlich gar nicht mag. Und Beiträge wie deiner helfen mir dabei, immer neu zu reflektieren. Also Danke für die Erinnerung. ;)
    Liebe Grüße, Julia

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    1. Habe ich sehr gerne gemacht und deine Worte gelten so auch für mich. :)

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  6. Liebe Petzi,

    das ist eine gute Frage! Nach Rezensionen, obwohl ich sie ja selbst schreibe, google ich bevor ich ein Buch zumindest angelesen habe, nie. Ich lese die ersten Sätzen und wenn mich das Buch anspricht, dann wird es gekauft. Rezensionen lese ich dann später. Denn ich finde, auf diese Weise entdeckt man ein Buch noch mal ganz neu. Mir ist jedoch aufgefallen, dass es in den großen Buchhandlungen für mich nichts zu entdecken gibt. Ich fange an, dass ich die kleinen, unabhängigen Buchhandlungen wieder mehr zu schätzen weiß und dort auch gerne stöbere. Die Auswahl ist kleiner, jedoch auch viel erlesener. Bald kommt deine Buch-Kauf-Freude sicher wieder zurück!
    Katharina ktinka.com

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    1. Liebe Katharina,

      da muss ich dir recht geben. Ich lese auch nie Rezensionen, bevor ich das Buch gelesen habe. Ich schau aber oft kurz auf das Fazit oder die Gesamtbewertung auf Amazon an. Und das reicht mir in dem Fall ja auch schon. Wobei ich auch sagen muss, dass ich schon Bücher las, die ich grandios fand und die ziemlich durchschnittlich bewertet wurden. Darauf darf man wohl nicht achten. Was die Buchhandlungen betrifft: Auch da muss ich dir recht geben. Umso kleiner und persönlicher, umso besser für mich. Dennoch muss ich auch etwas an meiner Einstellung ändern, um dem Problem entgegenzuwirken.

      Liebe Grüße
      Petzi

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  7. Ich kann Dich da so gut verstehen. Hast Du toll beschrieben. Ich kenne das auch, ich sehe ein Buch, will es haben, aber erinnere mich, dass es auf einem anderen Böig bereits eine schlechte Bewertung erhalten hat und so lasse ich es mir durch die Lappen gehen, obwohl es mich vielleicht doch überzeugt hätte.

    Neri, Leselaunen

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    1. Das habe ich früher nie beachtet, aber mittlerweile bin ich einfach viel kritischer und mache mir zu viele Gedanken. Muss ich dringend wieder ändern.

      Liebe Grüße
      Petzi

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  8. *Eigentlich will ich ja genau das nicht. Ich will nicht nur diese Bücher kaufen, die jeder gerade liest, die überall erscheinen, die jeder kennt. Ich möchte Schätze entdecken, Autoren, die fast keiner kennt, aber jeder kennen sollte. Ich möchte Neues finden, über den Tellerrand blicken.*

    Wer wirklich Schätze heben möchte, der sollte in eine Bibilothek gehen. Dort kann man sich treiben lassen und mit minimalen finanziellen Aufwand Bücher und Autoren ausprobieren.

    Rezensionen von Blogs beeinflussen mich persönlich gar nicht, da ich, egal ob es Bücher, Computerspiele oder Filme geht, einen ganz eigenen Geschmack jenseits der Masse habe. Was anderen gefällt, gefällt mir noch lange nicht, weswegen mich schlechte Rezensionen genauso wenig abschrecken, wie gute mich anziehen.

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  9. Huhu Petzi,
    ich war vorgestern in einer Buchhandlung, die eigentlich (bis auf den Kinder- und Jugendbereich) recht frei von den überall angepriesenen und in jeder Neuerscheinung gezeigten Büchern war. Zuerst fand ich das irritierend und dann aber doch recht angenehm. Ich stöberte wirklich, weil 95% der Bücher mir noch nicht untergekommen war. Es war keine große Buchhandlung und der Bereich Roman / Krimis / Thriller deckte nur einen kleinen Bereich ab, aber ich hatte innerhalb kürzester Zeit 4 Bücher beisammen, die ich schließlich auch alle kaufte.

    Ich lasse mich auch sonst nicht so von Neuerscheinung und Bestsellerlisten leiten, und auch Rezensionen wiegen selten schwer in meinem Kopf, aber das war doch eine äußerst angenehme Erfahrung.

    Liebe Grüße,
    Linda

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  10. Hallo Petzi,
    ich glaube, jedem von uns geht das so.
    Ich bin bei Facebook in so vielen Gruppen, dass ich manchmal so viele Bücher auf meiner Timeline sehe und ich nur noch das Gefühl habe, sie sind alle gleich.
    Ich bin auch so wie du. Ab in den Buchladen, stöbern, lesen, kaufen.
    Jetzt gehe ich in einen Buchladen, stöbere, lese und überlege mir vier Mal ob ich das Buch wirklich gut finden kann.
    Mir geht es nicht mal um die verissenen Rezensionen, sondern um die ganzen Positiven. Es gibt Bücher die werden so hoch gelobt, dass man schon fast das verlangen danach hat, sie nur deswegen zu kaufen. Bei mir jedoch löst es genau das Gegenteil aus. Ich lege sie weg und kaufe sie nicht, denn sie sind mir viel zu sehr gehypt worden.
    Mir tut es um die Autoren leid, denn sie geben sich immer sehr viel Mühe und können Stolz auf ihre Arbeit sein. Aber ich brauche Bücher die ehrlich Rezensiert werden und nicht die Bücher, die nur aus Freundlichkeit positiv bewertet werden.

    Ich will nicht sagen, dass es immer so ist. Aber in einigen Fällen sicher.
    Rezensionen lese ich nur dann, wenn ich wirklich extrem schwanke und ich aus dem Klappentext nicht schlau werde. Das Buch kann ja dennoch gut sein.
    Neuerscheinungen? Puh, ehrlich gesagt blicke ich da nicht wirklich durch. Es gibt viel zu viele und mein Budget reicht da definitiv nicht aus *lach*

    Aber gut, dass war jetzt mal meine Sichtweise.
    Wünsche dir alles liebe.
    Lg Lea
    www.leaphelina.de

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  11. Hallo Petzi,

    ich war auch so wie du. In Buchladen rein, stöbern, lesen, kaufen. Aber nach einige Jahren in der Bloggern Welt, hat sich was geändert, bevor ich einen Buch kaufe überlege ich mir zehn tausend mal ob ich das buch gut finden werde, ob mir das buch gefallen wird und für mich nicht einen Flop sein würde, eine Geld- und Zeitverschwendung. Das Problem das ich immer wieder habe ist dass nach Klappentext inzwischen viele Bücher gleich klingen. Deshalb, wenn mir ein Buch mir tatsächlich kein Frieden gibt nachdem ich den Buchladen verlassen habe, informiere ich mit darüber Gründlich uns lese mir die Leseprobe durch, wenn ich eins finde.
    Aber ich habe den Glück, in der nähe eine besondere Buchhandlung zu haben die sich auch "Die andere Buchhandlung" heißt und wo mann nicht unbedingt die mainstream Bücher findet, sondern auch zahlreich andere. Da habe ich viele Bücher entdeckt die ich in eine Buchhandlung wie Thalia oder Hugendubel (weil andere gibt es in meinen Stadt nicht) nicht entdeckt hätte und trotzdem meine Interesse geweckt haben.
    Und wenn es um die Neuerscheinungen geht, es gibt leider viel zu viele und ich komme nicht mehr mit.

    Liebst,
    Renate

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  12. Was für ein ehrlich Beitrag, den ich genauso einfach 1000000 Mal unterschreiben kann. Mir selber ging es das letzte Mal in der Buchhandlung genau wie dir.

    Liebste Grüße
    AnnaTeresa

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  13. Huhu!

    Oh, ich weiß, was du meinst... Ich lasse mich in der letzten Zeit auch oft etwas ratlos durch die Buchhandlung treibe. Das da kenn ich, davon habe ich schon zig Rezensionen gelesen, das da will ich gar nicht mehr lesen, weil man es gerade überall sieht...

    Ich stelle auch immer mehr fest, dass ich anfange, Bücher anhand ihres Covers schon dem wahrscheinlichen Genre zuzuordnen und danach auszusortieren. Das da sieht aus wie seichte Romantasy mit Erotik, nix für mich...

    Mir gefallen inzwischen andere Bücher, mich interssieren inzwischen andere Bücher. Ich weiß nicht, ob ich das als Fluch sehen würde, vielleicht ist es eben einfach nur eine Veränderung. Inzwischen ist es bei mir so, dass ich die Buchhandlung im Prinzip schon mit einer mentalen Liste von Büchern betrete und ganz gezielt raussuche, statt zu stöbern.

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka

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